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Kandidaten für Parmelins Bundesratssitz im Fokus

Die SVP sucht eine Nachfolge für den zurücktretenden Bundesrat Guy Parmelin. Verschiedene Namen werden gehandelt, darunter etablierte Politikerinnen und Politiker sowie neue Gesichter. Die Wahl findet am 9. Dezember statt.

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Bild: Moneycab

Das Wichtigste in Kürze

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Die SVP sucht eine Nachfolge für den zurücktretenden Bundesrat Guy Parmelin.
  • Verschiedene Namen werden gehandelt, darunter etablierte Politikerinnen und Politiker sowie neue Gesichter.
  • Die Wahl findet am 9. Dezember statt.
  • Die Waadtländer SVP plädiert dafür, dass der Sitz wieder an eine Person aus der Romandie geht.
  • Die Diskussion um die Nachfolge zeigt die Bedeutung der regionalen Vertretung in der Landesregierung.

Key Facts

Überblick
Quelle
Moneycab
Veröffentlicht
18.10.2026, 13:11
Rubrik
Politik
Schwerpunkte
Neue Vorschriften & Compliance
Einschätzung (KI)
NeutralPolitische Personalien
  1. Ausgangslage

    Die SVP sucht einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin für den zurücktretenden Bundesrat Guy Parmelin. Parmelin tritt per Ende Jahr zurück, und die Wahl des neuen Bundesratsmitglieds ist für den 9. Dezember angesetzt. Die SVP beansprucht den Sitz für sich, und innerhalb der Partei wird intensiv über mögliche Kandidatinnen und Kandidaten diskutiert.

    Die SVP-Bundeshausfraktion wird am 20. November einen offiziellen Wahlvorschlag vorlegen. Thomas Aeschi, Fraktionschef, hat sich dafür ausgesprochen, ein Ticket mit mindestens zwei Namen vorzuschlagen. Dies soll die Chancen erhöhen, einen geeigneten Kandidaten oder eine geeignete Kandidatin zu präsentieren.

  2. Kandidaten im Überblick

    Mehrere Namen werden in den Medien und innerhalb der Partei als potenzielle Nachfolger für Guy Parmelin gehandelt. Dazu gehören etablierte Politikerinnen und Politiker sowie neue Gesichter. Die SVP des Kantons Waadt ist der Auffassung, dass der Sitz erneut an eine Person aus der französischen Schweiz vergeben werden sollte.

    Céline Amaudruz, SVP-Vizepräsidentin und Nationalrätin aus Genf, hat ihr Interesse an einer Kandidatur bekundet. Céline Amaudruz, eine 47-Jährige, hat sich nach dem Rücktritt von Ueli Maurer im Jahr 2022 nicht zur Wahl gemeldet, doch diesmal trifft sie eine andere Entscheidung. Amaudruz ist innerhalb der SVP-Fraktion nicht unumstritten, da sie wiederholt entgegen der Fraktionslinie abgestimmt hat.

    Natalie Rickli, Zürcher Gesundheitsdirektorin und ehemalige Nationalrätin, wird ebenfalls als mögliche Kandidatin gehandelt. Allerdings befindet sie sich zum Zeitpunkt der Ersatzwahl mitten im Wahlkampf zur Verteidigung ihres Regierungsratssitzes, was einer Kandidatur hinderlich sein könnte. Rickli hat jahrelange Parlaments- und Exekutiverfahrung, doch ihre Rolle während der Covid-19-Pandemie hat ihr nicht nur Freunde in der Partei gemacht.

    Monika Rüegger, Obwaldner Nationalrätin, wird ebenfalls als potenzielle Kandidatin genannt. Nicolas Kolly, ein Nationalrat aus Freiburg, gilt als fähiges Talent mit fundiertem Wissen aus der Westschweiz. Analysten bezeichnen ihn als eine konsensfähige Alternative.

    Franz Ruppen, Walliser SVP-Staatsrat, überlegt sich eine Kandidatur. Franz Ruppen, der jetzt 55 Jahre zählt, hat in Bern als Nationalrat den Parlamentsbetrieb erlebt und sammelte als Walliser Staatsrat Regierungserfahrung. Michael Graber, Oberwalliser Nationalrat, denkt ebenfalls über eine Kandidatur nach, wie er gegenüber Tamedia-Journalisten an der SVP-Delegiertenversammlung sagte. Oktober in Bulle FR sagte.

    Thomas Aeschi, der SVP-Fraktionschef, möchte sich vorerst nicht zu einer möglichen Kandidatur äussern. Aeschi gilt als Hardliner, was die Chancen auf Stimmen von ausserhalb der SVP-Fraktion möglicherweise verringern könnte. Franz Grüter, Luzerner Nationalrat, schliesst eine Kandidatur nicht aus. Grüter politisiert seit 2015 im Nationalrat und ist Mitglied der aussenpolitischen Kommission.

    Thomas Matter, Zürcher Nationalrat, gilt als Schwergewicht seiner Partei. Im Parlament könnte er als Hardliner jedoch nicht mehrheitsfähig sein. Pascal Schmid, Thurgauer Nationalrat und SVP-Asylchef, gibt an, sich «selbstverständlich» Gedanken zu einer Kandidatur zu machen. Zuvor hatte er bereits Ambitionen für die Nachfolge des zurücktretenden Ständerats Jakob Stark angemeldet.

  3. Einordnung für die Schweiz

    Die Wahl des neuen Bundesratsmitglieds ist ein wichtiger Moment für die Schweiz, da die Zusammensetzung des Bundesrats die politische Landschaft des Landes widerspiegelt. Die SVP hat den Anspruch, den frei werdenden Sitz für sich zu beanspruchen, und die Wahl wird zeigen, ob die Partei in der Lage ist, eine breite Mehrheit hinter einem Kandidaten oder einer Kandidatin zu vereinen.

    Die Diskussion um die Nachfolge von Guy Parmelin zeigt auch die Bedeutung der regionalen Vertretung in der Landesregierung. Die Waadtländer SVP plädiert dafür, dass der Sitz wieder an eine Person aus der Romandie geht, um die Vertretung der Westschweiz zu sichern. Dies könnte die Chancen von Kandidatinnen und Kandidaten aus der Romandie erhöhen.

  4. Was das für Unternehmen bedeutet

    Die Wahl des neuen Bundesratsmitglieds hat direkte Auswirkungen auf die politische Agenda der Schweiz. Unternehmen können von einer stabilen und konsensfähigen Regierung profitieren, die klare Rahmenbedingungen schafft und die Wirtschaftsförderung unterstützt. Die SVP hat in der Vergangenheit oft eine wirtschaftsfreundliche Politik verfolgt, und die Wahl eines neuen Bundesratsmitglieds aus den Reihen der SVP könnte diese Politik fortsetzen.

    Unternehmen sollten die Entwicklungen rund um die Bundesratswahl genau verfolgen, da die politische Zusammensetzung des Bundesrats die wirtschaftspolitischen Entscheidungen beeinflusst. Eine klare und stabile Regierungspolitik kann Unternehmen Planungssicherheit bieten und Investitionen erleichtern.

  5. Ausblick

    Die Wahl des neuen Bundesratsmitglieds am 9. Dezember wird zeigen, ob die SVP in der Lage ist, eine breite Mehrheit hinter einem Kandidaten oder einer Kandidatin zu vereinen. Die Diskussion um die Nachfolge von Guy Parmelin zeigt die Bedeutung der regionalen Vertretung in der Landesregierung und die Notwendigkeit, eine konsensfähige Lösung zu finden.

    Unternehmen sollten die Entwicklungen rund um die Bundesratswahl genau verfolgen, da die politische Zusammensetzung des Bundesrats die wirtschaftspolitischen Entscheidungen beeinflusst. Eine klare und stabile Regierungspolitik kann Unternehmen Planungssicherheit bieten und Investitionen erleichtern.

  6. Einordnung

    Die Wahl des neuen Bundesratsmitglieds ist ein wichtiger Moment für die Schweiz, da die Zusammensetzung des Bundesrats die politische Landschaft des Landes widerspiegelt. Die SVP hat den Anspruch, den frei werdenden Sitz für sich zu beanspruchen, und die Wahl wird zeigen, ob die Partei in der Lage ist, eine breite Mehrheit hinter einem Kandidaten oder einer Kandidatin zu vereinen.

  7. Was das für KMU bedeutet

    Die Wahl des neuen Bundesratsmitglieds hat direkte Auswirkungen auf die politische Agenda der Schweiz. Unternehmen können von einer stabilen und konsensfähigen Regierung profitieren, die klare Rahmenbedingungen schafft und die Wirtschaftsförderung unterstützt. Die SVP hat in der Vergangenheit oft eine wirtschaftsfreundliche Politik verfolgt, und die Wahl eines neuen Bundesratsmitglieds aus den Reihen der SVP könnte diese Politik fortsetzen.

Zahlen

Wahltermin
9. Dezember
Anzahl der Kandidatinnen und Kandidaten
mehrere
Alter von Céline Amaudruz
47 Jahre
Alter von Natalie Rickli
47 Jahre
Alter von Franz Ruppen
55 Jahre
Alter von Michael Graber
nicht angegeben
Alter von Pascal Schmid
47 Jahre

Wissen zur Meldung

Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.

Fragen und Antworten

Wie stark beeinflusst die Bundesratswahl die wirtschaftliche Politik der Schweiz?

Sehr stark.

Begriffe

Bundesrat
Das Schweizer Bundesratsmitglied ist Teil der siebenköpfigen Landesregierung der Schweiz.
SVP
Die Schweizerische Volkspartei ist eine politische Partei in der Schweiz.
Romandie
Die Westschweiz, die mehrheitlich französischsprachig ist.

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Originaltitel: Wer Parmelins Nachfolge antreten könnte – und wer nicht kandidiert