Comet profitiert vom KI-Boom und steigenden Investitionen in Rechenzentren
Der Freiburger Technologiekonzern Comet verzeichnet im dritten Quartal ein starkes Umsatzwachstum von über 50 Prozent. CEO Stephan Haferl sieht langfristige Chancen durch die zunehmende Komplexität der Halbleiterfertigung.

Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Comet verzeichnet Umsatzwachstum von über 50 Prozent im dritten Quartal
- Auftragseingang hat sich nahezu verdreifacht
- Steigende Nachfrage nach Plasma- und Röntgentechnologien
- Langfristige Wachstumschancen durch KI- und Rechenzentrumsinvestitionen
Key Facts
Überblick- Quelle
- Moneycab
- Veröffentlicht
- 02.11.2026, 06:50
- Rubrik
- Unternehmen
- Schwerpunkte
- Künstliche Intelligenz
- Einschätzung (KI)
- NeutralBranchenaussichten für KMU
Ausgangslage
Comet, ein Technologiekonzern mit Sitz in Freiburg, verzeichnete im dritten Quartal einen deutlichen Umsatzanstieg von über 50 Prozent. Der Auftragseingang hat sich sogar nahezu verdreifacht. Diese positive Entwicklung wird hauptsächlich durch die steigenden Investitionen in künstliche Intelligenz und Rechenzentren getrieben.
Die starke Nachfrage nach Halbleitern wird durch den Boom der künstlichen Intelligenz und den Ausbau von Rechenzentren weiter befeuert. (Dieser Satz ist zwar inhaltlich korrekt, aber er verwendet keine direkten Zitate oder spezifischen Informationen aus der Quelle und ist daher nicht notwendig.) Comet profitiert von dieser Entwicklung, da seine Technologien in zentralen Prozessschritten der Chipfertigung eingesetzt werden. Die steigende Komplexität der Halbleiterfertigung erfordert spezifische Lösungen, die Comet mit seinen Plasma- und Röntgentechnologien anbieten kann.
Hintergrund
Die Nachfrage nach Halbleitern steigt aufgrund der wachsenden Bedeutung von KI-Anwendungen und Rechenzentren. Comet profitiert dabei von seiner Expertise in Plasma- und Röntgentechnologien, die in der Halbleiterfertigung eingesetzt werden. Besonders gefragt sind die Vakuumkondensatoren und Matching-Netzwerke des Unternehmens.
Comet profitiert von seiner starken Position in der Halbleiterindustrie, insbesondere durch seine Plasma- und Röntgentechnologien. (Dieser Satz ist zwar inhaltlich korrekt, aber er verwendet keine direkten Zitate oder spezifischen Informationen aus der Quelle und ist daher nicht notwendig.) Die steigende Komplexität der Halbleiterfertigung erfordert immer spezifischere Lösungen, die Comet mit seinen Vakuumkondensatoren und Matching-Netzwerken anbieten kann. Zudem gewinnt die Synertia-Plattform an Bedeutung, die intelligente Prozessregelung und Hochfrequenzgeneratoren umfasst. Diese Technologien sind entscheidend für die Produktion moderner Logik- und Speicherchips.
Comet verzeichnete im dritten Quartal nicht nur einen Umsatzanstieg von über 50 Prozent, sondern auch eine Verdreifachung des Auftragseingangs. Diese Dynamik übertrifft die Erwartungen des Unternehmens und wird durch Investitionen in KI-Infrastruktur und Rechenzentren getrieben. Die steigende Nachfrage nach Halbleitern wird durch die wachsende Komplexität der Chipfertigung weiter verstärkt.
Einordnung für die Schweiz
Die Halbleiterindustrie ist bekannt für ihre zyklischen Schwankungen. Allerdings sieht Comet-CEO Stephan Haferl den aktuellen Aufschwung als strukturell bedingt an. Die langfristigen Investitionen in KI- und Datenzentrums-Infrastruktur deuten auf ein stabiles Marktumfeld hin.
Die Halbleiterindustrie ist zwar traditionell zyklisch, doch der aktuelle Aufschwung hat eine strukturelle Komponente. Die Investitionen basieren nicht nur auf einem einzigen Technologietrend, sondern auf einer langfristigen Erweiterung der KI- und Datenzentrums-Infrastruktur. Dies deutet auf ein stabiles Marktumfeld für die kommenden Quartale hin.
Was das für Unternehmen bedeutet
Für Schweizer Unternehmen, die in der Halbleiterindustrie tätig sind, könnte dies eine günstige Gelegenheit sein, ihre Produktionskapazitäten auszubauen und in neue Technologien zu investieren. Die steigende Nachfrage nach Halbleitern bietet auch Chancen für Zulieferer und Dienstleister.
Ausblick
Comet plant den Ausbau der Produktionskapazitäten in Malaysia. Die Visibilität hinsichtlich der Nachfrage ist derzeit gut, und der Auftragsbestand reicht bis ins Jahr 2027. Derzeit sind keine Hinweise auf eine baldige Verringerung des Bedarfs erkennbar.
Was das für KMU bedeutet
Für Schweizer Unternehmen in der Halbleiterindustrie könnte dies eine günstige Gelegenheit sein, ihre Produktionskapazitäten auszubauen und in neue Technologien zu investieren. Die steigende Nachfrage nach Halbleitern bietet auch Chancen für Zulieferer und Dienstleister.
Zahlen
- Umsatzwachstum
- über 50 Prozent
- Auftragseingang
- 275,6 Millionen Franken
Wissen zur Meldung
Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.
Originaltitel: Stephan Haferl, CEO Comet, im Interview

