Roche profitiert von schwächerem Franken im dritten Quartal
Der Pharmakonzern Roche verzeichnete im dritten Quartal eine Entlastung durch einen schwächeren Franken. Die Umsätze stiegen leicht, und die Ziele für das Gesamtjahr wurden bestätigt.

Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Roche profitierte im dritten Quartal von einem schwächeren Franken.
- Der Umsatz stieg auf 46,5 Milliarden Franken (+1% in CHF).
- Die Pharmasparte verzeichnete ein Wachstum von 2 Prozent.
- Die Diagnostikumsätze entsprachen dem Vorjahreswert.
- Die Ziele für das Gesamtjahr wurden bestätigt.
Key Facts
Überblick- Quelle
- Moneycab
- Veröffentlicht
- 22.10.2026, 07:24
- Rubrik
- Unternehmen
- Schwerpunkte
- Export & neue Märkte, Neue Vorschriften & Compliance
- Einschätzung (KI)
- NeutralSchwächerer Franken entlastet Pharmakonzern
Ausgangslage
Roche hat im dritten Quartal 2026 von einem schwächeren Franken profitiert, was zu einer Entlastung der Finanzlage führte. Diese Entwicklung half dem Konzern, die bisherigen Ziele für das Gesamtjahr zu bestätigen.
Das dritte Quartal brachte vor allem Erleichterung, da der Franken an Stärke verlor. Dies zeigt, wie stark die Abhängigkeit von Währungsschwankungen im internationalen Geschäft ist.
Roche hat mehrmals hervorgehoben, dass die Belastung im späteren Jahresverlauf abnehmen dürfte. Die aktuelle Entwicklung unterstreicht die Bedeutung einer flexiblen Strategie.
Finanzielle Entwicklung
Zwischen Januar und September 2026 erzielte Roche einen Umsatz von 46,5 Milliarden Franken. Dies entspricht einem Anstieg von 1 Prozent in Schweizer Franken. Bei konstanten Wechselkursen lag das Plus sogar bei 6 Prozent, was die Zielsetzung des Unternehmens erfüllt.
Der Umsatzanstieg von 1 Prozent in Schweizer Franken und 6 Prozent bei konstanten Wechselkursen unterstreicht die Resilienz des Unternehmens. Die Fähigkeit, die eigenen Ziele zu erreichen, zeigt die strategische Stärke des Konzerns.
Währungseffekte
Im ersten und zweiten Quartal hatte Roche noch unter einem starken Franken gelitten. Im dritten Quartal kehrte sich dieser Trend um, und die Währungseffekte fielen mit +1 Prozent leicht positiv aus.
Im dritten Quartal kehrte sich dieser Trend um, und die Währungseffekte fielen mit +1 Prozent leicht positiv aus. Nach den starken Belastungen in den ersten beiden Quartalen konnte Roche im dritten Quartal erstmals wieder von einer günstigeren Währungsentwicklung profitieren. Dies ist ein wichtiger Faktor für die zukünftige Planung des Unternehmens.
Die Währungseffekte haben einen erheblichen Einfluss auf die Finanzlage von Roche. Dies ist besonders wichtig für ein Unternehmen, das einen grossen Teil seiner Produkte im Ausland verkauft.
Geschäftsbereiche
Die Sparte Pharma bei Roche erzielte in den ersten neun Monaten einen Umsatz von 36,2 Milliarden Franken, was einem Zuwachs von 2 Prozent entspricht. Fünf Wachstumstreiber, die am wichtigsten sind, erreichten gemeinsam Verkäufe von 16,8 Milliarden Franken, was einem Plus von 12% entspricht. Im Geschäftsbereich Diagnostik erzielte Roche 10,3 Milliarden Franken, was exakt dem Wert des Vorjahres entsprach.
Die Pharmasparte von Roche setzte in den ersten drei Quartalen 36,2 Milliarden Franken um, ein Anstieg um 2 Prozent. Die fünf wichtigsten Wachstumstreiber erzielten zusammen Verkäufe in Höhe von 16,8 Milliarden Franken (+12%). Im Diagnostik-Geschäft nahm Roche 10,3 Milliarden ein, was dem Vorjahreswert entsprach.
Die Diagnostikumsätze entsprachen dem Vorjahreswert, was auf eine Stabilisierung des Geschäfts hinweist. Roche hatte wiederholt betont, dass die Belastung im weiteren Jahresverlauf nachlassen sollte. Dies zeigt, dass die Massnahmen zur Bewältigung der Herausforderungen wirksam waren.
Ausblick
Das Management um CEO Thomas Schinecker bestätigt die bisherige Guidance. Zu konstanten Wechselkursen sollen die Umsätze im mittleren einstelligen Prozentbereich ansteigen. Der Kerngewinn je Titel soll im hohen einstelligen Prozentbereich wachsen. Zudem strebt Roche eine Erhöhung der Dividende in Schweizer Franken an.
Das Management um CEO Thomas Schinecker bestätigt die bisherige Guidance. Zu konstanten Wechselkursen sollen die Umsätze im mittleren einstelligen Prozentbereich ansteigen. Der Kerngewinn je Titel soll im hohen einstelligen Prozentbereich wachsen. Ausserdem ist die Gruppe weiter bestrebt, die Dividende in Schweizer Franken zu erhöhen.
Einordnung
Die Entwicklung des Franken hat einen erheblichen Einfluss auf die Finanzlage von exportorientierten Unternehmen wie Roche. Ein schwächerer Franken kann die Wettbewerbsfähigkeit im Ausland stärken und die Umsätze in Schweizer Franken erhöhen.
Was das für KMU bedeutet
Für Schweizer KMU, die im Exportgeschäft tätig sind, kann die Entwicklung des Franken ebenfalls von grosser Bedeutung sein.
Zahlen
- Umsatz (Jan-Sept 2026)
- 46,5 Milliarden Franken
- Wachstum (konstante Wechselkurse)
- 6%
- Währungseffekte (Q3 2026)
- +1%
- Umsatz Pharmasparte
- 36,2 Milliarden Franken
- Umsatz Diagnostik
- 10,3 Milliarden Franken
Wissen zur Meldung
Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.
Fragen und Antworten
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Begriffe
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Originaltitel: Bei Roche lässt der Währungsdruck etwas nach



