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KI-Agenten: Langweilige Aufgaben mit grossem Nutzen

KI-Agenten werden oft mit autonomen Super-Agenten assoziiert. Doch in Unternehmen zeigen sich ihre Stärken bei Routineaufgaben wie Rechnungsverarbeitung oder Serviceanfragen. Eine Studie der Telekom AI Agent-Studie 2026 beleuchtet, welche Prozesse sich besonders eignen.

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Bild: t3n

Das Wichtigste in Kürze

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • KI-Agenten eignen sich besonders für wiederkehrende Prozesse.
  • Acht Anwendungsfälle wurden priorisiert, darunter Auftrags- und Rechnungsverarbeitung.
  • Der wirtschaftliche Hebel liegt im Prozess, nicht im Agenten selbst.
  • Unternehmen sollten klären, wie häufig ein Vorgang anfällt und wie die Wirkung gemessen wird.

Key Facts

Überblick
Quelle
t3n
Veröffentlicht
18.10.2026, 14:00
Rubrik
Technologie
Schwerpunkte
Künstliche Intelligenz, Digitalisierung & Verwaltung
Einschätzung (KI)
PositivEffizienzsteigerung in Unternehmen
  1. Ausgangslage

    KI-Agenten sollen komplexe Aufgaben selbstständig erledigen. Doch in der Praxis liegt ihr grösster Nutzen oft in weniger spektakulären Tätigkeiten. Eine Studie der Telekom AI Agent-Studie 2026 zeigt, dass sich KI-Agenten besonders für wiederkehrende Prozesse eignen, die mehrere Arbeitsschritte und Systeme verbinden.

    Die Studie der Telekom AI Agent-Studie 2026 zeigt, dass KI-Agenten besonders dort erfolgreich sind, wo sie wiederkehrende Aufgaben übernehmen können. Diese Aufgaben sind oft weniger spektakulär, aber sie können einen erheblichen Einfluss auf die Effizienz eines Unternehmens haben. Die Studie konzentriert sich auf acht priorisierte Anwendungsfälle, darunter Auftrags- und Rechnungsverarbeitung, Angebotserstellung und E-Mail-Service.

  2. Hintergrund

    Die Untersuchung der Telekom AI Agent-Studie 2026 führte Interviews mit 123 Entscheidungsträgern aus deutschen Firmen durch. Diese Firmen beschäftigten zwischen 50 und 2.500 Angestellte. Die Befragten zeigten eine Affinität zu Künstlicher Intelligenz. Dabei wurden 13 Anwendungsfälle für Agentic AI untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass KI-Agenten vor allem dort interessant sind, wo sie Systeme verbinden, Daten prüfen oder Prozessschritte anstossen.

  3. Einordnung für die Schweiz

    Die Studie konzentriert sich auf deutsche Unternehmen, doch die Ergebnisse sind auch für die Schweiz relevant. Schweizer KMU könnten von der Automatisierung wiederkehrender Prozesse profitieren, insbesondere in Bereichen wie Rechnungsverarbeitung oder Serviceanfragen.

  4. Was das für Unternehmen bedeutet

    KI-Agenten können Unternehmen dabei helfen, manuelle Übertragungen zu reduzieren, Bearbeitungszeiten zu verkürzen und Fehlerquellen zu minimieren. Vor dem Start ist es wichtig, die Häufigkeit eines Vorgangs zu bestimmen. Zudem sollte der aktuelle Aufwand ermittelt werden. Auch die Kennzahlen für die spätere Messung der Wirkung müssen festgelegt werden.

  5. Chancen und Risiken

    Die Einführung von KI-Agenten bietet Unternehmen zahlreiche Chancen, birgt aber auch Risiken. Zu den Chancen gehören die Steigerung der Effizienz, die Reduzierung von Fehlerquellen und die Möglichkeit, sich auf strategischere Aufgaben zu konzentrieren. KI-Agenten können repetitive Aufgaben übernehmen und so die Produktivität erhöhen. Dies kann insbesondere in Branchen mit hohem Arbeitsaufwand und vielen Routineprozessen von Vorteil sein.

    Doch es gibt auch Risiken. Die Integration von KI-Agenten in bestehende Systeme kann komplex sein und erfordert eine sorgfältige Planung. Unternehmen müssen sicherstellen, dass die KI-Agenten sicher und zuverlässig arbeiten.

    Zudem müssen sie klären, wer für die Entscheidungen und Aktionen der KI-Agenten verantwortlich ist. Die Studie der Telekom AI Agent-Studie 2026 zeigt, dass Unternehmen besonders auf die Architektur und Governance achten sollten. Sie müssen festlegen, worauf ein Agent zugreifen darf, was er selbst ausführen darf und wann ein Mensch eingreifen muss.

  6. Offene Fragen und nächste Schritte

    Trotz der klaren Vorteile von KI-Agenten gibt es noch offene Fragen. Unternehmen müssen klären, wie sie die KI-Agenten in ihre bestehenden Systeme integrieren können. Sie müssen auch sicherstellen, dass die KI-Agenten mit den bestehenden Prozessen und Regeln kompatibel sind. Eine weitere Herausforderung besteht darin, die Wirkung der KI-Agenten zu messen. Unternehmen sollten klären, anhand welcher Kennzahlen sie die Wirkung der KI-Agenten später messen können.

  7. Ausblick

    KI-Agenten werden vor allem dort interessant sein, wo sie relevante Prozesse zuverlässig verbessern. Unternehmen sollten sich auf die Automatisierung von Routineaufgaben konzentrieren, um den grössten Nutzen zu erzielen.

  8. Einordnung

    KI-Agenten werden oft mit autonomen Super-Agenten assoziiert. Doch in der Praxis zeigen sich ihre Stärken bei Routineaufgaben. Die Studie der Telekom AI Agent-Studie 2026 zeigt, dass KI-Agenten vor allem dort interessant sind, wo sie Systeme verbinden, Daten prüfen oder Prozessschritte anstossen.

  9. Was das für KMU bedeutet

    Für Schweizer KMU könnte die Automatisierung wiederkehrender Prozesse vorteilhaft sein. Durch die Reduzierung manueller Übertragungen und die Verkürzung von Bearbeitungszeiten können Unternehmen Effizienzsteigerungen erzielen.

Zahlen

Befragte Unternehmen
123
Anwendungsfälle
13

Wissen zur Meldung

Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.

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Originaltitel: Warum die spannendsten KI-Agenten ziemlich langweilige Aufgaben erledigen