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KI-Zukunft: Gesellschaft, Wirtschaft und Politik vor grossen Herausforderungen

Die KI-Transformation wirft gesellschaftliche und politische Fragen auf. Ein Interview mit Karsten Donnay, Professor für Digitale Demokratie, zeigt die Spannungen zwischen technologischem Fortschritt und öffentlichen Bedenken auf.

Titelbild zu: KI-Zukunft: Gesellschaft, Wirtschaft und Politik vor grossen Herausforderungen
Bild: it-markt.ch

Das Wichtigste in Kürze

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Gesellschaft und Wirtschaft haben unterschiedliche Ansichten zur KI-Zukunft
  • Technologie ist neutral, entscheidend ist ihre Nutzung
  • Schweiz muss klare Rahmenbedingungen für KI schaffen
  • Unternehmen sollten transparent kommunizieren und an Diskussionen teilnehmen
  • Aktuelle Skepsis beruht auf mangelndem Verständnis

Key Facts

Überblick
Quelle
it-markt.ch
Veröffentlicht
21.10.2026, 12:01
Rubrik
Technologie
Region
Zürich
Schwerpunkte
Künstliche Intelligenz, Digitalisierung & Verwaltung, Neue Vorschriften & Compliance
Einschätzung (KI)
NeutralBevölkerung vs. Unternehmen
  1. Ausgangslage

    Die KI-Transformation schreitet in Unternehmen schnell voran, während grosse Teile der Bevölkerung einer allgegenwärtigen KI skeptisch gegenüberstehen. Karsten Donnay, ein Professor, lehrt Digitale Demokratie an der Universität Zürich. Er spricht in einem Interview über die Schwierigkeiten. Diese Schwierigkeiten bestehen darin, verschiedene Standpunkte zu vereinen.

    Die unterschiedlichen Vorstellungen zwischen Unternehmen und Bevölkerung zeigen, dass die Technologie gesellschaftliche Spannungen auslöst. Donnay erwähnt, dass diese Diskrepanz auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sei, darunter auch Ängste. Die Bevölkerung fürchte Kontrollverlust und unvorhergesehene Folgen, während Unternehmen die Chancen betonen.

    Die Skepsis der Bevölkerung gegenüber KI beruht auf verschiedenen Faktoren, darunter auch Ängste vor Kontrollverlust und unvorhergesehenen Folgen.

  2. Hintergrund

    Donnay betont, dass Technologie erstmal einfach Technologie sei und neutral. Entscheidend sei, wie Gesellschaft, Wirtschaft und Politik mit KI umgehen. Die gegenwärtige Debatte dreht sich hauptsächlich darum, auf welche Weise diese Technologie genutzt wird und wie sie sich in Zukunft verändert. KI sei eine logische Fortsetzung einer technologischen Entwicklung und stelle eine der tiefgreifendsten gesellschaftlichen Umwälzungen seit dem Aufkommen von Smartphones dar.

    Die Diskussion um KI sei komplex, da sie nicht nur technologische, sondern auch ethische und rechtliche Fragen aufwerfe. Donnay betont, dass KI gewissermassen eine Antwort darauf sei, dass es so viele Daten gebe, die die Gesellschaft heute verarbeiten wolle. An dem Punkt habe die Industrie vorgelegt, was es gebe und wo man schauen müsse, wie es weitergehe. Es gehe darum, gemeinsam zu definieren, welche Anwendungen wünschenswert seien und welche Grenzen gesetzt werden müssten.

  3. Einordnung für die Schweiz

    Es gelte zu definieren, welche Anwendungen wünschenswert seien und welche ethisch oder rechtlich bedenklich. Diese Diskussion müsse nun geführt werden, um eine zukunftsfähige KI-Strategie zu entwickeln.

    Donnay betont, dass die Technologie eine der tiefgreifendsten gesellschaftlichen Umwälzungen seit dem Aufkommen von Smartphones darstelle.

  4. Was das für Unternehmen bedeutet

    Unternehmen müssen sich bewusst sein, dass die Gesellschaft KI kritisch sieht. Es sei wichtig, transparent zu kommunizieren, wie und warum KI eingesetzt wird. Zudem sollten Unternehmen aktiv an der Gestaltung der Rahmenbedingungen teilnehmen, um ihre Interessen zu vertreten.

  5. Ausblick

    Die Zukunft mit KI ist noch ungewiss. Donnay weist darauf hin, dass die aktuelle Skepsis auf mangelndem Verständnis und Schreckensszenarien beruhe. Langfristig könne sich die Einstellung ändern, sobald die Technologie besser verstanden und kontrolliert werde.

  6. Einordnung

    Die Diskussion um KI spiegelt einen grundlegenden Wandel in der Gesellschaft wider. Ähnlich wie bei früheren technologischen Umbrüchen müssen nun Regeln und Normen neu definiert werden, um die Vorteile der Technologie zu nutzen und Risiken zu minimieren.

  7. Was das für KMU bedeutet

    Für Schweizer KMU bedeutet dies, dass sie sich frühzeitig mit den ethischen und rechtlichen Aspekten von KI auseinandersetzen müssen. Eine transparente Kommunikation und aktive Teilnahme an politischen Diskussionen können helfen, die Technologie verantwortungsvoll einzusetzen.

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Originaltitel: Wie Bevölkerung, Unternehmen und Politik die KI-Zukunft gestalten können