Cybersecurity-Experten diskutieren Risiken von IT-Lieferketten und Insidern
In Zürich tauschten sich Cybersecurity-Experten über die Gefahren von Software-Lieferketten und Insidern aus. Besonders im Fokus standen auch die Verantwortlichkeiten bei KI-gestützten Entscheidungen.

Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Software-Lieferketten bieten Angriffsflächen für Cyberangriffe.
- Insider mit weitreichenden Zugriffsrechten können erhebliche Risiken darstellen.
- KI-Agenten erleichtern Angriffe und erfordern klare Verantwortlichkeiten.
- Unternehmen müssen ihre Software-Infrastruktur kontinuierlich überprüfen.
- Background-Checks und Monitoring von Mitarbeitenden sind essenziell.
Für die Schweiz Einschätzung der KI
- +Schweizer Unternehmen profitieren vom Austausch in der Cybersecurity-Community.
- −KMUs und Grossunternehmen müssen ihre IT-Infrastrukturen besser überwachen.
Key Facts
Überblick- Quelle
- Netzwoche
- Veröffentlicht
- 02.11.2026, 12:05
- Rubrik
- Technologie
- Region
- Zürich
- Schwerpunkte
- Cyberangriffe & IT-Sicherheit, Digitalisierung & Verwaltung
- Quellen
- 3 berichten darüber
- Einschätzung (KI)
- NeutralDiskussion über Sicherheitslücken
Ausgangslage
In Zürich diskutierten Cybersecurity-Experten, Wirtschaftsteilnehmer, Forscher, Verwaltungsmitarbeiter und Hacker über gegenwärtige Probleme in der Cybersicherheit. Ein zentrales Thema war, wie Software-Lieferketten und Insider zu Risikofaktoren werden können.
Hintergrund
Die Veranstaltung wurde vom Schweizer Security-Unternehmen Gobugfree organisiert und brachte verschiedene Akteure der Cybersecurity-Community zusammen. Christina Kistler, Co-CEO von Gobugfree, betonte die Bedeutung des Austauschs zwischen Experten, Nachwuchskräften, KMUs, Grossunternehmen und der Wissenschaft.
Die Veranstaltung wurde durch Workshops und die Live-Bug-Bounty-Challenge ergänzt, die den praktischen Austausch förderten. Experten wie Roman Hüssy vom Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) behandelten die Themen Lieferketten, KI und Souveränität. Die Diskussionen zeigten, dass sowohl technische als auch menschliche Faktoren eine Rolle spielen, wobei KI das Angreifen einfacher und Angriffe überzeugender macht.
Was das bedeutet
Unternehmen, insbesondere solche mit komplexen IT-Infrastrukturen, müssen sich der Risiken bewusst sein, die durch Software-Lieferketten und Insider entstehen. Die Diskussionen zeigten, dass nicht nur technische Lösungen, sondern auch ein besseres Verständnis der Motivationen und Zugriffsrechte von Mitarbeitenden entscheidend sind.
Unternehmen müssen nicht nur ihre IT-Infrastrukturen überwachen, sondern auch die Motivationen und Zugriffsrechte ihrer Mitarbeitenden verstehen, insbesondere bei sensiblen Positionen. Die Einführung von KI-Agenten erfordert klare Verantwortlichkeiten und regelmässige Überprüfungen, insbesondere in hochregulierten Industrien wie im Banking. Besonders in hochregulierten Branchen wie dem Banking sind diese Massnahmen entscheidend.
Ausblick
Die Einführung von KI-Agenten in Unternehmen bringt neue Herausforderungen mit sich. Es ist wichtig, klare Verantwortlichkeiten für KI-gestützte Entscheidungen zu definieren und die Risiken durch Insider und Lieferketten kontinuierlich zu überwachen.
Die kontinuierliche Überwachung von Software-Lieferketten und Insidern wird immer wichtiger, wobei klare Verantwortlichkeiten für KI-gestützte Entscheidungen definiert werden müssen. Unternehmen sollten regelmässig ihre IT-Infrastrukturen überprüfen und klare Verantwortlichkeiten für KI-gestützte Entscheidungen definieren. Der Austausch innerhalb der Cybersecurity-Community bleibt dabei ein zentraler Faktor.
Dazu passt
Zahlen
- Veranstaltungstage
- 29. und 30. Oktober
Wissen zur Meldung
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Originaltitel: Wie IT-Lieferketten und Insider zur Gefahr werden können



