US-Wahlen: Finanzmärkte erwarten kaum tiefgreifende Veränderungen
Die anstehenden US-Wahlen werden voraussichtlich keine drastischen Auswirkungen auf die Finanzmärkte haben. Die Stimmung bleibt von globalen Konflikten und wirtschaftlichen Unsicherheiten geprägt.

Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Die Demokraten gelten als Favoriten für die anstehenden US-Wahlen.
- Die Wahlen werden voraussichtlich keine drastischen Auswirkungen auf die Finanzmärkte haben.
- Der Konflikt im Iran und die Sperrung der Strasse von Hormus stellen weiterhin zentrale Risikofaktoren dar.
- Die Finanzmärkte könnten mit grösseren Preisschwankungen reagieren.
- Die Schweizer Aktien und der Franken könnten attraktiver werden.
Key Facts
Überblick- Quelle
- Moneycab
- Veröffentlicht
- 26.10.2026, 10:22
- Rubrik
- Wirtschaft
- Schwerpunkte
- Neue Vorschriften & Compliance, Künstliche Intelligenz
- Einschätzung (KI)
- Neutralpolitische Analyse
Ausgangslage
Die Wahlen in den USA finden statt. Laut der Wettplattform Polymarket gelten die Demokraten als Favoriten, mit einer 91-prozentigen Chance auf die Mehrheit im Repräsentantenhaus und 67 Prozent im Senat. Die SGKB geht davon aus, dass die Wahlen geordnet ablaufen werden, trotz der Bemühungen von Donald Trump, sie zu beeinflussen.
Dies würde die politische Landschaft in den USA verändern, allerdings nicht unbedingt zu radikalen Kurskorrekturen führen. Die SGKB betont, dass die Wahlen trotz der Bemühungen von Trump geordnet ablaufen dürften.
Hintergrund
Die politischen Machtverschiebungen werden voraussichtlich keine unmittelbaren grossen Auswirkungen auf die Finanzmärkte haben. Die zentralen Themen bleiben ähnlich wie in den letzten Wochen. Ein wichtiger Faktor für Unsicherheit ist der Konflikt im Iran sowie die Sperrung der Strasse von Hormus. Die weitere Entwicklung ist ungewiss, wobei sowohl eine Eskalation als auch eine Entspannung möglich sind.
Die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg und der Blockade der Strasse von Hormus sind zentral für die Entwicklung der Energiemärkte. Die SGKB sieht sowohl die Möglichkeit einer Eskalation als auch einer Entspannung. Eine Eskalation könnte die Preise für Erdöl stark beeinflussen, während eine Entspannung zu einer Stabilisierung führen könnte.
Einordnung für die Schweiz
Die Unsicherheiten im globalen Umfeld könnten die Schweizer Aktien und den Franken attraktiver machen. Die Finanzmärkte werden voraussichtlich mit grösseren Preisschwankungen reagieren, insbesondere bei Einzeltiteln. Die Kosten für Absicherungsinstrumente könnten steigen, sowohl bei Aktien als auch bei Obligationen.
Die Schweizer Finanzmärkte sind traditionell stabil und weniger volatil als andere internationale Märkte. Die Unsicherheiten in den USA könnten jedoch auch hier zu grösseren Preisschwankungen führen. Die SGKB sieht die Schweizer Aktien und den Franken als attraktive Anlageoptionen in diesem Umfeld.
Was das für Unternehmen bedeutet
Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie sich auf eine volatile Marktlage einstellen müssen. Die Unsicherheiten könnten sich auf die Finanzierungskosten auswirken, insbesondere wenn die Zinsen der Obligationen stark ansteigen. Zudem könnte der lokale Widerstand gegen den Bau neuer Datacenter zunehmen, was die Investitionen in KI-Infrastruktur beeinflussen könnte.
Ausblick
Die SGKB erwartet keine drastischen Veränderungen in der politischen Landschaft, die zu einem Game-Changer an den Finanzmärkten führen würden. Die Unsicherheiten bleiben bestehen, und die Märkte werden weiterhin sensibel auf politische und wirtschaftliche Entwicklungen reagieren.
Einordnung
Die politischen Entwicklungen in den USA sind eng mit globalen wirtschaftlichen Trends verknüpft. Die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg und den Energiemärkten spielen eine zentrale Rolle.
Zahlen
- Wahrscheinlichkeit der Demokraten-Mehrheit im Repräsentantenhaus
- 91%
- Wahrscheinlichkeit der Demokraten-Mehrheit im Senat
- 67%
Wissen zur Meldung
Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.
Originaltitel: SGKB investment views: US-Wahlen sind kein Game-Changer



