Airbnb verbietet Vermietern lästige Check-out-Aufgaben
Airbnb schränkt die Hausregeln für Vermieter ein. Ab November dürfen Gäste nicht mehr zum Abwasch oder Wäschewaschen verpflichtet werden. Die Plattform will damit den Komfort für Gäste erhöhen.

Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Airbnb schränkt Hausregeln für Vermieter ein
- Gäste müssen keine lästigen Aufgaben mehr erledigen
- Ausnahmen gelten in sensiblen Gebieten
- Vermieter kritisieren die neuen Richtlinien
- Auswirkungen auf das Gastgewerbe in der Schweiz möglich
Key Facts
Überblick- Quelle
- t3n
- Veröffentlicht
- 22.10.2026, 08:30
- Rubrik
- Immobilien
- Schwerpunkte
- Gastgewerbe & Tourismus
- Einschätzung (KI)
- NeutralNeue Regelung für Vermieter
Neue Richtlinien
Airbnb hat neue Richtlinien für Hausregeln eingeführt, die ab dem 20. November 2026 in Kraft treten. Vermieter dürfen ihren Gästen keine Aufgaben mehr auferlegen, die über das Zumutbare hinausgehen. Konkret bedeutet dies, dass Gäste nicht mehr verpflichtet werden können, das Geschirr zu spülen oder die Wäsche in die Maschine zu stecken.
Gäste dürfen weiterhin gebeten werden, schmutziges Geschirr ins Spülbecken zu stellen oder benutzte Handtücher zusammenzusammeln. Auch das Verbot der Nutzung von Ausstattung wie einer Klimaanlage ist nicht mehr gestattet. Airbnb betont, dass Gäste in der Regel eine Reinigungsgebühr zahlen und sich daher nicht um Aufgaben kümmern müssen, die eigentlich eine Reinigungskraft übernehmen sollte.
Die Plattform betont, dass die Reinigungsgebühr, die Gäste zahlen, ausreichen sollte, um die notwendigen Reinigungsarbeiten zu decken. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Gäste sich auf ihren Aufenthalt konzentrieren können, ohne sich um zusätzliche Aufgaben kümmern zu müssen.
Ausnahmen und Kritik
Airbnb lässt jedoch einige Ausnahmen zu. In gewissen Regionen, etwa solchen mit Bären, müssen Besucher ihren Abfall in einem für Tiere nicht erreichbaren Behälter entsorgen. Diese Regelung soll die Sicherheit und den Umweltschutz in sensiblen Gebieten gewährleisten.
Viele Vermieter kritisierten die neuen Regeln in Kommentaren auf der Airbnb-Website. Sie sehen darin eine Einschränkung ihrer Flexibilität und eine zusätzliche Belastung, da sie nun selbst mehr Zeit und Ressourcen für die Reinigung aufbringen müssen.
Was das für Unternehmen bedeutet
Unternehmen könnten auch davon profitieren, dass die neuen Richtlinien die Qualität der Unterkünfte verbessern und das Vertrauen der Gäste stärken. Dies könnte langfristig zu einer höheren Kundenzufriedenheit und einer stärkeren Loyalität gegenüber der Marke Airbnb führen.
Ausblick
Es bleibt abzuwarten, wie sich die neuen Richtlinien auf das Verhalten von Vermietern und Gästen auswirken werden. Airbnb könnte weitere Anpassungen vornehmen, um sowohl die Bedürfnisse der Vermieter als auch die der Gäste zu berücksichtigen. Langfristig könnte die Plattform jedoch dazu übergehen, strengere Kontrollen einzuführen, um die Einhaltung der neuen Regeln sicherzustellen.
Die neuen Richtlinien könnten auch dazu beitragen, dass Airbnb seine Position als führende Plattform für Unterkünfte weiter stärkt. Durch die Verbesserung des Nutzungserlebnisses für Gäste und die Sicherstellung einer einheitlichen Qualität der Unterkünfte könnte Airbnb seine Marktposition weiter ausbauen und neue Märkte erschliessen.
Was das für KMU bedeutet
Für Schweizer KMU im Gastgewerbe könnte die neue Regelung sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringen. Einerseits könnten sie von einer erhöhten Nachfrage nach Airbnb-Unterkünften profitieren, da diese für Gäste attraktiver werden. Andererseits könnten die strengeren Richtlinien die Betriebskosten erhöhen, da mehr Reinigungsaufwand anfällt.
Zahlen
- Datum der neuen Richtlinien
- 20. November 2026
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