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World ID: Iris-Scan zur Verifizierung in Zoom-Meetings

Das Unternehmen World hat ein neues Verifizierungssystem vorgestellt, das Deepfakes in Video-Calls erkennen soll. Banken setzen bereits auf die Technologie, um die Sicherheit zu erhöhen.

Titelbild zu: World ID: Iris-Scan zur Verifizierung in Zoom-Meetings
Bild: t3n

Das Wichtigste in Kürze

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • World ID verwendet Iris-Scan zur Verifizierung in Zoom-Meetings
  • Das System basiert auf Blockchain-Technologie und verschlüsselten Daten
  • Banken und Finanzdienstleister setzen bereits auf die Technologie
  • Deepfakes stellen eine wachsende Bedrohung für Unternehmen dar

Key Facts

Überblick
Quelle
t3n
Veröffentlicht
19.10.2026, 10:15
Rubrik
Technologie
Schwerpunkte
Cyberangriffe & IT-Sicherheit, Digitalisierung & Verwaltung, Künstliche Intelligenz
Einschätzung (KI)
NeutralNeue Sicherheitsmethode für Video-Calls
  1. Ausgangslage

    World, ein Unternehmen mit Beteiligung von OpenAI-CEO Sam Altman, hat ein neues Verifizierungssystem namens World ID entwickelt. Dieses soll die Echtheit von Teilnehmenden in Zoom-Meetings überprüfen. Die Technologie basiert auf einem Iris-Scan und zielt darauf ab, Deepfake-Angriffe zu verhindern.

    Die Einführung von World ID erfolgt in einem Kontext, in dem Deepfake-Angriffe eine wachsende Herausforderung darstellen. Gemäss einer Erhebung durch Gartner im September 2025 hatten 62 Prozent der Firmen im zurückliegenden Jahr eine Deepfake-Attacke erlebt. Dies unterstreicht die Dringlichkeit, verlässliche Lösungen zu entwickeln, um die Identität von Teilnehmenden in Video-Konferenzen zu überprüfen.

  2. Technologie

    Das System enthält ein Gerät mit dem Namen Orb. Dieses Gerät hat ungefähr die Grösse eines Fussballs. Es scannt die Iris der Nutzerinnen und Nutzer. Bestätigt das System die Identität, erscheint im Zoom-Fenster ein blaues Zeichen. Die Identitätsdaten werden verschlüsselt und dezentral auf einer Blockchain gespeichert.

    Das System bietet drei verschiedene Verifizierungsstufen: „Proof of Attributes“, „Proof of Presence“ und „Proof of Human“, die je nach Sicherheitsbedarf eingesetzt werden können. Die höchste Stufe, „Proof of Human“, erfordert ein Selfie, das mit den biometrischen Daten abgeglichen wird. Dies könnte besonders in sensiblen Bereichen wie Finanzdienstleistungen und Personalrekrutierung relevant sein.

    Das Orb-Gerät ist ein zentraler Bestandteil des Verifizierungssystems. Es scannt die Iris der Nutzerinnen und Nutzer und überträgt die Daten an die World-App. Die Daten werden mit dem verschlüsselten Orb-Datensatz verglichen, um die Identität zu bestätigen. Das System ist so konzipiert, dass es auch in anderen Anwendungsbereichen eingesetzt werden kann, etwa bei der Authentifizierung in Online-Banking-Systemen.

  3. Einordnung für die Schweiz

    Deepfakes stellen weltweit eine wachsende Bedrohung dar. In der Schweiz könnten Banken und andere Unternehmen von der neuen Technologie profitieren, um Betrugsversuche zu verhindern. Die Technologie könnte besonders in sensiblen Bereichen wie Finanzdienstleistungen und Personalrekrutierung relevant sein.

    Die Einführung von World ID könnte diesen Sektor vor Betrug schützen. Dies könnte besonders relevant sein, da die Schweiz eine starke digitale Infrastruktur besitzt.

  4. Was das für Unternehmen bedeutet

    Unternehmen in der Schweiz könnten von der Einführung von World ID profitieren, insbesondere in Bereichen, in denen Identitätsbetrug ein Risiko darstellt. Die Technologie könnte die Sicherheit von Video-Konferenzen erhöhen und das Vertrauen in digitale Kommunikationsmittel stärken.

  5. Ausblick

    Die Akzeptanz der Technologie könnte davon abhängen, wie schnell Nutzerinnen und Nutzer Vertrauen in den Iris-Scan gewinnen. Zudem könnte die Verbindung zu OpenAI-Chef Altman bei Datenschützerinnen und Datenschützern auf Skepsis stossen. Langfristig könnte die Technologie jedoch einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung von Deepfakes leisten.

  6. Einordnung

    Deepfakes sind eine wachsende Bedrohung für Unternehmen weltweit. Die Technologie ermöglicht es Betrügern, sich als vertrauenswürdige Personen auszugeben und sensible Daten zu stehlen oder Schadsoftware einzuschleusen. World ID könnte einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung dieser Bedrohung leisten.

  7. Was das für KMU bedeutet

    Für Schweizer KMU könnte die Technologie besonders relevant sein, da sie die Sicherheit von Video-Konferenzen erhöhen und das Risiko von Identitätsbetrug verringern könnte. Dies könnte besonders in sensiblen Bereichen wie Finanzdienstleistungen und Personalrekrutierung von Vorteil sein.

Zahlen

Unternehmen
62 Prozent (betroffen von Deepfake-Attacken im Vorjahr)
Sicherheitsstufen
3 (Proof of Attributes, Proof of Presence, Proof of Human)

Wissen zur Meldung

Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.

Fragen und Antworten

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Begriffe

Deepfakes
Manipulierte Videos oder Audios, die echte Personen darstellen
Blockchain
Dezentrale Technologie zur Speicherung und Verarbeitung von Daten
Iris-Scan
Biometrische Methode zur Identitätsüberprüfung

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Originaltitel: Verifizierung per Iris-Scan: So will Sam Altmans World Zoom-Meetings vor Deepfakes schützen