USA verbieten DeepSeek in Behörden – Windows könnte betroffen sein
Das US-Heimatschutzministerium verbietet DeepSeek in allen zivilen Bundesbehörden. Auch Software, die auf dieser KI basiert, ist betroffen. Das könnte bald auch Windows betreffen.

Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Das US-Heimatschutzministerium verbietet DeepSeek in allen zivilen Bundesbehörden.
- Drittanbieter-Software, die auf DeepSeek basiert, ist ebenfalls betroffen.
- Microsoft plant, DeepSeek-Modelle in Windows zu integrieren.
- Die Anordnung basiert auf einem Gesetz zur Lieferketten-Sicherheit aus dem Jahr 2018.
- Unternehmen müssen prüfen, welche Modelle auf ihren Systemen laufen.
Key Facts
Überblick- Quelle
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- Veröffentlicht
- 20.10.2026, 08:25
- Rubrik
- Technologie
- Schwerpunkte
- Cyberangriffe & IT-Sicherheit, Künstliche Intelligenz
- Einschätzung (KI)
- NegativKI-Software in Behörden verboten
Ausgangslage
Das US-Heimatschutzministerium (DHS) hat eine Anordnung erlassen, die DeepSeek und alle damit verbundenen Produkte von allen zivilen Bundesbehörden verbietet. Diese Anordnung, die im Federal Register veröffentlicht wurde, betrifft auch Drittanbieter-Software, die auf DeepSeek basiert. Dies könnte bald auch Windows betreffen, da Microsoft plant, DeepSeek-Modelle in das Betriebssystem zu integrieren.
Die Anordnung des DHS betrifft nicht nur DeepSeek selbst, sondern auch alle Produkte und Dienstleistungen, die auf dieser Technologie basieren. Dies umfasst sowohl direkte Implementierungen als auch indirekte Anwendungen, die DeepSeek-Modelle nutzen. Die Breite der Anordnung zeigt, wie ernst die USA die potenziellen Risiken einschätzen.
Hintergrund
Die Anordnung basiert auf einem Gesetz zur Lieferketten-Sicherheit. Sie erfordert, dass alle betroffenen Produkte entfernt und keine neuen Anschaffungen getätigt werden. Ausnahmen sind nur mit einer überzeugenden Begründung und 60 Tage im Voraus möglich. Die Entscheidung folgt einer Überprüfung durch den Federal Acquisition Security Council.
Einordnung für die Schweiz
Die USA zeigen sich zunehmend skeptisch gegenüber chinesischen KI-Modellen. Bereits im Frühjahr 2025 sperrte das Pentagon DeepSeek in seinen Netzwerken. Später folgten weitere Behörden und Bundesstaaten wie New York. Die jüngste Anordnung unterstreicht die wachsenden Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Sicherheit.
Unternehmen in der Schweiz sollten die internationalen Entwicklungen im Auge behalten und ihre IT-Strategien entsprechend anpassen.
Was das für Unternehmen bedeutet
Für Unternehmen, die DeepSeek oder darauf basierende Software nutzen, könnte dies zu erheblichen Umstellungen führen. Besonders betroffen sind IT-Abteilungen, die prüfen müssen, welche Modelle auf ihren Systemen laufen. Auch Anbieter von KI-Gateways wie OpenRouter müssen ihre Einstellungen überprüfen, um sicherzustellen, dass keine Anfragen an DeepSeek weitergeleitet werden.
Betroffene Branchen und Berufe
Die Anordnung könnte auch Auswirkungen auf die Berufsgruppen haben, die mit der Entwicklung und Implementierung von KI-Modellen befasst sind. IT-Sicherheitsexperten und Compliance-Beauftragte werden verstärkt nach Lösungen suchen müssen, um die Anforderungen der Anordnung zu erfüllen. Unternehmen sollten ihre IT-Strategien überprüfen und sicherstellen, dass sie die neuesten Sicherheitsstandards einhalten.
Ausblick
Die genaue Auslegung der Anordnung, insbesondere in Bezug auf Drittanbieter-Produkte, bleibt unklar. Das DHS hat noch nicht klargestellt, ob Modelle, die auf US-Servern oder direkt auf Geräten laufen, betroffen sind. Unternehmen sollten die Entwicklungen genau verfolgen und ihre IT-Strategien entsprechend anpassen.
Einordnung
Die USA zeigen sich zunehmend skeptisch gegenüber chinesischen KI-Modellen. Bereits im Frühjahr 2025 sperrte das Pentagon DeepSeek in seinen Netzwerken. Später folgten weitere Behörden und Bundesstaaten wie New York. Die jüngste Anordnung unterstreicht die wachsenden Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Sicherheit.
Was das für KMU bedeutet
Für Schweizer KMU, die DeepSeek oder darauf basierende Software nutzen, könnte dies zu erheblichen Umstellungen führen. Besonders betroffen sind IT-Abteilungen, die prüfen müssen, welche Modelle auf ihren Systemen laufen. Auch Anbieter von KI-Gateways wie OpenRouter müssen ihre Einstellungen überprüfen, um sicherzustellen, dass keine Anfragen an DeepSeek weitergeleitet werden.
Zahlen
- DeepSeek V4 Flash
- 284 Milliarden Parameter
Wissen zur Meldung
Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.
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Originaltitel: U.S. Bans DeepSeek From Federal Agencies, and Windows Could Be Caught Up in It



