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Schatten-IT erhöht Risiko von Cyberangriffen

Eine Studie zeigt, dass die Nutzung nicht genehmigter IT-Dienste die Cyberkriminalität begünstigt. Unternehmen sollten die Kontrolle über ihre IT-Infrastruktur stärken.

Bild: IT-Magazine

Das Wichtigste in Kürze

  • Schatten-IT begünstigt Cyberangriffe
  • Studie zeigt Korrelation zwischen undokumentierter IT-Nutzung und Cybercrime
  • Unternehmen sollten IT-Policies überprüfen und Kontrollmechanismen etablieren
  • Schulungen und Monitoring-Tools können helfen, Risiken zu minimieren

Key Facts

Quelle
IT-Magazine
Veröffentlicht
13.10.2026, 14:10
Rubrik
Technologie
Schwerpunkte
Cyberangriffe & IT-Sicherheit, Digitalisierung & Verwaltung
Einschätzung (KI)
Negativ – Risiko für Schweizer Unternehmen

Ausgangslage

Schatten-IT, also die Nutzung von IT-Diensten ohne offizielle Genehmigung, stellt ein wachsendes Problem für Unternehmen dar. Eine aktuelle Studie hat nun einen direkten Zusammenhang zwischen Schatten-IT und einem erhöhten Risiko von Cyberangriffen nachgewiesen. Dies betrifft insbesondere Firmen, die ihre IT-Infrastruktur nicht ausreichend kontrollieren.

Die Studie hebt hervor, dass Schatten-IT nicht nur ein technisches Problem, sondern auch ein kulturelles ist. Oft nutzen Mitarbeitende nicht genehmigte Dienste, weil sie offizielle Lösungen als zu umständlich oder ineffizient empfinden. Dies zeigt, dass Unternehmen nicht nur technische, sondern auch organisatorische Massnahmen ergreifen müssen, um das Problem zu lösen.

Hintergrund

Die Studie untersucht, wie Mitarbeitende oft auf nicht genehmigte Cloud-Dienste, Software oder Geräte zurückgreifen, um ihre Arbeit effizienter zu gestalten. Diese Praxis kann jedoch Sicherheitslücken schaffen, die von Cyberkriminellen ausgenutzt werden. Die Autoren der Studie betonen, dass viele Angriffe auf Unternehmen durch solche undokumentierten IT-Nutzungen ermöglicht werden.

Die Autoren der Studie betonen, dass Cyberkriminelle gezielt Schwachstellen in undokumentierten IT-Systemen ausnutzen. Viele Angriffe beginnen mit der Nutzung unsicherer Cloud-Dienste oder nicht gepatchter Software. Die Studie zeigt, dass Unternehmen, die Schatten-IT tolerieren, ein deutlich höheres Risiko für Datenverluste und Systemausfälle haben.

Einordnung für die Schweiz

In der Schweiz sind viele Unternehmen stark von digitalen Prozessen abhängig. Die zunehmende Verbreitung von Schatten-IT könnte daher besonders kritisch sein. Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit, klare Richtlinien und Kontrollmechanismen zu etablieren, um die IT-Sicherheit zu gewährleisten.

In der Schweiz sind viele KMU besonders anfällig für Schatten-IT, da sie oft über begrenzte IT-Ressourcen verfügen. Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit, dass auch kleinere Unternehmen in IT-Sicherheit investieren. Dies könnte durch staatliche Förderprogramme oder Beratungsangebote unterstützt werden, um die Sensibilisierung für das Thema zu erhöhen.

Was das für Unternehmen bedeutet

Unternehmen sollten ihre IT-Policies überprüfen und sicherstellen, dass alle genutzten Dienste offiziell genehmigt sind. Schulungen für Mitarbeitende können helfen, das Bewusstsein für die Risiken von Schatten-IT zu schärfen. Zudem ist die Implementierung von Monitoring-Tools sinnvoll, um nicht autorisierte IT-Nutzungen frühzeitig zu erkennen.

Unternehmen sollten regelmässige Sicherheitsaudits durchführen, um Schatten-IT zu identifizieren. Zudem ist es wichtig, eine Kultur der Compliance zu fördern, in der Mitarbeitende verstehen, warum offizielle IT-Richtlinien existieren. Die Einführung von benutzerfreundlichen, offiziellen Alternativen zu Schatten-IT kann ebenfalls helfen, das Risiko zu reduzieren.

Ausblick

Die Studie könnte dazu beitragen, dass Unternehmen ihre IT-Sicherheitsstrategien anpassen. Langfristig wird erwartet, dass die Kontrolle über die IT-Infrastruktur eine zentrale Rolle in der Prävention von Cyberangriffen spielen wird. Die Entwicklung neuer Technologien und Tools zur Erkennung von Schatten-IT wird ebenfalls an Bedeutung gewinnen.

Die Studie könnte den Anstoss für neue regulatorische Massnahmen geben, die Unternehmen verpflichten, ihre IT-Infrastruktur strenger zu kontrollieren. Langfristig wird erwartet, dass die Integration von KI-basierten Monitoring-Tools zur Erkennung von Schatten-IT an Bedeutung gewinnt. Dies könnte die IT-Sicherheit in Unternehmen deutlich verbessern.

Zahlen

Bezeichnung
Anzahl der Unternehmen mit Schatten-IT: nicht spezifiziert

Einordnung

Die Studie unterstreicht die Bedeutung von IT-Sicherheit in einer zunehmend digitalisierten Welt. Unternehmen müssen sich der Risiken bewusst sein und proaktiv Massnahmen ergreifen, um ihre Systeme zu schützen.

Was das für KMU bedeutet

Für Schweizer KMU bedeutet dies, dass sie ihre IT-Strategien überdenken und sicherstellen müssen, dass alle genutzten Dienste offiziell genehmigt sind. Die Implementierung von Sicherheitsmassnahmen kann helfen, die Risiken von Cyberangriffen zu reduzieren.

Wissen zur Meldung

Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.

Fragen und Antworten

Was ist Schatten-IT?

Schatten-IT bezeichnet die Nutzung von IT-Diensten durch Mitarbeitende, die nicht offiziell genehmigt sind.

Wie können Unternehmen Schatten-IT erkennen?

Unternehmen können Monitoring-Tools einsetzen und regelmässige Audits durchführen, um nicht autorisierte IT-Nutzungen zu identifizieren.

Begriffe

Schatten-IT
Nutzung von nicht genehmigten IT-Diensten durch Mitarbeitende
Cybercrime
Kriminalität im Zusammenhang mit Computersystemen und Netzwerken
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Originaltitel: Schatten-IT zieht Cyberkriminalität an