KI-Treiber überwindet Handelshemmnisse: Globalisierung erreicht neuen Höchststand
Der Welthandel wächst trotz Zöllen und geopolitischer Spannungen, getrieben durch die Nachfrage nach KI-Infrastruktur. Der DHL Globalization Tracker zeigt, dass die Globalisierung 2025 einen Rekordwert erreichte.
Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Der Welthandel wächst trotz Zöllen und geopolitischer Spannungen.
- KI-Infrastruktur ist ein zentraler Wachstumstreiber.
- Die Globalisierung erreichte 2025 einen Rekordwert von 25,8%.
- Ostasien und Pazifik verzeichneten das stärkste Handelswachstum.
- Schweizer Unternehmen profitieren von globalen Handelsströmen.
Key Facts
Überblick- Quelle
- presseportal.ch – Wirtschaft (Medienmitteilungen)
- Veröffentlicht
- 08.10.2026, 17:27
- Rubrik
- Wirtschaft
- Schwerpunkte
- Lieferketten & Beschaffung, Künstliche Intelligenz, Export & neue Märkte
- Einschätzung (KI)
- PositivKI-Boom treibt globalen Handel an
Ausgangslage
Der weltweite Warenhandel hat im ersten Halbjahr 2026 ein beispielloses Wachstum verzeichnet.
Der Bericht stützt sich auf mehr als 30 Millionen Datenpunkte und liefert die vollständigste verfügbare Bewertung zum Zustand der Globalisierung. Der Name war vorher "DHL Global Connectedness Tracker". Er analysiert weltweite Bewegungen von Waren, Geld, Daten und Menschen.
Der DHL Globalization Tracker zeigt, dass der Welthandel im ersten Halbjahr 2026 ein beispielloses Wachstum verzeichnete. Dies ist besonders bemerkenswert, da es sich um das schnellste Wachstum seit 15 Jahren handelt, abgesehen von der volatilen Covid-19-Zeit. Der Bericht basiert auf über 30 Millionen Datenpunkten und bietet eine umfassende Analyse der globalen Handelsströme.
Dies unterstreicht die Bedeutung internationaler Handelsströme für die globale Wirtschaft.
Der Bericht zeigt auch, dass die Globalisierung nicht nur auf den Handel mit Gütern beschränkt ist, sondern auch internationale Ströme von Kapital, Information und Personen umfasst. Dies unterstreicht die Bedeutung einer ganzheitlichen Betrachtung der Globalisierung, die über den reinen Warenhandel hinausgeht.
Hintergrund
Die Nachfrage nach Gütern für die KI-Infrastruktur, darunter Halbleiter und Netzwerktechnik, treibt das Wachstum entscheidend an. Im Jahr 2025 machten diese Waren 42% des Handelswachstums aus. Im ersten Quartal 2026 stieg dieser Anteil sogar auf 76%. Trotz geopolitischer Konflikte und hoher Zölle bleibt der Welthandel robust.
Die hohe Nachfrage nach Waren für den Aufbau von KI-Infrastruktur hat den globalen Handel im ersten Halbjahr 2026 spürbar beschleunigt. Gleichzeitig haben der Konflikt im Iran und die Schliessung der Strasse von Hormus bedeutende Handelswege gestört. Die Handelspolitik, insbesondere die US-Zölle, hat ebenfalls Gegenwind erzeugt, aber die globalen Auswirkungen sind begrenzt geblieben.
Die Region Ostasien und Pazifik verzeichnete nicht nur das stärkste Wachstum, sondern auch einen höheren Anteil an innerregionalem Handel. Das zeigt, dass die Widerstandsfähigkeit des Welthandels auf tieferen Grundlagen basiert. Der KI-Boom zeigt, dass technologischer Fortschritt häufig eine Zusammenarbeit von Experten aus verschiedenen Ländern nötig macht. Gleichzeitig zeigt der KI-Boom, wie flexibel Unternehmen sich immer wieder anpassen, um den Handel am Laufen zu halten - trotz Krisen und politischer Umbrüche.
Einordnung für die Schweiz
Schweizer Unternehmen sind oft Teil globaler Lieferketten, was die Bedeutung internationaler Handelsströme unterstreicht.
Was das für Unternehmen bedeutet
Unternehmen sollten ihre Lieferketten diversifizieren und auf Flexibilität setzen.
Ausblick
Laut Prognose soll der weltweite Warenhandel bis 2029 durchschnittlich um 3,4% pro Jahr wachsen. Dies wäre deutlich schneller als die 2,7% des vergangenen Jahrzehnts. Die Region Ostasien und Pazifik verzeichnete das stärkste Handelswachstum, gefolgt von Europa und Subsahara-Afrika.
Die Prognose eines durchschnittlichen Handelswachstums von 3,4% pro Jahr bis 2029 deutet darauf hin, dass die Globalisierung weiterhin eine wichtige Rolle in der Weltwirtschaft spielen wird. Dies bietet Schweizer Unternehmen Chancen, ihre Exportaktivitäten auszubauen und von neuen Handelsströmen zu profitieren. Gleichzeitig sollten sie sich auf mögliche Herausforderungen vorbereiten, wie geopolitische Spannungen oder Handelskonflikte.
Einordnung
Der Welthandel hat sich als widerstandsfähig erwiesen, trotz politischer und geopolitischer Herausforderungen. Technologischer Fortschritt, insbesondere im Bereich KI, treibt die Globalisierung voran und schafft neue Handelsströme.
Was das für KMU bedeutet
Für Schweizer KMU bedeutet dies, dass sie weiterhin von globalen Handelsströmen profitieren können. Gleichzeitig sollten sie ihre Lieferketten diversifizieren und auf Flexibilität setzen, um Risiken zu minimieren.
Zahlen
- Handel mit KI-Gütern
- 42% des Wachstums 2025
- Handel mit KI-Gütern
- 76% im ersten Quartal 2026
- Globalisierungsgrad 2025
- 25,8%
- Handelswachstum Ostasien und Pazifik
- 24%
- Prognostiziertes Handelswachstum bis 2029
- 3,4% pro Jahr
Wissen zur Meldung
Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.
Fragen und Antworten
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Überhaupt nicht.
Begriffe
- KI-Infrastruktur
- Technologie und Güter, die für den Aufbau und Betrieb von künstlicher Intelligenz erforderlich sind.
- Globalisierungsgrad
- Mass für den Grad der internationalen Vernetzung von Handel, Kapital, Information und Personen.
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