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KI verändert Büroalltag: Microsoft Schweiz skizziert Herausforderungen

Künstliche Intelligenz (KI) transformiert Arbeitsplätze. Microsoft Schweiz erklärt, welche Kompetenzen Mitarbeitende benötigen und wie Unternehmen digitale Souveränität wahren können.

Titelbild zu: KI verändert Büroalltag: Microsoft Schweiz skizziert Herausforderungen
Bild: it-markt.ch

Das Wichtigste in Kürze

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • KI-Agenten können vorbereitende und wiederkehrende Aufgaben übernehmen.
  • Kritische Prüfung und Einordnung von KI-Ergebnissen werden immer wichtiger.
  • Digitale Souveränität erfordert Kontrolle über Daten und Technologien.
  • Nachhaltige Integration von KI erfordert die Neugestaltung von Arbeitsprozessen.

Key Facts

Überblick
Quelle
it-markt.ch
Veröffentlicht
21.10.2026, 16:21
Rubrik
Technologie
Schwerpunkte
Künstliche Intelligenz, Digitalisierung & Verwaltung
Einschätzung (KI)
NeutralEffizienz und Kompetenzen
  1. Auswirkungen auf Mitarbeitende

    KI verändert die Art und Weise, wie Menschen arbeiten. Gemäss Ann Jameson, Leiterin von Sales Enablement & Operations bei Microsoft Schweiz, entwickelt sich der IT-Arbeitsplatz mehr und mehr zu einem gemeinsamen Bereich für Menschen und KI-Agenten. Diese Agenten übernehmen vorbereitende und wiederkehrende Aufgaben, während Urteilsvermögen und Verantwortung beim Menschen bleiben.

    Die Integration von KI in den Arbeitsalltag erfordert eine Anpassung der Rollen und Verantwortlichkeiten. Mitarbeitende müssen lernen, mit KI-Agenten zusammenzuarbeiten und deren Ergebnisse zu interpretieren. Dies bedeutet eine Verschiebung von rein ausführenden Tätigkeiten hin zu überwachenden und steuernden Funktionen. Die Zusammenarbeit mit KI kann auch neue Herausforderungen mit sich bringen, wie zum Beispiel die Notwendigkeit, kontinuierlich neue Fähigkeiten zu erlernen und sich an veränderte Arbeitsprozesse anzupassen.

  2. Geforderte Kompetenzen

    Kritisch zu prüfen und KI-Ergebnisse einzuordnen, wird immer wichtiger. Laut dem Schweizer Work Trend Index sehen 84 Prozent der Befragten KI-Ergebnisse als Basis, nicht als abgeschlossene Lösung. 46 Prozent nennen Qualitätskontrolle als zentrale Fähigkeit. Unternehmen müssen diese Kompetenzen gezielt aufbauen und Rahmenbedingungen schaffen, damit Führungskräfte den verantwortungsvollen Umgang mit KI vorleben.

    Neben der Fähigkeit, KI-Ergebnisse kritisch zu prüfen, gewinnen auch andere Kompetenzen an Bedeutung. Dazu gehören zum Beispiel die Fähigkeit, Daten zu analysieren und zu interpretieren, sowie die Fähigkeit, KI-Modelle zu trainieren und zu optimieren. Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Mitarbeitenden über die notwendigen Kenntnisse verfügen, um KI-Technologien effektiv und verantwortungsvoll einzusetzen. Dies erfordert oft eine Kombination aus formeller Ausbildung und praktischer Erfahrung.

  3. Digitale Souveränität

    Digitale Souveränität heisst, dass man Daten, Zugriffe und Technologien kontrolliert, gleichzeitig aber von weltweiter Innovation profitiert. Microsoft führt vier Rechenzentren in Zürich und Genf und steckt 400 Millionen US-Dollar in die lokale Infrastruktur. Die Microsoft Sovereign Cloud bietet Optionen für vollständig isolierte Cloud- und KI-Umgebungen.

    Digitale Souveränität ist nicht nur eine Frage der Technologie, sondern auch der Rechtsprechung und der operativen Anforderungen. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie die Kontrolle über ihre Daten und Technologien behalten, während sie gleichzeitig von globalen Innovationen profitieren. Dies erfordert oft eine sorgfältige Abwägung zwischen lokalen und globalen Lösungen. Die Microsoft Sovereign Cloud bietet zusätzliche Möglichkeiten, die bis zu vollständig getrennten Cloud- und KI-Umgebungen reichen.

  4. Nachhaltige Integration

    Um KI optimal zu nutzen, genügt es nicht, sie nur an einzelnen Stellen einzusetzen. Unternehmen müssen ganze Arbeitsprozesse neu gestalten und definieren, wie Menschen und KI zusammenarbeiten. Identitäts- und Zugriffsschutz, strukturierte Daten und Governance für Agenten sind entscheidend. Wichtig ist die Bereitschaft, Abläufe neu zu denken, statt bestehende Umwege zu automatisieren.

    Die nachhaltige Integration von KI in den Arbeitsalltag erfordert eine ganzheitliche Herangehensweise. Unternehmen müssen nicht nur die technischen Aspekte berücksichtigen, sondern auch die organisatorischen und kulturellen Aspekte. Dies bedeutet, dass sie klare Richtlinien und Prozesse für den Umgang mit KI festlegen und sicherstellen, dass ihre Mitarbeitenden diese Richtlinien verstehen und befolgen. Eine erfolgreiche Integration von KI erfordert auch eine kontinuierliche Überwachung und Anpassung der Arbeitsprozesse.

  5. Einordnung

    KI verändert nicht nur einzelne Tätigkeiten, sondern ganze Arbeitsprozesse. Unternehmen müssen sich auf diese Transformation einstellen und die notwendigen Kompetenzen aufbauen.

Zahlen

Schweizer Work Trend Index
84% betrachten KI-Ergebnisse als Ausgangspunkt.
Schweizer Work Trend Index
46 Prozent nennen Qualitätskontrolle als eine zentrale Fähigkeit.

Wissen zur Meldung

Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.

Fragen und Antworten

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Begriffe

Digitale Souveränität
Kontrolle über Daten, Zugriffe und Technologien.
KI-Agenten
Software-Agenten, die vorbereitende und wiederkehrende Aufgaben übernehmen.
Governance
Regeln und Richtlinien für den Umgang mit KI.

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Originaltitel: So krempelt KI gemäss Microsoft den Büroalltag um