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Digitalpakt 2.0: Fünf Milliarden Euro für digitale Bildung in Deutschland

Bund und Länder haben sich auf den Digitalpakt 2.0 geeinigt, der bis 2030 fünf Milliarden Euro in die Digitalisierung des Bildungswesens investiert. Die Initiative umfasst unter anderem eine neue Transferstelle zur Unterstützung der Lehrkräftefortbildung.

Das Wichtigste in Kürze

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Digitalpakt 2.0 läuft von 2026 bis 2030.
  • Fünf Milliarden Euro werden in die Digitalisierung des Bildungswesens investiert.
  • Bund und Länder finanzieren die Initiative hälftig.
  • Eine neue Transferstelle unterstützt die Lehrkräftefortbildung.
  • Unternehmen im Bildungsbereich haben neue Geschäftsmöglichkeiten.

Key Facts

Überblick
Quelle
BIZ24-Recherche
Recherchiert aus
joinmares.com, idw-online.de, kommune21.de
Veröffentlicht
13.10.2026, 11:19
Rubrik
Technologie
Schwerpunkte
Digitalisierung & Verwaltung, Künstliche Intelligenz
Einschätzung (KI)
Neutralbetrifft Bildung
  1. Ausgangslage

    Bund und Länder haben sich auf den Digitalpakt 2.0 geeinigt, der von 2026 bis 2030 läuft. Die Initiative sieht Investitionen in Höhe von fünf Milliarden Euro vor, die hälftig von Bund und Ländern finanziert werden.

    Die neue Transferstelle, die als Nachfolgeprojekt von lernen:digital konzipiert wurde, hat ihre Arbeit zum 1. Oktober 2026 aufgenommen und wird ab Frühjahr 2027 fünf thematische Kompetenzcluster vernetzen. Die Initiative zielt darauf ab, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Schulpraxis zu überführen und den Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis zu verbessern. Die Transferstelle ist Teil des Kompetenzverbunds lernen:digital. Dieser Verbund besteht aus fünf Kompetenzzentren. Er verbindet verschiedene Akteure. Dazu gehören Landesinstitute für Lehrkräftebildung. Auch die Bildungsverwaltung und die Bildungspolitik sind eingebunden.

    Die neue Transferstelle wird ab Frühjahr 2027 fünf neue thematische Kompetenzcluster vernetzen. Diese Cluster sollen praxisorientierte Forschung zu transferrelevanten Fragestellungen fördern und nutzernahe Lösungen entwickeln. Die Transferstelle kooperiert eng mit den Landesinstituten für Lehrkräftebildung, der Bildungsverwaltung sowie der Bildungspolitik.

  2. Hintergrund

    Der Digitalpakt 2.0 ist das Nachfolgeprogramm des Digitalpakts Schule, der von 2019 bis 2024 lief und 6,5 Milliarden Euro an Bundesmitteln bereitstellte. Der neue Pakt zielt darauf ab, die digitale Transformation im Bildungsbereich zu unterstützen und die Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften zu fördern. Eine neue Transferstelle soll wissenschaftliche Erkenntnisse in die Schulpraxis überführen und den Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis verbessern.

    Die Transferstelle setzt die Tätigkeit des Kompetenzverbunds lernen:digital fort und nutzt dabei die gesammelten Erkenntnisse der vergangenen dreieinhalb Jahre. Sie übernimmt wieder eine Schnittstellenrolle. Sie schafft Synergien. Gemeinsam mit einem Gremium von Vertreterinnen und Vertretern aus Bund und Ländern sichert sie den Transfer in alle Phasen der Lehrkräftebildung. Katharina Scheiter, Professorin für Digitale Bildung, leitet die Vernetzungs- und Transferstelle wissenschaftlich. Dirk Richter, Professor für Erziehungswissenschaftliche Bildungsforschung, übernimmt diese Aufgabe gemeinsam mit ihr.

    Die Transferstelle wird von einer Gruppe von Universitäten und ausseruniversitären Forschungseinrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft unterstützt. Das Forum Bildung Digitalisierung beteiligt sich als zivilgesellschaftlicher Partner.

  3. Einordnung für die Schweiz

    Die Digitalisierung des Bildungswesens ist ein zentrales Thema in vielen Ländern, auch in der Schweiz. Die Initiative zeigt, wie wichtig es ist, in digitale Infrastruktur und die Fortbildung von Lehrkräften zu investieren, um die digitale Souveränität der nächsten Generation zu stärken.

    Der Digitalpakt 2.0 könnte jedoch als Inspiration für weitere Massnahmen dienen und den Austausch von Best Practices zwischen Deutschland und der Schweiz fördern.

  4. Was das für Unternehmen bedeutet

    Für Unternehmen, die im Bildungsbereich tätig sind, eröffnet der Digitalpakt 2.0 neue Geschäftsmöglichkeiten. Unternehmen sollten sich auf diese Entwicklungen einstellen und ihre Angebote entsprechend anpassen.

    Dies könnte beispielsweise die Entwicklung von Lernsoftware, digitalen Lernplattformen oder Schulungsprogrammen umfassen.

  5. Ausblick

    Der Digitalpakt 2.0 ist ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung des Bildungswesens in Deutschland. Die kommenden Jahre werden zeigen, wie erfolgreich die Initiative ist und welche Auswirkungen sie auf die digitale Bildung hat. Unternehmen, die in diesem Bereich tätig sind, sollten die Entwicklungen genau verfolgen und sich auf mögliche Chancen einstellen.

  6. Einordnung

    Die Digitalisierung des Bildungswesens ist ein zentrales Thema in vielen Ländern. Die Initiative zeigt, wie wichtig es ist, in digitale Infrastruktur und die Fortbildung von Lehrkräften zu investieren, um die digitale Souveränität der nächsten Generation zu stärken.

  7. Was das für KMU bedeutet

    Für Schweizer KMU im Bildungsbereich eröffnet der Digitalpakt 2.0 neue Geschäftsmöglichkeiten. Die Nachfrage nach digitalen Lernplattformen, Schulungsprogrammen und technischer Ausstattung wird voraussichtlich steigen. Unternehmen sollten sich auf diese Entwicklungen einstellen und ihre Angebote entsprechend anpassen.

Zahlen

Bezeichnung
Investitionsvolumen: Wert: 5 Milliarden Euro
Bezeichnung
Laufzeit: Wert: 2026 bis 2030
Bezeichnung
Bundesmittel: Wert: 2,5 Milliarden Euro
Bezeichnung
Mittel für digitale Bildungsinfrastruktur: Wert: 2,25 Milliarden Euro
Bezeichnung
Mittel für „Digitales Lehren und Lernen“: Wert: 250 Millionen Euro

Wissen zur Meldung

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