USA verbieten DeepSeek in Behörden – China droht mit Gegenmassnahmen
Die USA haben das chinesische KI-Unternehmen DeepSeek für Bundesbehörden gesperrt. China reagiert mit scharfer Kritik und droht mit Gegenmassnahmen. Die Spannungen zwischen den beiden Ländern im Bereich Künstliche Intelligenz nehmen weiter zu.

Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Erkenntnisse
- USA verbieten DeepSeek in Bundesbehörden
- China droht mit Gegenmassnahmen
- Technische Details der Sperrung
- Weitere KI-Unternehmen könnten betroffen sein
- DeepSeek veröffentlicht Inferenz-Engine als Open Source
Key Facts
Überblick- Quelle
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- Veröffentlicht
- 21.10.2026, 07:27
- Rubrik
- Politik
- Schwerpunkte
- Künstliche Intelligenz, Neue Vorschriften & Compliance, Export & neue Märkte
- Einschätzung (KI)
- NeutralHandelskonflikt USA-China
Ausgangslage
Die USA haben DeepSeek und verbundene Unternehmen von ihren Systemen verbannt. Betroffen sind auch Drittanbieter-Software, die auf DeepSeek basiert. Die Massnahme gilt für alle zivilen Bundesbehörden. Die Begründung: Die Server von DeepSeek stehen in China, wo Behörden theoretisch darauf zugreifen könnten. Das könnte sensible US-Daten gefährden. Die Begründung: Die Server von DeepSeek stehen in China, wo Behörden theoretisch darauf zugreifen könnten. Das könnte sensible US-Daten gefährden.
Die Anordnung des US-Heimatschutzministeriums wurde bereits im Juli unterzeichnet, wurde aber erst später bekannt. Die Bundesbehörden hatten 60 Tage Zeit, um Ausnahmen zu beantragen. Diese Frist endete bereits Ende September, bevor die Öffentlichkeit überhaupt von dem Verbot erfuhr. Die Bundesbehörden hatten 60 Tage Zeit, um Ausnahmen zu beantragen. Diese Frist endete bereits Ende September, bevor die Öffentlichkeit überhaupt von dem Verbot erfuhr. Die Massnahme betrifft nicht nur DeepSeek direkt, sondern auch alle Drittanbieter-Software, die auf dieser Technologie basiert. Die Anordnung betrifft nur US-Bundesbehörden.
Unternehmen, die nicht für die Regierung arbeiten, sind nicht direkt betroffen. Allerdings müssen auch sie DeepSeek entfernen, wenn sie Produkte für US-Behörden entwickeln. Das gilt selbst dann, wenn die KI-Modelle auf eigenen Servern in den USA laufen. Unternehmen, die nicht für die Regierung arbeiten, sind nicht direkt betroffen. Allerdings müssen auch sie DeepSeek entfernen, wenn sie Produkte für US-Behörden entwickeln. Das gilt selbst dann, wenn die KI-Modelle auf eigenen Servern in den USA laufen.
Reaktionen aus China
China reagiert mit scharfer Kritik. Die Aussenamtssprecherin Mao Ning wirft den USA vor, das Konzept der nationalen Sicherheit zu missbrauchen und Technologie sowie Handel zu politisieren. Das Handelsministerium geht noch weiter und bezeichnet die Massnahme als diskriminierend. Es fordert die sofortige Rücknahme der Verbote und droht mit Gegenmassnahmen. Das Handelsministerium geht noch weiter und bezeichnet die Massnahme als diskriminierend. Es fordert die sofortige Rücknahme der Verbote und droht mit Gegenmassnahmen.
Die chinesische Regierung sieht in dem Verbot einen Verstoss gegen eine zuvor getroffene Vereinbarung zwischen den Staatschefs der beiden Länder. Die Aussenamtssprecherin betonte, dass China die legitimen Rechte und Interessen chinesischer Unternehmen entschlossen verteidigen werde. Das Handelsministerium bezeichnete die Massnahme als Missbrauch administrativer Mittel zur Unterdrückung chinesischer Unternehmen. Die Aussenamtssprecherin betonte, dass China die legitimen Rechte und Interessen chinesischer Unternehmen entschlossen verteidigen werde. Das Handelsministerium bezeichnete die Massnahme als Missbrauch administrativer Mittel zur Unterdrückung chinesischer Unternehmen.
Technische Details
Die Anordnung betrifft nur US-Bundesbehörden. Unternehmen, die nicht für die Regierung arbeiten, sind nicht direkt betroffen. Allerdings müssen auch sie DeepSeek entfernen, wenn sie Produkte für US-Behörden entwickeln. Das gilt selbst dann, wenn die KI-Modelle auf eigenen Servern in den USA laufen.
Weitere Entwicklungen
Die USA planen bereits die nächste Stufe. Der Entwurf des Verteidigungshaushalts für 2027 sieht vor, die Verbote auf weitere chinesische KI-Unternehmen auszudehnen. Auch andere KI-Modelle wie Moonshot’s Kimi und Alibaba’s Qwen könnten betroffen sein. China verschärft gleichzeitig die Kontrolle über den Export von KI-Technologien.
Die USA planen, die Verbote auf weitere chinesische KI-Unternehmen auszudehnen. Dies könnte zu einer weiteren Eskalation der Spannungen führen und die globale KI-Landschaft noch stärker fragmentieren. Die wirtschaftlichen Auswirkungen wären beträchtlich. Dies könnte zu einer weiteren Eskalation der Spannungen führen und die globale KI-Landschaft noch stärker fragmentieren. Die wirtschaftlichen Auswirkungen wären beträchtlich.
DeepSeek setzt auf Offenheit
Trotz der Verbote setzt DeepSeek auf Transparenz. Kurz nach Bekanntwerden der Sperrung veröffentlichte das Unternehmen seinen DeepInfer-Inferenz-Engine als Open Source. Damit könnte es versuchen, die Auswirkungen der Verbote abzumildern.
Diplomatische Spannungen
Die Spannungen zwischen den USA und China im Bereich KI sind Teil eines grösseren diplomatischen Konflikts. Beide Länder haben jedoch auch gemeinsam an Lösungen gearbeitet, etwa an einem „roten Telefon“ für KI-Krisen. Das nächste Treffen der Staatschefs findet im November statt. Beide Länder haben jedoch auch gemeinsam an Lösungen gearbeitet, etwa an einem „roten Telefon“ für KI-Krisen. Das nächste Treffen der Staatschefs findet im November statt.
Einordnung
Die Spannungen zwischen den USA und China im Bereich Künstliche Intelligenz sind Teil eines grösseren geopolitischen Konflikts. Beide Länder sehen KI als strategisch wichtig an und versuchen, ihre eigene Technologie zu schützen. Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass die Konflikte auch wirtschaftliche Auswirkungen haben können. Beide Länder sehen KI als strategisch wichtig an und versuchen, ihre eigene Technologie zu schützen. Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass die Konflikte auch wirtschaftliche Auswirkungen haben können.
Was das für KMU bedeutet
Für Schweizer KMU könnte die zunehmende Fragmentierung des KI-Marktes Herausforderungen mit sich bringen. Unternehmen, die auf KI-Technologien angewiesen sind, könnten sich zwischen den Fronten wiederfinden. Zudem könnten neue Exportbeschränkungen die Beschaffung von Technologie erschweren. Unternehmen, die auf KI-Technologien angewiesen sind, könnten sich zwischen den Fronten wiederfinden. Zudem könnten neue Exportbeschränkungen die Beschaffung von Technologie erschweren.
Zahlen
- Anzahl Tage für Ausnahmen
- 60
- Anzahl Parameter für Exportkontrollen
- 2 Billionen
Wissen zur Meldung
Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.
Fragen und Antworten
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Begriffe
- Künstliche Intelligenz (KI)
- Technologie, die Maschinen ermöglicht, menschenähnliche Aufgaben zu erledigen
- Inferenz-Engine
- Software, die KI-Modelle ausführt und Vorhersagen trifft
- Open Source
- Software, deren Quellcode öffentlich zugänglich ist und von jedem genutzt werden kann
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Originaltitel: DeepSeek Ban: China Threatens the U.S. With Countermeasures



