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BSI warnt vor Cyberrisiken bei vernetzten Steuerungsanlagen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät Betreibern kleiner Anlagen zur Absicherung ihrer Systeme. Hintergrund sind jüngste Cyberangriffe auf Kühlanlagen in Frankreich.

Das Wichtigste in Kürze

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • BSI warnt vor Cyberrisiken bei vernetzten Steuerungsanlagen
  • Angriffe auf Kühlanlagen in Frankreich als Anlass
  • Empfehlungen zur Absicherung von Systemen
  • Unternehmen sollten Internetzugriff unterbinden und VPN nutzen
  • Regelmässige Updates und Sicherheitsprüfungen erforderlich

Key Facts

Überblick
Quelle
BIZ24-Recherche
Recherchiert aus
filstalexpress.de, it-daily.net
Veröffentlicht
13.10.2026, 22:23
Rubrik
Technologie
Schwerpunkte
Cyberangriffe & IT-Sicherheit
Einschätzung (KI)
NegativIT-Sicherheitsrisiko für Unternehmen
  1. Ausgangslage

    Das BSI hat eine Cybersicherheitsempfehlung veröffentlicht, die sich an Betreiber kleiner industrieller Anlagen richtet. Diese sollten ihre Steuerungssysteme nach dem Stand der Technik absichern, um Cyberangriffe abzuwehren.

    Die Empfehlung des BSI richtet sich insbesondere an Betreiber kleiner industrieller Anlagen, die oft weniger Ressourcen für Cybersicherheit aufweisen. Diese Anlagen umfassen beispielsweise Kühlsysteme in Lebensmittelbetrieben oder Stromerzeugungsanlagen. Die Empfehlung betont, dass auch kleinere Systeme ein attraktives Ziel für Cyberangriffe sein können.

  2. Hintergrund

    Anlass für die Empfehlung sind jüngste Vorfälle in Frankreich. Dort wurden Kühlanlagen in Supermärkten manipuliert, was zu verdorbenen Lebensmitteln und Bränden führte. Die Angreifer nutzten aus dem Internet erreichbare Steuerungen des dänischen Herstellers Danfoss.

    Die betroffenen Geräte liefen mit veralteter Technik.

  3. Empfohlene Massnahmen

    Das BSI empfiehlt, den direkten Internetzugriff auf Steuerungssysteme zu unterbinden. Stattdessen sollten VPN-Verbindungen und Multi-Faktor-Authentifizierung zum Einsatz kommen. Zudem sollten Systeme regelmässig aktualisiert und auf Sicherheitslücken geprüft werden.

    Das BSI empfiehlt, den direkten Internetzugriff auf Steuerungssysteme zu unterbinden. Fernzugriffe sollten mit Multi-Faktor-Authentifizierung und über VPN-Verbindungen durchgeführt werden. Dies erhöht die Sicherheit erheblich, da Angreifer nicht nur ein Passwort, sondern zusätzliche Authentifizierungsfaktoren überwinden müssen.

    Das BSI betont, dass die empfohlenen Massnahmen leicht umsetzbar sind. Dennoch sollten Unternehmen diese nicht aufschieben, da die Bedrohungslage ernst ist.

  4. Einordnung für die Schweiz

    Cyberangriffe können nicht nur wirtschaftliche Schäden verursachen, sondern auch die öffentliche Sicherheit gefährden.

    Schweizer Unternehmen sollten daher die Empfehlungen des BSI ernst nehmen und ihre Systeme entsprechend absichern.

  5. Was das für Unternehmen bedeutet

    Unternehmen mit vernetzten Steuerungssystemen sollten die Empfehlungen des BSI umsetzen. Dies umfasst technische Massnahmen wie die Abschaltung des Internetzugriffs und die Implementierung von VPN-Verbindungen.

    Dies umfasst nicht nur technische Massnahmen, sondern auch die Schulung der Mitarbeiter. Nur so kann sichergestellt werden, dass alle Beteiligten die Bedeutung von Cybersicherheit verstehen und entsprechende Massnahmen umsetzen.

  6. Ausblick

    Die Zahl vernetzter Anlagen wird weiter steigen, was die Bedeutung von Cybersicherheit erhöht. Unternehmen sollten regelmässig ihre Systeme überprüfen und auf dem neuesten Stand halten.

    Die Entwicklung hin zu immer mehr vernetzten Anlagen wird sich fortsetzen. Dies macht es umso wichtiger, dass Unternehmen proaktiv handeln und ihre Systeme regelmässig überprüfen. Die Investition in Cybersicherheit kann langfristig erhebliche Schäden verhindern und die Betriebssicherheit gewährleisten.

  7. Was das für KMU bedeutet

    Für Schweizer KMU bedeutet dies, dass sie ihre vernetzten Anlagen sorgfältig absichern müssen. Dies umfasst technische Massnahmen wie die Abschaltung des Internetzugriffs und die Implementierung von VPN-Verbindungen.

Zahlen

Anzahl exponierter Steuerungen in Europa
8.547
Betroffene Länder
Frankreich, Deutschland, Spanien, Portugal, Polen, Belgien

Wissen zur Meldung

Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.

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