78 Prozent der Lehrkräfte fordern verpflichtende digitale Fortbildungen
Eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass eine klare Mehrheit der Lehrkräfte an weiterführenden Schulen regelmässige Fortbildungen zu digitalen Themen fordert. Die Befragung offenbart sowohl Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten als auch Sorgen über den technischen Fortschritt.
Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Erkenntnisse
- 78 Prozent der Lehrkräfte fordern verpflichtende digitale Fortbildungen.
- 64 Prozent bewerten ihre eigene Digitalkompetenz als gut oder sehr gut.
- Die durchschnittliche Selbstbewertung der Lehrkräfte liegt bei der Note 2,3.
- Schülerinnen und Schüler bewerteten die Digitalkompetenz ihrer Lehrkräfte im Jahr 2025 mit der Note 2,9.
- Jugendschutz im Netz ist das am häufigsten gewünschte Fortbildungsthema.
Key Facts
Überblick- Quelle
- BIZ24-Recherche
- Recherchiert aus
- borncity.com, wll.news, news4teachers.de
- Veröffentlicht
- 12.10.2026, 18:29
- Rubrik
- Technologie
- Schwerpunkte
- Digitalisierung & Verwaltung, Künstliche Intelligenz
- Einschätzung (KI)
- NeutralDigitalisierung im Bildungssystem
Ausgangslage
Im Digitalverband Bitkom wurde im Sommer 2026 eine repräsentative Umfrage durchgeführt. 501 Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II nahmen daran teil. Die Ergebnisse zeigen, dass 78 Prozent der Befragten regelmässige und verpflichtende Fortbildungen zu digitalen Themen fordern. Diese Forderung unterstreicht die Bedeutung der Digitalkompetenz im Bildungswesen und die Notwendigkeit kontinuierlicher Weiterbildung.
Fast 32 Prozent der Befragten sind der Meinung, sie könnten mit der raschen Entwicklung der digitalen Technik nicht mithalten.
Hintergrund
Trotz der Forderung nach verbindlichen Schulungen bewerten 64 Prozent der Lehrkräfte ihre eigene Digitalkompetenz als gut oder sehr gut. Die Lehrkräfte vergeben sich im Schnitt die Note 2,3. Das ist eine kleine Verbesserung. Der Wert von 2,5 stammt aus dem Jahr 2024. Schülerinnen und Schüler vergaben im Jahr 2025 für die Digitalkompetenz ihrer Lehrkräfte die Note 2,9. Dies deutet auf eine etwas kritischere Beurteilung hin.
Während viele sich im Umgang mit technischen Grundlagen sicher fühlen, gibt es erhebliche Unsicherheiten bei spezifischen Themen wie Künstlicher Intelligenz und Jugendschutz im Netz. Diese Differenzierung unterstreicht die Notwendigkeit gezielter Fortbildungsangebote, die auf die individuellen Bedürfnisse der Lehrkräfte eingehen.
Einordnung für die Schweiz
Die Ergebnisse der Umfrage sind auch für die Schweiz von Bedeutung, da sie die Notwendigkeit kontinuierlicher Weiterbildung im Bereich der Digitalkompetenz unterstreichen.
Die Ergebnisse der Bitkom-Umfrage könnten jedoch dazu beitragen, diese Bemühungen zu intensivieren und sicherzustellen, dass alle Lehrkräfte Zugang zu qualitativ hochwertigen Fortbildungsangeboten haben. Dies ist besonders wichtig, da die Digitalisierung des Bildungswesens in der Schweiz weiter voranschreitet.
Was das für Unternehmen bedeutet
Für Unternehmen, die im Bildungsbereich tätig sind oder digitale Lösungen für Schulen anbieten, bedeutet dies eine wachsende Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Fortbildungsangeboten. Die Forderung nach regelmässigen und verpflichtenden Schulungen eröffnet neue Geschäftsmöglichkeiten, insbesondere im Bereich der digitalen Bildung und Weiterbildung.
Diese Programme müssen nicht nur technische Fähigkeiten vermitteln, sondern auch pädagogische Aspekte des digitalen Lernens berücksichtigen. Unternehmen, die in der Lage sind, solche umfassenden Angebote zu entwickeln, könnten sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.
Ausblick
Die Umfrageergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Digitalkompetenz im Bildungswesen und die Notwendigkeit kontinuierlicher Weiterbildung. Es ist zu erwarten, dass die Forderung nach verbindlichen Schulungen in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird, da die Digitalisierung des Bildungswesens voranschreitet.
Einordnung
Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die Digitalkompetenz im Bildungswesen eine zentrale Rolle spielt. Die Forderung nach regelmässigen und verpflichtenden Fortbildungen unterstreicht die Notwendigkeit kontinuierlicher Weiterbildung, um mit dem technischen Fortschritt Schritt zu halten.
Was das für KMU bedeutet
Für Schweizer KMU, die im Bildungsbereich tätig sind oder digitale Lösungen für Schulen anbieten, bedeutet dies eine wachsende Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Fortbildungsangeboten. Die Forderung nach verbindlichen Schulungen eröffnet neue Geschäftsmöglichkeiten, insbesondere im Bereich der digitalen Bildung und Weiterbildung.
Zahlen
- Anteil der Lehrkräfte, die verpflichtende Fortbildungen fordern
- 78 Prozent
- Anteil der Lehrkräfte mit guter oder sehr guter Selbsteinschätzung
- 64 Prozent
- Durchschnittliche Selbstbewertung der Lehrkräfte
- Note 2,3
- Bewertung der Digitalkompetenz durch Schülerinnen und Schüler
- Note 2,9
Wissen zur Meldung
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