Swiss Prime Site strebt bis 2030 höhere Mieterträge und verwaltete Vermögen an
Der Immobilienkonzern Swiss Prime Site (SPS) hat neue Ziele für die kommenden Jahre vorgestellt. Gleichzeitig wurden die Prognosen für das laufende Jahr angehoben.

Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Mieterträge bis 2030 auf über 530 Millionen Franken steigen
- Gebührenerträge im Asset Management auf über 130 Millionen Franken
- Die verwalteten Vermögen (AuM) sollen auf über 23 Milliarden Franken anwachsen
- FFO I je Aktie bis 2030 um mindestens 15 Prozent steigen
- Übernahme von FlexOffice bis Ende 2026
Key Facts
Überblick- Quelle
- Moneycab
- Veröffentlicht
- 26.10.2026, 07:42
- Rubrik
- Immobilien
- Region
- Bern, Basel-Stadt, Genf, Zürich
- Schwerpunkte
- Digitalisierung & Verwaltung
- Einschätzung (KI)
- PositivUnternehmensstrategie
Ziele bis 2030
Swiss Prime Site (SPS) plant, die Mieterträge bis 2030 auf über 530 Millionen Franken zu steigern. Dies geht aus den Unterlagen zum Kapitalmarkttag hervor, der am Montag in Zürich stattfand. Die verwalteten Vermögen sollen auf über 23 Milliarden Franken steigen, und die Gebührenerträge im Asset Management sollen mehr als 130 Millionen Franken betragen.
Im Jahr 2025 betrugen die Mieteinnahmen 456,8 Millionen Franken. Die Gebührenerträge aus dem Asset Management beliefen sich auf 83,6 Millionen Franken. Die verwalteten Vermögen (AuM) lagen bei 14,3 Milliarden Franken. Der prognostizierte operative Mittelzufluss pro Aktie (FFO I) soll bis zum Jahr 2030 gegenüber dem Wert für 2026 um mindestens 15 Prozent erhöht werden. Die Leerstandsquote soll auf etwa 3 Prozent fallen. Die Belehnungsquote soll unter 39 Prozent liegen bleiben.
Gleichzeitig soll die Leerstandsquote auf rund 3 Prozent sinken, was auf eine effiziente Nutzung der bestehenden Immobilien hindeutet.
Dies könnte langfristig die Attraktivität für Investoren erhöhen und das Vertrauen in die finanzielle Gesundheit des Unternehmens stärken.
Aktuelle Prognosen
Zuvor hatte das Unternehmen eine Leerstandsquote von unter 3,7 Prozent und ein Wachstum der verwalteten Vermögen um 1,0 Milliarden Franken prognostiziert.
Dies könnte auch für andere Immobilienunternehmen in der Schweiz als Vorbild dienen, ihre eigenen Ziele und Prognosen zu überprüfen und anzupassen.
Auswirkungen auf den Immobilienmarkt
Die angekündigten Ziele und die Übernahme von FlexOffice könnten weitreichende Auswirkungen auf den Schweizer Immobilienmarkt haben. Durch die Steigerung der Mieterträge und die Erweiterung des Dienstleistungsangebots könnte SPS seine Marktposition stärken. Dies könnte auch zu einer erhöhten Nachfrage nach hochwertigen Büroflächen und ergänzenden Dienstleistungen führen.
Übernahme von FlexOffice
SPS hat die vollständige Übernahme des Büroflächenanbieters FlexOffice angekündigt. SPS, das bereits 33 Prozent der Anteile besass, wird nun die verbleibenden Anteile übernehmen. FlexOffice verfügt an elf Orten in Zürich, Genf, Basel und Bern über möblierte, sofort bezugsbereite Büros und zusätzliche Dienstleistungen.
Die Transaktion soll im vierten Quartal 2026 abgeschlossen werden. Für das Jahr 2027 rechnet SPS mit einem Umsatz von etwa 20 Millionen Franken, was dem Unternehmen zusätzliche Erträge von rund 10 Millionen Franken einbringen soll. Bis 2030 soll dieser Beitrag verdoppelt werden. FlexOffice wird weiterhin als eigenständiges Unternehmen unter der bisherigen Marke mit dem bestehenden Team betrieben.
Einordnung
Swiss Prime Site ist der grösste börsenkotierte Immobilienkonzern der Schweiz. Die neuen Ziele und die angehobenen Prognosen zeigen das Wachstumspotenzial des Unternehmens in den kommenden Jahren. Die Übernahme von FlexOffice stärkt die Position von SPS im Bereich der Büroflächen und ergänzenden Dienstleistungen.
Was das für KMU bedeutet
Für Schweizer KMU bedeutet dies, dass ein wichtiger Akteur im Immobilienmarkt weiter wächst und möglicherweise neue Möglichkeiten für Miet- und Dienstleistungskonzepte bietet. Die angehobenen Prognosen könnten auch die Attraktivität von SPS als Partner für kleinere Unternehmen erhöhen.
Zahlen
- Mieterträge 2025
- 456,8 Millionen Franken
- Gebührenerträge 2025
- 83,6 Millionen Franken
- AuM 2025
- 14,3 Milliarden Franken
- FFO I je Aktie 2026
- 4,30 bis 4,35 Franken
- Leerstandsquote 2026
- rund 3,5 Prozent
- Umsatz FlexOffice 2027
- rund 20 Millionen Franken
Wissen zur Meldung
Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.
Originaltitel: Swiss Prime Site setzt neue Ziele bis 2030



