IBM verzeichnet deutliche Umsatz- und Gewinnsteigerung im dritten Quartal
Das IT-Unternehmen IBM hat im dritten Quartal sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich gesteigert. Der Umsatz erhöhte sich um fünf Prozent auf etwa 17 Milliarden US-Dollar, und der Gewinn stieg um 26 Prozent auf über zwei Milliarden Dollar.

Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Erkenntnisse
- IBM steigerte Umsatz und Gewinn im dritten Quartal deutlich.
- Der Umsatz erhöhte sich um fünf Prozentpunkte und erreichte damit über 17 Milliarden US-Dollar.
- Der Gewinn erhöhte sich um 26 Prozent auf über zwei Milliarden Dollar.
- Die Aktie verlor trotz guter Zahlen mehr als fünf Prozent.
- Analysten sehen Verzögerungen als Grund für schwache Grossrechner-Softwareerlösen.
Key Facts
Überblick- Quelle
- Moneycab
- Veröffentlicht
- 22.10.2026, 10:23
- Rubrik
- Unternehmen
- Schwerpunkte
- Digitalisierung & Verwaltung
- Einschätzung (KI)
- PositivIT-Unternehmen wächst
Quartalszahlen
IBM mit positiven Ergebnissen
Im dritten Quartal konnte IBM sowohl den Umsatz als auch den Gewinn deutlich steigern. Der Umsatz stieg um fünf Prozent auf etwa 17 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn erhöhte sich um 26 Prozent auf über zwei Milliarden Dollar. Diese Zahlen wurden am Mittwochabend nach US-Börsenschluss veröffentlicht.
Die Umsatzsteigerung um fünf Prozent auf etwa 17 Milliarden US-Dollar deutet auf die Fähigkeit des Unternehmens hin, in einem anspruchsvollen Marktumfeld zu wachsen. Der Anstieg des Gewinns um 26 Prozent auf über zwei Milliarden Dollar unterstreicht zudem die Effizienz der operativen Geschäftstätigkeit.
Börsenreaktion
Kurseinbruch trotz guter Zahlen
An der Börse fiel die Reaktion auf die positiven Quartalszahlen jedoch verhalten aus. Nach einem anfänglichen Kursplus im nachbörslichen Handel drehte die Aktie ins Minus und verlor mehr als fünf Prozent. Händler führten die Zurückhaltung der Anleger darauf zurück, dass das Management den Jahresausblick beibehielt, anstatt ihn anzupassen.
Zudem hatten die schwachen Zahlen im zweiten Quartal die Erwartungen der Anleger gedämpft, was die aktuelle Skepsis erklären könnte.
Analystenmeinung
Verzögerungen statt Nachfrageeinbruch
Analyst Brent Thill von der US-Bank Jefferies sagte, die schwachen Erlöse bei Grossrechner-Software im zweiten Quartal seien auf Verzögerungen zurückzuführen. Er betonte, dass kein Nachfrageeinbruch vorliege. Er betonte, dass weitere Schritte in der Automatisierung notwendig seien, um zu einem zweistelligen Umsatzwachstum zurückzukehren.
Seine Analyse, dass die schwachen Erlöse im Bereich der Grossrechner-Software auf Verzögerungen zurückzuführen sind, ist wichtig für die Bewertung der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens.
Strategische Ausrichtung
Automatisierung als Schlüssel zur Zukunft
Analysten betonen, dass weitere Schritte in diesem Bereich notwendig sind, um zu einem zweistelligen Umsatzwachstum zurückzukehren. Dies könnte bedeuten, dass IBM verstärkt in innovative Technologien und Lösungen investieren muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Dies ist besonders wichtig, da die IT-Branche weiterhin von schnellen technologischen Fortschritten und sich verändernden Kundenbedürfnissen geprägt ist.
Marktposition
IBM im Vergleich zu anderen Tech-Konzernen
IBM gilt im Vergleich mit zahlreichen anderen US-Technologieunternehmen als ein Leichtgewicht am Finanzmarkt. Während im Nasdaq 100 mehr als zehn Unternehmen eine Marktkapitalisierung von über einer Billion Dollar erreichen, liegt der Börsenwert von IBM bei fast 240 Milliarden Euro. Diese Marktposition könnte sowohl Chancen als auch Risiken mit sich bringen.
Aktienentwicklung
Schwankungen und Verluste
Die IBM-Aktie hat in diesem Jahr starke Schwankungen erfahren. Nach den Halbjahreszahlen brach der Kurs um ein Viertel ein, was den bisher höchsten Verlust an einem Tag darstellte. Seit Ende 2025 bis Mittwoch, Börsenschluss, sank der Kurs um etwa 15 Prozent und erreichte etwas mehr als 251 Dollar. Damit gehört das Papier zu den grössten Verlierern im US-Standardwerteindex Dow Jones.
Einordnung
IBM hat in den letzten Jahren mit starken Schwankungen an der Börse zu kämpfen. Die aktuellen Quartalszahlen zeigen zwar eine positive Entwicklung, doch die Anleger reagieren verhalten, da das Management den Jahresausblick nur beibehalten hat.
Was das für KMU bedeutet
Für Schweizer KMU könnte die positive Entwicklung von IBM ein Indikator für die Stabilität und das Wachstumspotenzial der IT-Branche sein. Allerdings sollten Unternehmen auch die Volatilität der Aktienkurse und die Unsicherheiten im Management berücksichtigen.
Zahlen
- Umsatz
- 17 Milliarden US-Dollar
- Gewinn
- 2 Milliarden US-Dollar
- Aktienkurs
- 251 Dollar
- Börsenwert
- 240 Milliarden Euro
Wissen zur Meldung
Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.
Originaltitel: IBM steigert Umsatz und Gewinn überraschend deutlich



