Generative KI kann Pensionierungswelle nicht auffangen
In der Schweiz erreichen in den nächsten zehn Jahren rund 900’000 Beschäftigte das Rentenalter. Eine Studie von Deloitte zeigt, dass generative KI den dadurch entstehenden Fachkräftemangel nur begrenzt abfedern kann.

Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Rund 900’000 Beschäftigte in der Schweiz gehen in den nächsten zehn Jahren in Rente.
- Generative KI kann den demografisch bedingten Ersatzbedarf nur begrenzt auffangen.
- In der ICT-Branche ist das KI-Transformationspotenzial hoch.
- Unternehmen sollten KI zur Automatisierung von Routineaufgaben nutzen.
- Die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz hängt von der Integration von KI ab.
Key Facts
Überblick- Quelle
- it-markt.ch
- Veröffentlicht
- 22.10.2026, 12:57
- Rubrik
- Wirtschaft
- Schwerpunkte
- Fachkräftemangel, Künstliche Intelligenz, Digitalisierung & Verwaltung
- Quellen
- 2 berichten darüber
- Einschätzung (KI)
- NegativFachkräftemangel in der Schweiz
Ausgangslage
In den kommenden zehn Jahren gehen in der Schweiz rund 900’000 Beschäftigte in Rente. Das entspricht etwa 20 Prozent der derzeitigen Erwerbstätigen. Diese Pensionierungswelle stellt Unternehmen vor grosse Herausforderungen, insbesondere in Branchen mit bereits bestehendem Fachkräftemangel.
Analyse von Deloitte
Deloitte hat 279 Berufe in der Schweiz untersucht und festgestellt, dass generative KI den demografisch bedingten Ersatzbedarf nicht auffangen kann. Gleichzeitig ist das Automatisierungspotenzial durch heutige KI-Technologie in diesen Berufen vergleichsweise gering.
KI ist in bestimmten Berufen wie der Pflege oder dem Handwerk nur begrenzt einsetzbar. Diese Berufe können durch KI nicht ersetzt werden.
ICT-Branche im Fokus
In der ICT-Branche sieht die Situation anders aus. In dieser Region ist der demografische Druck niedriger, während das Potenzial der KI-Transformation gross ist. Routinekodierung könnte durch KI an Bedeutung verlieren, während die Nachfrage nach KI-gestützten Softwarelösungen steigt. Diese Aufgabe verlangt Experten, welche künstliche Intelligenz-Modelle in bereits vorhandene Programme einbauen und anpassen vermögen.
In der ICT-Branche könnte KI Routinekodierung ersetzen. Diese müssen in der Lage sein, KI-Modelle zu integrieren und anpassen zu können.
Empfehlungen für Unternehmen
Unternehmen müssen prüfen, welche Tätigkeiten künstliche Intelligenz übernehmen könnte. Gleichzeitig sollen sie die kommende Pensionierungswelle einbeziehen. In Berufen mit Fachkräftemangel sollten administrative Tätigkeiten mit KI automatisiert werden, um die vorhandenen Fachkräfte zu entlasten. In Wissens- und Büroberufen ist ständige Weiterbildung notwendig. Gleichzeitig müssen sich die Rollen fundamental verändern.
Bedeutung für KMU
Für Schweizer KMU bedeutet dies, dass sie sich auf die Integration von KI in ihre Geschäftsprozesse vorbereiten müssen. Dies umfasst nicht nur die Automatisierung von Routineaufgaben, sondern auch die Qualifizierung der Mitarbeitenden für veränderte Aufgaben. Gleichzeitig müssen sie sicherstellen, dass sie genügend Nachwuchs für Berufe finden, in denen persönliche Betreuung und praktische Fähigkeiten zentral bleiben.
Einordnung für die Schweiz
Die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz ist abhängig davon, wie schnell und wirksam Unternehmen generative KI in ihren Arbeitsalltag einbeziehen. Dies erfordert eine grundlegende Neuausrichtung der Geschäftsprozesse und eine kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeitenden.
Ausblick
Die Integration von KI in die Arbeitswelt wird die Schweizer Wirtschaft vor grosse Herausforderungen stellen. Unternehmen müssen sich auf die Pensionierungswelle vorbereiten und gleichzeitig die Chancen der KI nutzen, um produktiver zu werden und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Dies erfordert eine langfristige Strategie und Investitionen in die Zukunft der Arbeitskräfte.
Einordnung
Die demografische Entwicklung stellt die Schweizer Wirtschaft vor grosse Herausforderungen. Die Pensionierungswelle erfordert eine strategische Planung der Unternehmen, um den Fachkräftemangel zu bewältigen. Gleichzeitig bietet die Integration von KI Chancen zur Steigerung der Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit.
Was das für KMU bedeutet
Für Schweizer KMU bedeutet dies, dass sie sich auf die Integration von KI in ihre Geschäftsprozesse vorbereiten müssen. Dies umfasst nicht nur die Automatisierung von Routineaufgaben, sondern auch die Qualifizierung der Mitarbeitenden für veränderte Aufgaben. Gleichzeitig müssen sie sicherstellen, dass sie genügend Nachwuchs für Berufe finden, in denen persönliche Betreuung und praktische Fähigkeiten zentral bleiben.
Zahlen
- Beschäftigte, die in den nächsten 10 Jahren in Rente gehen
- 900'000
- ICT-Arbeitslose im Juni 2026
- 7186
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