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Neue ISO-Norm soll KI-Systeme vor Cyberangriffen schützen

Die Internationale Organisation für Normung (ISO) hat eine neue Norm veröffentlicht, die KI-Systeme vor Angriffen wie Data Poisoning und Modelldiebstahl schützen soll. Die Norm ISO/IEC 27090 bietet einen Leitfaden zur Absicherung von KI-Systemen.

Titelbild zu: Neue ISO-Norm soll KI-Systeme vor Cyberangriffen schützen
Bild: Golem.de

Das Wichtigste in Kürze

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Neue ISO-Norm ISO/IEC 27090 schützt KI-Systeme vor Angriffen
  • Leitfaden behandelt Data Poisoning und Modelldiebstahl
  • Internationale Zusammenarbeit zur Schaffung eines einheitlichen Standards
  • Schweizer Unternehmen können von den Empfehlungen profitieren

Key Facts

Überblick
Quelle
Golem.de
Veröffentlicht
20.10.2026, 09:57
Rubrik
Technologie
Schwerpunkte
Cyberangriffe & IT-Sicherheit, Künstliche Intelligenz
Einschätzung (KI)
NeutralSchutz vor KI-Angriffen
  1. Ausgangslage

    Die Internationale Organisation für Normung (ISO) hat mit der Norm ISO/IEC 27090 einen neuen Standard zur Sicherheit von KI-Systemen veröffentlicht. Diese Norm zielt darauf ab, KI-Systeme vor verschiedenen Angriffen zu schützen, darunter Data Poisoning und Modelldiebstahl. Data Poisoning bezieht sich auf die Manipulation von Trainingsdaten, um die Funktionsweise von KI-Modellen zu beeinträchtigen. Modelldiebstahl hingegen beschreibt den unautorisierten Zugriff auf KI-Modelle, um deren Funktionsweise zu kopieren oder zu missbrauchen.

    Die Norm ISO/IEC 27090 richtet sich an Unternehmen aller Grössen, die KI-Systeme einsetzen. Sie bietet praktische Anleitungen zur Identifikation von Sicherheitslücken und zur Implementierung von Schutzmassnahmen. Besonders betont wird die Wichtigkeit regelmässiger Sicherheitsüberprüfungen, um potenzielle Angriffspunkte frühzeitig zu erkennen und zu beheben.

  2. Hintergrund

    Die Norm ISO/IEC 27090 bietet einen detaillierten Leitfaden, wie Unternehmen KI-Systeme absichern können. Sie enthält Empfehlungen zur Erkennung und Abwehr von Angriffen sowie zur Implementierung von Sicherheitsmassnahmen. Die Norm ist das Ergebnis internationaler Zusammenarbeit und soll einen einheitlichen Standard für die Sicherheit von KI-Systemen schaffen.

    Die Entwicklung der Norm erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Experten aus verschiedenen Ländern, darunter auch aus der Schweiz. Die Norm berücksichtigt aktuelle Bedrohungsszenarien und bietet Lösungsansätze, die auf dem neuesten Stand der Technik basieren. Sie ist Teil einer Reihe von Normen, die sich mit der Sicherheit von Informationssystemen befassen.

  3. Einordnung für die Schweiz

    Für die Schweiz, die sich als führend in der Digitalisierung und KI-Technologie positioniert, ist die neue Norm von grosser Bedeutung. Schweizer Unternehmen, die KI-Systeme einsetzen, können von den Empfehlungen profitieren, um ihre Systeme besser zu schützen. Die Norm unterstützt auch die Bemühungen der Schweiz, internationale Standards in der KI-Sicherheit zu setzen.

    Die Schweiz hat in den letzten Jahren stark in die Forschung und Entwicklung von KI-Technologien investiert. Die neue Norm unterstützt diese Bemühungen, indem sie einen einheitlichen Sicherheitsstandard bietet. Dies ist besonders wichtig, da viele Schweizer Unternehmen KI-Systeme in kritischen Bereichen wie Gesundheit, Finanzwesen und Verkehr einsetzen.

  4. Was das für Unternehmen bedeutet

    Unternehmen, die KI-Systeme nutzen, sollten die Empfehlungen der ISO/IEC 27090 prüfen und in ihre Sicherheitsstrategien integrieren. Dies umfasst die regelmässige Überprüfung der Trainingsdaten auf Manipulationen sowie die Implementierung von Massnahmen zur Verhinderung von Modelldiebstahl. Die Norm bietet eine wertvolle Grundlage für die Absicherung von KI-Systemen und trägt dazu bei, das Vertrauen in diese Technologien zu stärken.

    Unternehmen sollten die Norm als Chance sehen, ihre KI-Systeme zu verbessern und das Vertrauen ihrer Kunden zu stärken. Die Implementierung der Empfehlungen kann zwar mit zusätzlichen Kosten verbunden sein, langfristig überwiegen jedoch die Vorteile einer erhöhten Sicherheit und Zuverlässigkeit der Systeme.

  5. Ausblick

    Die Veröffentlichung der Norm ISO/IEC 27090 ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Sicherheit von KI-Systemen. Es ist zu erwarten, dass weitere Standards und Richtlinien folgen werden, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit von KI-Technologien zu gewährleisten. Unternehmen sollten sich kontinuierlich über neue Entwicklungen informieren und ihre Sicherheitsmassnahmen entsprechend anpassen.

  6. Einordnung

    Die Norm ISO/IEC 27090 ist Teil einer breiteren internationalen Bemühung, die Sicherheit von KI-Systemen zu verbessern. Sie bietet Unternehmen einen Rahmen, um ihre Systeme vor bekannten Angriffen zu schützen und das Risiko von Sicherheitsverletzungen zu minimieren.

  7. Was das für KMU bedeutet

    Für Schweizer KMU bedeutet die neue Norm, dass sie ihre KI-Systeme besser absichern können. Dies ist besonders wichtig, da viele KMU zunehmend auf KI-Technologien setzen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Die Norm bietet praktische Empfehlungen, die auch für kleinere Unternehmen umsetzbar sind.

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Originaltitel: KI-Sicherheit: Neue ISO-Norm soll KI-Systeme vor Angriffen schützen