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Europäische Netzbetreiber gründen Allianz für Glasfaserausbau

Sechs europäische Verbände haben die Digital Networks Alliance Europe (DNA Europe) ins Leben gerufen. Ziel ist die Förderung des Übergangs von Kupfer- zu Glasfasernetzen. Die Allianz engagiert sich für einen ehrgeizigen Digital Networks Act, welcher den Wandel regulieren möchte.

Das Wichtigste in Kürze

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Sechs europäische Verbände gründen DNA Europe.
  • Ziel ist die Förderung des Übergangs von Kupfer- zu Glasfasernetzen.
  • Die Allianz setzt sich für einen ambitionierten Digital Networks Act (DNA) ein.
  • Zwei zentrale Forderungen: verbindlicher Fahrplan und wirksamer Regulierungsrahmen.
  • EU will bis 2035 den Übergang zu Glasfasernetzen vollziehen.

Key Facts

Überblick
Quelle
BIZ24-Recherche
Recherchiert aus
europesays.com, new-business.de, anga.de
Veröffentlicht
13.10.2026, 21:20
Rubrik
Technologie
Schwerpunkte
Digitalisierung & Verwaltung, Neue Vorschriften & Compliance
Einschätzung (KI)
NeutralEuropäische Netzwerkallianz
  1. Gründung der Allianz

    Sechs europäische und nationale Verbände aus der Telekommunikations-, Glasfaser- und Breitbandbranche haben die Digital Networks Alliance Europe (DNA Europe) gegründet.

    Die Allianz setzt sich in Brüssel für einen geordneten Wechsel von Kupfer- zu Glasfasernetzen ein. Die Bezeichnung der Organisation bezieht sich auf ein Hauptanliegen: die Koalition engagiert sich für einen ehrgeizigen Digital Networks Act (DNA). Die EU möchte mit diesem Gesetzesvorhaben den Wechsel von Kupfer- zu Glasfasernetzen regeln und weitere Fragen zur grenzüberschreitenden Telekommunikation klären.

    Die Allianz will sicherstellen, dass der Übergang von Kupfer- zu Glasfasernetzen nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich und politisch gut vorbereitet ist.

    Die Gründung von DNA Europe ist ein wichtiger Schritt für die europäische Telekommunikationsbranche. Die Allianz vereint Verbände aus verschiedenen Ländern, darunter Deutschland, Schweden und europäische Interessenvertretungen. Dies zeigt, dass der Übergang zu Glasfasernetzen eine gemeinsame Herausforderung ist, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit erfordert. Die Mitglieder der Allianz bringen unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven ein, was die Forderungen der Gruppe stärkt.

  2. Ziele und Forderungen

    DNA Europe fordert zwei wesentliche Punkte: einen klaren Zeitplan für den Wechsel von Kupfer zu Glasfaser, der allen Beteiligten am Markt Sicherheit in der Planung gibt. Die Allianz verlangt zudem einen Regulierungsrahmen. Dieser soll die Handlungsfähigkeit der nationalen Behörden gegenüber dominanten Unternehmen nicht einschränken.

    DNA Europe steht hinter dem Plan der Europäischen Kommission für die digitale Vernetzung in Europa und den Wechsel zu Glasfaser. Das Unternehmen fördert die Strategie der Kommission, um die digitale Infrastruktur des Kontinents zu stärken und die Glasfasertechnologie voranzutreiben. DNA Europe engagiert sich für die Ziele der Kommission, um Europas digitale Zukunft zu gestalten.

    Zwei Hauptanforderungen sind entscheidend: Es braucht einen verbindlichen, transparenten und regelbasierten Zeitplan für den Wechsel von Kupfer zu Glasfaser, der allen Beteiligten Planungssicherheit ermöglicht. Zudem ist ein effektiver, wettbewerbsfördernder Regulierungsrahmen notwendig.

    Dies soll Investitionssicherheit für alle Marktteilnehmer bieten und verhindern, dass dominante Unternehmen den Wettbewerb behindern.

  3. Bedeutung für die EU

    Der Abschied von der alten Kupferinfrastruktur ist eine der grössten Aufgaben für die EU. Die Aufgabe, die am meisten beansprucht, besteht darin, sich von der alten Kupferinfrastruktur zu verabschieden. Bis 2035 sollen alle EU-Länder den technischen Fortschritt erreicht haben, ab 2029 erwartet Brüssel detaillierte Pläne. Die Voraussetzungen in den Ländern sind jedoch sehr unterschiedlich.

    Zuletzt haben sich die grossen Telcos, die aus den ehemaligen Staatsbetrieben hervorgegangen sind, als Lösung für die politisch gewünschte digitale Souveränität angeboten – und ihre Forderungen nach weniger Regulierung gestellt.

    Die EU hat sich ehrgeizige Ziele für den Ausbau der digitalen Infrastruktur gesetzt. Der Übergang zu Glasfasernetzen ist ein zentraler Bestandteil dieser Strategie. Die Gründung von DNA Europe zeigt, dass die Branche bereit ist, sich aktiv an diesem Prozess zu beteiligen.

  4. Ausblick

    Der Digital Networks Act wird den rechtlichen Rahmen für die Branche auf Jahre prägen. Der Zusammenschluss der Netzbetreiber ist ein weiteres Indiz dafür, dass in Brüssel die Lobby-Schlacht um den DNA in vollem Gange ist.

  5. Einordnung

    Der Übergang von Kupfer- zu Glasfasernetzen ist ein zentrales Projekt der EU, um die digitale Infrastruktur zu modernisieren. Die Gründung der DNA Europe zeigt, dass die Branche bereit ist, sich aktiv an diesem Prozess zu beteiligen. Der Digital Networks Act wird den rechtlichen Rahmen für die Branche auf Jahre prägen.

  6. Was das für KMU bedeutet

    Für Schweizer KMU bedeutet der Übergang zu Glasfasernetzen eine Chance, ihre digitale Infrastruktur zu modernisieren und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Die Planungssicherheit, die ein verbindlicher Fahrplan bietet, kann Investitionen in neue Technologien erleichtern. Zudem kann ein wirksamer Regulierungsrahmen den Wettbewerb fördern und Innovationen anregen.

Zahlen

Gründung
12. Oktober 2026
Zieljahr für Glasfaserausbau
2035

Wissen zur Meldung

Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.

Fragen und Antworten

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Begriffe

Digital Networks Act
Gesetzesvorhaben der EU zur Regulierung des Übergangs von Kupfer- zu Glasfasernetzen.
Glasfasernetze
Moderne Kommunikationsnetze, die Daten mit Lichtgeschwindigkeit übertragen.
Kupferkabel
Ältere Technologie zur Datenübertragung, die langsamere Übertragungsgeschwindigkeiten bietet.

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