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Swiss Payment Forum rückt Europas Bezahlsysteme in den Fokus

Am 16. und 17. November trifft sich die Schweizer Payment-Branche in Zürich. Das Swiss Payment Forum diskutiert unter anderem paneuropäische Bezahllösungen, Instant Payment, Betrugsprävention und künstliche Intelligenz.

Bild: Netzwoche

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Swiss Payment Forum findet am 16. und 17. November in Zürich statt.
  • Teilnehmen sollen Akteure aus Banken, Handel, Zahlungsdiensten und Technologie.
  • Thematisiert werden paneuropäische Bezahllösungen, Instant Payment, Betrugsprävention und KI.
  • Bizum und Vipps MobilePay werden als europäische Beispiele genannt.
  • Auch die Sicht der Schweizerischen Nationalbank steht auf dem Programm.

Key Facts

Quelle
Netzwoche
Veröffentlicht
12.10.2026, 09:00
Rubrik
Mobilität
Region
Zürich
Schwerpunkte
Digitalisierung & Verwaltung

Ausgangslage

Das Swiss Payment Forum bringt am 16. und 17. November in Zürich Akteure aus der Schweizer Zahlungsbranche zusammen. Angesprochen sind Banken, Kartenanbieter, Payment Service Provider, Händler und Technologieunternehmen sowie Fach- und Führungskräfte aus Bereichen wie Zahlungsverkehr, Innovation, Digitalisierung und Risk Management.

Programmverantwortliche Nicole von Mulert nennt mehrere Themen, die den Zahlungsverkehr derzeit beschäftigen. Dazu gehören paneuropäische Bezahllösungen, Instant Payment, Betrugsprävention und künstliche Intelligenz. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welche Veränderungen diese Entwicklungen für Anbieter und Kundschaft auslösen.

Hintergrund

Besondere Aufmerksamkeit gilt Bezahllösungen, die über einzelne europäische Märkte hinausreichen. Im Beitrag werden Bizum sowie Vipps MobilePay als Beispiele genannt. Beide sind in ihren jeweiligen Heimatmärkten etabliert und orientieren sich zunehmend über nationale Grenzen hinweg.

Damit stellt sich auch für die Schweiz die Frage nach der Verbindung verschiedener Zahlungssysteme. Der Schweizer Markt verfügt über eigene Angebote, ist wirtschaftlich jedoch eng mit Europa verflochten. Für Anbieter wird damit relevant, welche Stellung sie in grösser werdenden europäischen Zahlungsökosystemen einnehmen können.

Einordnung für die Schweiz

Zahlungsverkehr ist mehr als eine Komfortfunktion an der Ladenkasse oder im Onlineshop. Er gehört zur wirtschaftlichen Infrastruktur. Das Programm nimmt deshalb auch die Perspektive der Schweizerischen Nationalbank auf. Neben technologischer Entwicklung und Wettbewerb stehen Stabilität, Resilienz und regulatorische Fragen im Raum.

Für Schweizer Anbieter entsteht daraus ein Spannungsfeld. Kundinnen und Kunden erwarten einfache Abläufe, während im Hintergrund verschiedene Systeme, Anbieter und technische Standards zusammenspielen. Je stärker grenzüberschreitende Lösungen wachsen, desto wichtiger wird die Frage, wie Schweizer Marktteilnehmer ihre eigene Position definieren.

Was das für Unternehmen bedeutet

Für Händler und andere KMU sind Veränderungen im Zahlungsverkehr unmittelbar relevant. Neue Bezahlverfahren können zusätzlichen technischen und organisatorischen Aufwand verursachen. Gleichzeitig beeinflusst die Auswahl der akzeptierten Zahlungsmittel, wie einfach Kundinnen und Kunden einen Kauf abschliessen können.

Unternehmen müssen deshalb nicht jedem neuen Verfahren sofort folgen. Sinnvoll ist eine nüchterne Prüfung von Kundennachfrage, Kosten, technischer Integration und betrieblichem Aufwand. Themen wie Betrugsprävention oder Instant Payment betreffen dabei nicht allein Banken und Zahlungsdienstleister, sondern können auch Prozesse auf Händlerseite verändern.

Ausblick

Das Forum versteht sich als Treffpunkt eines stark vernetzten Ökosystems. Banken, Händler, Technologieanbieter und neue Marktteilnehmer verfolgen teilweise unterschiedliche Interessen, sind im Zahlungsverkehr aber voneinander abhängig. Der direkte Austausch soll deshalb neben den Fachbeiträgen einen wesentlichen Teil der Veranstaltung bilden.

Wie sich paneuropäische Systeme gegenüber national etablierten Lösungen entwickeln, bleibt offen. Für den Schweizer Markt wird entscheidend sein, welche Angebote von Kundschaft und Unternehmen tatsächlich genutzt werden und wie einfach sie sich miteinander verbinden lassen. Der Wettbewerb dürfte damit verstärkt um Schnittstellen, Bedienbarkeit und die Einbindung in grössere Zahlungssysteme geführt werden.

Zahlen

Veranstaltungstage
16. und 17. November 2026
Dauer
2 Tage

Einordnung

Europäische Zahlungssysteme entwickeln sich zunehmend über nationale Grenzen hinweg. Für die Schweiz stellt sich damit die Frage, wie eigene Lösungen, internationale Angebote und die Anforderungen von Banken, Händlern und Kundschaft künftig zusammenspielen.

Was das für KMU bedeutet

Für Schweizer KMU im Handel und im digitalen Geschäft lohnt sich ein genauer Blick auf neue Zahlungsverfahren. Relevant sind nicht allein technische Trends, sondern konkrete Nutzung durch die Kundschaft, Integrationsaufwand, Kosten und Anforderungen an die Betrugsprävention.

Wissen zur Meldung

Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.

Fragen und Antworten

Wann findet das Swiss Payment Forum statt?

Am 16. und 17. November 2026 in Zürich.

Welche Themen stehen auf dem Programm?

Genannt werden paneuropäische Bezahllösungen, Instant Payment, Betrugsprävention und künstliche Intelligenz.

Welche europäischen Bezahllösungen werden genannt?

Im Beitrag werden Bizum und Vipps MobilePay als Beispiele aufgeführt.

Begriffe

Instant Payment
Zahlungsverkehr mit sehr schneller Abwicklung einer Transaktion.
Payment Service Provider
Anbieter, die technische Dienstleistungen zur Abwicklung von Zahlungen bereitstellen.
Payment-Ökosystem
Zusammenspiel verschiedener Akteure und Systeme im Zahlungsverkehr.
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Originaltitel: Was die Gäste am Swiss Payment Forum erwartet