Schatten-IT: Risiken und Lösungsansätze für Unternehmen
Schatten-IT stellt eine erhebliche Bedrohung für die Cybersicherheit dar. Experten diskutierten an der Swiss Cyber Storm 2026, wie Chief Information Security Officers (CISOs) mit dieser Herausforderung umgehen können.

Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Schatten-IT stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.
- Die Swiss Cyber Storm 2026 diskutierte Lösungsansätze für CISOs.
- Überzeugungsarbeit und sichere Alternativen sind entscheidend.
- Externe Dienstleister können zusätzliche Risiken mit sich bringen.
- Kontinuierliche Überprüfung der Sicherheitsmassnahmen ist notwendig.
Key Facts
Überblick- Quelle
- Netzwoche
- Veröffentlicht
- 21.10.2026, 19:38
- Rubrik
- Technologie
- Schwerpunkte
- Cyberangriffe & IT-Sicherheit, Digitalisierung & Verwaltung
- Quellen
- 3 berichten darüber
- Einschätzung (KI)
- NeutralRisiko für Schweizer Unternehmen
Ausgangslage
Schatten-IT bezeichnet die Nutzung von IT-Systemen, Software oder Diensten, die nicht von der offiziellen IT-Abteilung eines Unternehmens genehmigt oder verwaltet werden. Diese Praxis kann erhebliche Sicherheitsrisiken mit sich bringen, da sie oft unkontrolliert und ohne angemessene Schutzmassnahmen erfolgt.
Schatten-IT kann erhebliche Sicherheitsrisiken mit sich bringen, da sie oft unkontrolliert und ohne angemessene Schutzmassnahmen erfolgt.
Hintergrund
An der diesjährigen Swiss Cyber Storm in Bern stand das Thema Schatten-IT im Mittelpunkt. Christian Folini, ein Security Engineer bei Netnea und der Program Chair der Swiss-Cyber-Storm-Konferenz, legte grossen Wert auf die Bedeutung des Themas. Er wies darauf hin, dass die Herausforderungen durch künstliche Intelligenz (KI) stetig zunehmen.
Die Swiss Cyber Storm 2026 zeigte auf, dass die Kontrolle über Schatten-IT besonders schwierig ist, wenn es um nachgelagerte Lieferketten geht. Hannes Lubich betonte, dass Unternehmen oft keine direkte Kontrolle über die IT-Systeme ihrer Zulieferer haben. Dies kann zu einer Kaskade von Sicherheitslücken führen, die schwer zu erkennen und noch schwerer zu beheben sind. Die Konferenz zeigte auf, dass eine umfassende Schwachstellenbewertung und regelmässige Audits entscheidend sind, um diese Risiken zu minimieren.
Einordnung für die Schweiz
Schatten-IT ist ein globales Phänomen, das auch Schweizer Unternehmen betrifft. Die Konferenz zeigte auf, dass die Nutzung von Schatten-IT oft aus guten Absichten hervorgeht, wie etwa der Steigerung der Produktivität. Allerdings können solche Praktiken die Cybersicherheit gefährden, insbesondere wenn externe Dienstleister involviert sind, deren Systeme nicht kontrolliert werden können.
Die Nutzung von externen Dienstleistern und die Integration von IT-Systemen aus verschiedenen Ländern können zusätzliche Sicherheitsrisiken mit sich bringen. Schweizer Unternehmen müssen daher nicht nur ihre eigenen IT-Systeme überwachen, sondern auch die Sicherheit ihrer internationalen Partner sicherstellen. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit und klare Vereinbarungen.
Was das für Unternehmen bedeutet
Unternehmen müssen sich der Risiken von Schatten-IT bewusst sein und Strategien entwickeln, um diese zu minimieren. Karen Gibson, ehemalige Generalleutnantin der US-Armee, betonte die Bedeutung von Überzeugungsarbeit und Vertrauen. Sie plädierte dafür, sichere Alternativen anzubieten und sicherzustellen, dass der sichere Weg der einfache Weg ist.
Unternehmen müssen sich der Tatsache bewusst sein, dass Schatten-IT oft aus dem Wunsch nach Effizienz und Produktivität entsteht. Mitarbeitende suchen nach Lösungen, die ihre Arbeit erleichtern, auch wenn diese nicht offiziell genehmigt sind.
Ausblick
Die Kontrolle über Schatten-IT wird weiterhin eine Herausforderung bleiben. Hannes Lubich, emeritierter Professor der FHNW, wies darauf hin, dass sich einige IT-Risiken hartnäckig halten. Unternehmen müssen kontinuierlich ihre Sicherheitsmassnahmen überprüfen und anpassen, um den sich ständig verändernden Bedrohungen gerecht zu werden.
Einordnung
Schatten-IT ist ein weitverbreitetes Problem, das durch die zunehmende Nutzung von KI und externen Diensten noch verstärkt wird. Unternehmen müssen sich der Risiken bewusst sein und proaktive Massnahmen ergreifen, um ihre IT-Sicherheit zu gewährleisten.
Was das für KMU bedeutet
Für Schweizer KMU ist die Thematik besonders relevant, da sie oft über weniger Ressourcen verfügen, um umfassende Sicherheitsmassnahmen zu implementieren. Die Nutzung von Schatten-IT kann jedoch auch bei kleineren Unternehmen zu erheblichen Sicherheitslücken führen.
Zahlen
- Datum der Konferenz
- 20. Oktober 2026
Wissen zur Meldung
Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.
Fragen und Antworten
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Wir haben keine Kenntnis von Schatten-IT.
Begriffe
- Schatten-IT
- Nutzung von nicht genehmigten IT-Systemen oder -Diensten.
- CISOs
- Chief Information Security Officers, verantwortlich für die IT-Sicherheit.
- KI
- Künstliche Intelligenz, Technologie, die maschinelles Lernen ermöglicht.
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