Google-Cloud-Ausfall legt Revolut und andere Finanzdienstleister lahm
Die Neobank Revolut entschuldigt sich bei ihren Kundinnen und Kunden für eine mehrstündige Störung ihrer Dienstleistungen. Ein Stromausfall in einem Google-Cloud-Rechenzentrum in London war die Ursache.

Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Revolut entschuldigt sich bei Kundinnen und Kunden für Störung
- Google-Cloud-Ausfall in London verursachte achtstündige Unterbrechung
- Betroffene Dienstleistungen umfassen Kartenzahlungen, Überweisungen und Handelsgeschäfte
- Weitere Finanzdienstleister und Unternehmen in Europa betroffen
- Revolut arbeitet wieder normal, einige Transaktionen benötigen jedoch mehr Zeit
Key Facts
Überblick- Quelle
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- Veröffentlicht
- 22.10.2026, 09:43
- Rubrik
- Technologie
- Schwerpunkte
- Cyberangriffe & IT-Sicherheit, Digitalisierung & Verwaltung
- Einschätzung (KI)
- NegativAusfall bei Google Cloud
Ausgangslage
Die Neobank Revolut hat ihre Kundinnen und Kunden per E-Mail um Entschuldigung gebeten. Grund dafür war eine Störung ihrer Dienstleistungen am vergangenen Dienstag. Ein Ausfall in der Google Cloud hatte die Services der Bank für Stunden unterbrochen.
Die E-Mail von Revolut betonte, dass die Sicherheit der Kundendaten und -gelder während der gesamten Störung gewährleistet war. Dies ist ein wichtiger Punkt, da Vertrauen in die Sicherheit der Daten ein zentrales Element im Bankgeschäft ist. Die Kommunikation mit den Kundinnen und Kunden zeigt, wie wichtig transparente Informationen in solchen Situationen sind.
Ursache und Auswirkungen
Laut Google war ein Stromproblem in der Londoner Cloud-Region europe-west2 die Ursache des Ausfalls. Die Störung dauerte etwa acht Stunden. Während dieser Zeit konnten Revolut-Kundinnen und Kunden keine Kartenzahlungen, Überweisungen, Geldabhebungen am Automaten oder Handelsgeschäfte mit Aktien und Kryptowährungen tätigen.
Der Stromausfall betraf nicht nur die Londoner Region, sondern hatte auch Auswirkungen auf andere europäische Cloud-Regionen. Dies zeigt, wie vernetzt und interdependent moderne IT-Infrastrukturen sind. Die Länge des Ausfalls unterstreicht die Bedeutung von redundanten Systemen und Notfallplänen, um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden.
Betroffene Unternehmen
Neben Revolut waren auch andere Finanzdienstleister betroffen. Dazu gehören die deutsche ING, die britischen Banken Lloyds, Halifax und HSBC sowie der Paketdienst DPD und die App des britischen Gesundheitsdienstes NHS. Der Vorfall zeigt, wie stark selbst grosse Finanzdienstleister von wenigen Cloud-Anbietern abhängig sind.
Dies unterstreicht die Notwendigkeit, die Abhängigkeit von einzelnen Cloud-Anbietern zu überdenken und mögliche Alternativen zu prüfen.
Aktueller Stand
Revolut hat den Vorfall behoben und arbeitet wieder normal. Kundinnen und Kunden, die während der Störung Kartenzahlungen getätigt oder Rückerstattungen erhalten haben, müssen jedoch möglicherweise einige Tage warten, bis sich ihr Kontostand aktualisiert und die Transaktionen in ihren Konten erscheinen.
Revolut hat betont, dass sie daran arbeitet, die betroffenen Transaktionen so schnell wie möglich zu bearbeiten. Dies zeigt, dass auch nach der Behebung eines Problems noch Nacharbeit erforderlich ist. Die Kundinnen und Kunden werden gebeten, geduldig zu sein, was die Kommunikation und das Kundenerlebnis beeinflussen kann.
Einordnung für die Schweiz
In der Schweiz setzen viele Unternehmen auf Cloud-Dienste, um ihre IT-Infrastruktur zu optimieren. Der Vorfall zeigt, dass auch Schweizer Unternehmen von solchen Ausfällen betroffen sein können. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, die IT-Strategie regelmässig zu überprüfen und anzupassen.
Was das für Unternehmen bedeutet
Für Unternehmen in der Schweiz bedeutet dies, dass sie ihre IT-Infrastruktur regelmässig auf mögliche Schwachstellen überprüfen sollten. Dies kann durch regelmässige Audits und die Implementierung von Notfallplänen erreicht werden. Eine Diversifizierung der Cloud-Dienstleister kann ebenfalls helfen, die Risiken zu minimieren.
Ausblick
Die zunehmende Digitalisierung und die Nutzung von Cloud-Diensten werden weiterhin Herausforderungen mit sich bringen. Unternehmen sollten sich auf solche Vorfälle vorbereiten und ihre IT-Infrastruktur entsprechend anpassen.
Einordnung
Cloud-Dienstleister wie Google spielen eine zentrale Rolle in der digitalen Infrastruktur vieler Unternehmen. Ein Ausfall kann weitreichende Folgen haben, wie der aktuelle Vorfall zeigt.
Was das für KMU bedeutet
Für Schweizer KMU ist es entscheidend, die Abhängigkeit von einzelnen Cloud-Anbietern zu reduzieren und Notfallpläne zu entwickeln. Dies kann helfen, die Auswirkungen solcher Störungen zu minimieren.
Zahlen
- Dauer des Ausfalls
- 8 Stunden
- Anzahl der betroffenen Unternehmen
- 6
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Originaltitel: Revolut Apologizes to Customers After Google Cloud Outage



