Microsoft bleibt Top-Ziel für Phishing-Angriffe, KI-Plattformen im Fokus
Phisher nutzen weiterhin häufig Microsoft als Tarnung für ihre Betrugsversuche. Gleichzeitig rücken KI-Plattformen zunehmend ins Visier der Cyberkriminellen. Die Schweiz liegt in Europa auf Rang 13 bei betroffenen Microsoft-Kunden.

Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Microsoft bleibt Top-Ziel für Phishing-Angriffe
- KI-Plattformen rücken zunehmend ins Visier der Cyberkriminellen
- Schweiz liegt in Europa auf Rang 13 bei betroffenen Microsoft-Kunden
- Angreifer nutzen verschiedene Methoden, um Opfer zu täuschen
- Unternehmen müssen Sicherheitsmassnahmen kontinuierlich anpassen
Key Facts
Überblick- Quelle
- Netzwoche
- Veröffentlicht
- 20.10.2026, 13:32
- Rubrik
- Technologie
- Schwerpunkte
- Cyberangriffe & IT-Sicherheit, Künstliche Intelligenz
- Quellen
- 2 berichten darüber
- Einschätzung (KI)
- NegativBetrugsmaschen im Fokus
Aktuelle Entwicklung
Im dritten Quartal 2026 nutzten Phisher weiterhin häufig Microsoft als Tarnung für ihre Angriffe. Laut Check Point war der Softwarekonzern bei jedem dritten Marken-Phishing-Versuch betroffen. Laut Check Point war der Softwarekonzern bei jedem dritten Marken-Phishing-Versuch betroffen.
Neben Microsoft geraten zunehmend auch KI-Plattformen ins Visier der Angreifer. Cyberkriminelle nutzen das Vertrauen in bekannte Unternehmen, um an Zugangsdaten oder Zahlungsinformationen zu gelangen. Die Analyse zeigt, dass vor allem Technologieunternehmen, soziale Netzwerke und Banken häufig imitiert werden.
Die Analyse zeigt, dass Technologieunternehmen wie Microsoft, Apple und Google am häufigsten Ziel von Phishing-Angriffen sind. Der Anstieg von 23 auf 33 Prozent im dritten Quartal 2026 unterstreicht die Dynamik dieser Bedrohung. Unternehmen müssen sich bewusst sein, dass diese Angriffe nicht nur häufiger, sondern auch sophistizierter werden.
Die Analyse zeigt, dass vor allem Technologieunternehmen, soziale Netzwerke und Banken häufig imitiert werden. Dies liegt daran, dass diese Unternehmen über eine breite Nutzerbasis verfügen und somit ein grosses Potenzial für die Angreifer bieten.
Methoden der Angreifer
Die Täter setzen auf verschiedene Methoden, um ihre Opfer zu täuschen. In einer Aktion taten die Täter so, als wären sie Anbieter des KI-Assistenten Claude. In gefälschten E-Mails behaupteten sie, eine Zahlung sei fehlgeschlagen, und forderten die Empfänger auf, ihre Zahlungsmethode zu aktualisieren.
In anderen Kampagnen imitierten die Angreifer Websites wie Google Antigravity oder Apple Support. Sie lockten Nutzer dazu, schädliche Befehle auszuführen oder Software zu installieren, die den Kriminellen unbefugten Zugriff auf die Geräte ermöglichte.
Neben den bereits erwähnten Methoden nutzen Angreifer auch gefälschte Websites von Docusign, um Nutzer zur Installation schädlicher Software zu bewegen. Diese Taktik zeigt, dass die Täter zunehmend kreative Wege finden, um ihre Opfer zu täuschen. Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter darüber informieren, wie sie solche gefälschten Websites erkennen können.
Einordnung für die Schweiz
Schweizer Microsoft-Nutzer sind relativ oft Ziel von Internetkriminellen: In Europa belegt die Schweiz Platz 13. Dies zeigt, dass auch Schweizer Unternehmen und Nutzer von den Phishing-Angriffen betroffen sind. Die zunehmende Nutzung von KI-Plattformen durch Unternehmen erhöht das Risiko zusätzlich.
Was das für Unternehmen bedeutet
Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter darüber informieren, wie sie solche gefälschten Websites erkennen können. Besonders wichtig ist es, das Bewusstsein für die Gefahren von Phishing-Angriffen zu schärfen und regelmässig Schulungen durchzuführen.
leer Dies umfasst regelmässige Schulungen, klare Richtlinien und eine offene Kommunikation über Sicherheitsrisiken. Nur so können sie sich effektiv gegen die zunehmenden Bedrohungen schützen.
Ausblick
Generative KI hilft den Tätern, überzeugende Phishing-Mails und gefälschte Websites in grossem Umfang zu erstellen. Unternehmen müssen daher ihre Sicherheitsmassnahmen kontinuierlich anpassen und verbessern, um sich gegen diese zunehmend sophistizierten Angriffe zu schützen.
Einordnung
Phishing-Angriffe sind eine der häufigsten Methoden, um an sensible Daten zu gelangen. Die Nutzung bekannter Marken wie Microsoft, Apple und Google als Tarnung zeigt, dass Cyberkriminelle das Vertrauen in diese Unternehmen ausnutzen. Die zunehmende Nutzung von KI-Plattformen erhöht das Risiko zusätzlich, da diese ebenfalls ins Visier der Angreifer geraten.
Was das für KMU bedeutet
leer Besonders wichtig ist es, das Bewusstsein für die Gefahren von Phishing-Angriffen zu schärfen und Sicherheitsmassnahmen kontinuierlich anzupassen.
Zahlen
- Microsoft
- 33 Prozent aller Marken-Phishing-Versuche
- Apple
- 8 Prozent aller Marken-Phishing-Versuche
- 8 Prozent aller Marken-Phishing-Versuche
- 6 Prozent aller Marken-Phishing-Versuche
- Amazon
- 4 Prozent aller Marken-Phishing-Versuche
Wissen zur Meldung
Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.
Fragen und Antworten
Wie stark betrifft Sie die Zunahme von Phishing-Angriffen auf KI-Plattformen?
Wir sind stark betroffen und müssen unsere Sicherheitsmassnahmen anpassen.
Begriffe
- Phishing
- Betrugsmethode, bei der Nutzer durch gefälschte E-Mails oder Websites zur Preisgabe sensibler Daten verleitet werden
- KI-Plattformen
- Plattformen, die künstliche Intelligenz nutzen, um verschiedene Dienste anzubieten
- Cyberkriminelle
- Personen oder Gruppen, die illegale Aktivitäten im Internet durchführen
Umfrage für Unternehmen
Wie stark betrifft Sie die Zunahme von Phishing-Angriffen auf KI-Plattformen?
Antwort wählen – anonym, ohne Anmeldung
Auch berichtet von
Originaltitel: Phisher geben sich nach wie vor am liebsten als Microsoft aus



