Europäische Start-ups: Mehrheit wird von Einzelpersonen mit Masterabschluss gegründet
Eine Studie von Cherry Ventures zeigt, dass 75 Prozent der europäischen Start-ups von einer einzigen Person gegründet werden. Die meisten Gründer haben einen Masterabschluss und sind männlich.

Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Erkenntnisse
- 75 Prozent der europäischen Start-ups werden von einer einzelnen Person gegründet.
- Die meisten Gründer haben einen Masterabschluss und sind männlich.
- Frauen machen nur 10,1 Prozent der Gründer aus.
- Die ETH Zürich und die Universität Zürich gehören zu den wichtigsten Gründerfabriken.
- Die meisten Start-ups in Europa sind noch nicht sichtbar, da sie keine Accelerator-Programme durchlaufen haben.
Key Facts
Überblick- Quelle
- Trending Topics
- Veröffentlicht
- 13.10.2026, 13:07
- Rubrik
- Unternehmen
- Schwerpunkte
- Fachkräftemangel, Digitalisierung & Verwaltung
- Einschätzung (KI)
- NeutralTypischer europäischer Gründer
Ausgangslage
Die Berlin-basierte Venture-Capital-Firma Cherry Ventures hat in ihrem Bericht „Heartbeat“ 10.000 europäische Start-ups in den ersten 18 Monaten untersucht. Die Studie zeigt, dass die typische europäische Start-up-Gründung nicht im Garage stattfindet und nicht von einem Team, sondern von einer einzelnen Person mit Masterabschluss ausgeht.
Die Studie von Cherry Ventures umfasst nicht nur die Gründungsteams, sondern auch die Kapitalbeschaffung der Start-ups. Insgesamt wurden über 5 Milliarden Euro an Kapital von den untersuchten Unternehmen eingeworben. Dies zeigt, dass auch Einzelgründer erfolgreich Kapital beschaffen können. Die Studie umfasst sowohl venture-backed als auch bootstrapped Unternehmen aus verschiedenen Branchen.
Hintergrund
Von 100 jungen Unternehmen werden 75 von einer einzelnen Person gegründet, 19 von zwei Personen und nur 6 von drei oder mehr. Die Studie zeigt auch, dass die meisten Gründer männlich sind. Frauen machen nur 10,1 Prozent der Gründer aus. Der Anteil ist in der KI-Branche am niedrigsten und im Gesundheitswesen am höchsten.
Die Studie zeigt auch, dass die meisten Gründerteams sich am Arbeitsplatz kennengelernt haben. Ein gemeinsamer ehemaliger Arbeitgeber ist 3,2-mal häufiger als ein gemeinsames Studium. McKinsey ist die grösste Gründerfabrik, gefolgt von Universitäten wie Cambridge, der Technischen Universität München, der ETH Zürich und Imperial College London.
Einordnung für die Schweiz
Die Studie zeigt, dass die ETH Zürich zu den wichtigsten Gründerfabriken gehört. Zürich ist auch eine der Städte mit der höchsten Gründerdichte in Europa. Die Studie zeigt auch, dass die meisten Gründer in Europa einen Masterabschluss haben, während in den USA ein MBA häufiger ist.
Was das für Unternehmen bedeutet
Die Studie zeigt, dass die meisten Start-ups in Europa noch nicht sichtbar sind, da sie keine Accelerator-Programme durchlaufen haben. Dies kann für Investoren eine Herausforderung sein, da es schwieriger ist, vielversprechende Start-ups zu identifizieren. Für Gründer bedeutet dies, dass sie sich bewusst entscheiden müssen, ob sie allein oder im Team gründen wollen.
Chancen und Risiken
Für Gründer bietet die Studie die Chance, sich bewusst zu entscheiden, ob sie allein oder im Team gründen wollen. Ein Team kann die Erfolgsaussichten erhöhen, da verschiedene Fähigkeiten und Erfahrungen kombiniert werden können. Gleichzeitig kann die Gründung im Team jedoch auch Herausforderungen mit sich bringen, wie zum Beispiel unterschiedliche Vorstellungen und Ziele.
Offene Fragen und Handlungsempfehlungen
Die Studie von Cherry Ventures wirft auch einige offene Fragen auf. Zum Beispiel bleibt unklar, ob sich die Gründerteams in späteren Phasen verändern werden. Es ist auch unklar, wie sich die Sichtbarkeit der Start-ups entwickeln wird, wenn sie Accelerator-Programme durchlaufen haben.
Ausblick
Die Studie zeigt, dass die meisten Start-ups in Europa noch in einer frühen Phase sind. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Gründerteams in späteren Phasen verändern werden. Die Studie zeigt auch, dass die meisten Start-ups in Europa noch nicht sichtbar sind, was eine Herausforderung für Investoren darstellt.
Einordnung
Die Studie von Cherry Ventures zeigt, dass die meisten Start-ups in Europa noch in einer frühen Phase sind. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Gründerteams in späteren Phasen verändern werden. Die Studie zeigt auch, dass die meisten Start-ups in Europa noch nicht sichtbar sind, was eine Herausforderung für Investoren darstellt.
Was das für KMU bedeutet
Für Schweizer KMU bedeutet dies, dass sie sich bewusst entscheiden müssen, ob sie allein oder im Team gründen wollen. Es ist auch wichtig, dass sie sich bewusst machen, dass die meisten Start-ups in Europa noch nicht sichtbar sind, was eine Herausforderung für Investoren darstellt.
Zahlen
- Anzahl der untersuchten Start-ups
- 10.000
- Anteil der Start-ups mit einer einzelnen Gründerperson
- 75 Prozent
- Anteil der Start-ups mit zwei Gründerpersonen
- 19 Prozent
- Anteil der Start-ups mit drei oder mehr Gründerpersonen
- 6 Prozent
- Anteil der Gründerinnen
- 10,1 Prozent
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