Stadt Zürich startet erste Datenstrategie für effizientere Verwaltung
Der Zürcher Stadtrat hat die erste Zürcher Datenstrategie verabschiedet. Sie soll die Nutzung von Daten optimieren und die Datenkompetenz in der Verwaltung stärken.

Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Die Stadt Zürich hat eine erste Datenstrategie verabschiedet.
- Die Strategie zielt auf effizientere Nutzung von Daten ab.
- Drei strategische Zielbereiche: Datenmanagement, Datennutzung, Datenkultur.
- Umsetzung ab 2027 durch kontinuierlichen Transformationsprozess.
Key Facts
Überblick- Quelle
- it-markt.ch
- Veröffentlicht
- 02.11.2026, 12:52
- Rubrik
- Technologie
- Region
- Zürich
- Schwerpunkte
- Digitalisierung & Verwaltung, Künstliche Intelligenz
- Quellen
- 2 berichten darüber
- Einschätzung (KI)
- NeutralDatenkompetenz in Behörden
Ausgangslage
Die Stadt Zürich hat eine Datenstrategie verabschiedet. Diese soll sicherstellen, dass Daten als strategische Ressource genutzt werden. Die Strategie soll die Verfügbarkeit und Nutzbarkeit von Daten verbessern. Gleichzeitig soll ein verantwortungsvoller Umgang mit Daten gewährleistet werden.
Die Datenstrategie 2030 der Stadt Zürich zeigt, dass der Reifegrad der Datenbewirtschaftung in verschiedenen Verwaltungsbereichen unterschiedlich ausfällt. Einige Bereiche haben bereits fortgeschrittene Kompetenzen in der Datenbewirtschaftung. Diese sollen als Vorbilder für die gesamte Stadtverwaltung dienen. Oft ist die Zuständigkeit für Daten unklar, was zu mehrfachen Erhebungen führt. Die Datenverarbeitung wird derzeit nicht als wertvolle Ressource betrachtet.
Zürich erkennt ein grosses Potenzial im Einsatz von Daten für die Verwaltung. Bei der Entscheidungsfindung könnten Daten als Grundlage für faktenbasierte Entscheidungen dienen. Daten können als Basis für Automatisierungen und somit Effizienzsteigerungen genutzt werden. Durch den gezielten Einsatz von Daten könnten innovative Produkte und Angebote entwickelt werden. Offene Daten würden die Transparenz staatlicher Entscheidungen steigern.
Die Datenstrategie der Stadt Zürich ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Datenbewirtschaftung in der Verwaltung. Sie soll sicherstellen, dass Daten nicht nur effizient genutzt, sondern auch verantwortungsvoll verwaltet werden. Dies ist besonders wichtig, da in vielen Bereichen der Verwaltung die Zuständigkeit für Daten unklar ist. Dadurch entstehen oft redundante Erhebungen, die Ressourcen verschlingen.
Die Strategie soll auch die Datenkompetenz der zuständigen Personen und Behörden fördern. Dies ist entscheidend, um sicherzustellen, dass Daten als wertvolle Ressource erkannt und genutzt werden. Die Stadt Zürich sieht in der Datenstrategie eine Möglichkeit, die Transparenz und Nachvollziehbarkeit staatlichen Handelns zu erhöhen. Dies könnte das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Verwaltung stärken.
Ziele und Massnahmen
Die Datenstrategie definiert drei strategische Zielbereiche: Datenmanagement, Datennutzung und Datenkultur. Beim Datenmanagement geht es darum, Daten in hoher Qualität und für verschiedene Geschäftsprozesse nutzbar zu machen. Durch die Vermeidung von mehrfachen Erhebungen sollen Kosten gespart werden. Ein stadtweiter Datenkatalog soll die standardisierte Bewirtschaftung und Dokumentation der Daten ermöglichen.
Bei der Nutzung von Daten liegt der Fokus auf der Einhaltung von Recht und Gesetzen, um fundierte Entscheidungen zu treffen, Prozesse effizienter zu gestalten und die Digitalisierung voranzutreiben. Vorhandene Daten sollen weitergenutzt werden, statt erneut erhoben zu werden. Besonders bei der Analyse von personenbezogenen Daten wird auf Sicherheit geachtet. Die Nutzung von datenbasierten Technologien wie KI zur Datenanalyse wird gefördert.
Die Datenstrategie sieht die Schaffung eines stadtweiten Datenkatalogs vor. Dieser soll die standardisierte Bewirtschaftung und Dokumentation von Daten ermöglichen. Dadurch können Daten in hoher Qualität und für verschiedene Geschäftsprozesse genutzt werden. Dies könnte zu erheblichen Effizienzsteigerungen in der Verwaltung führen.
Umsetzung und Zukunft
Die Strategie soll ab 2027 im Rahmen eines kontinuierlichen Transformationsprozesses umgesetzt werden. Spezialisten und Spezialistinnen aus verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung bereiten die Umsetzung vor. Die Strategie soll sicherstellen, dass Daten als wertvolle Ressource genutzt werden. Dies könnte zu faktenbasierten Entscheidungen, Effizienzsteigerungen und neuen Produkten und Dienstleistungen führen.
Die Daten der Verwaltung könnten nicht nur der Verwaltung selbst, sondern auch für Innovation in Wirtschaft, Forschung und Smart-City-Initiativen genutzt werden. Dies würde einen Mehrwert für die ganze Gesellschaft schaffen. Die Förderung der Datenkompetenz und der Austausch von Wissen sind zentrale Elemente der Strategie.
Die Datenstrategie ist ein wichtiger Schritt zur Modernisierung der Verwaltung. Sie folgt dem Trend, Daten als strategische Ressource zu nutzen. Dies ist in vielen Städten und Gemeinden ein wichtiger Schritt zur Effizienzsteigerung und Digitalisierung.
Einordnung
Die Datenstrategie der Stadt Zürich ist ein Schritt zur Modernisierung der Verwaltung. Sie folgt dem Trend, Daten als strategische Ressource zu nutzen. Dies ist in vielen Städten und Gemeinden ein wichtiger Schritt zur Effizienzsteigerung und Digitalisierung.
Was das für KMU bedeutet
Für Schweizer KMU könnte die Datenstrategie der Stadt Zürich ein Vorbild sein. Die effiziente Nutzung von Daten kann auch für Unternehmen wertvoll sein. Besonders in Bereichen wie Entscheidungsfindung und Effizienzsteigerung können Daten einen grossen Mehrwert bieten.
Zahlen
- Jahr der Umsetzung
- 2027
Wissen zur Meldung
Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.
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Begriffe
- Datenmanagement
- Bewirtschaftung von Daten zur Nutzung in verschiedenen Geschäftsprozessen.
- Datennutzung
- Nutzung von Daten zur Entscheidungsfindung und Effizienzsteigerung.
- Datenkultur
- Förderung der Datenkompetenz und Austausch von Wissen.
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