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OrthoSens revolutioniert postoperative Betreuung mit intelligenten Implantaten

Das Schweizer MedTech-Startup OrthoSens entwickelt batterielose Sensoren für orthopädische Implantate, die den Heilungsverlauf kontinuierlich überwachen. CEO Gwenael Hannema erklärt, wie die Technologie die postoperative Betreuung grundlegend verändern könnte.

Titelbild zu: OrthoSens revolutioniert postoperative Betreuung mit intelligenten Implantaten
Bild: Moneycab

Das Wichtigste in Kürze

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • OrthoSens entwickelt batterielose Sensoren für orthopädische Implantate.
  • Die Sensoren erfassen Belastungen, Mikrobewegungen sowie den Fortschritt der Knochenheilung.
  • Die Technologie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Heilungsverlaufs.
  • OrthoSens plant, zunächst in den USA zu starten.
  • Die Technologie könnte die postoperative Betreuung grundlegend verändern.

Key Facts

Überblick
Quelle
Moneycab
Veröffentlicht
21.10.2026, 07:00
Rubrik
Technologie
Schwerpunkte
Gesundheitswesen unter Druck, Digitalisierung & Verwaltung
Einschätzung (KI)
NeutralGesundheitsprodukt
  1. Ausgangslage

    OrthoSens hat eine innovative Technologie entwickelt, die orthopädische Implantate mit papierdünnen, batterielosen Sensoren ausstattet. Diese Sensoren erfassen Belastungen, Mikrobewegungen und den Fortschritt der Knochenheilung. Das Ziel besteht darin, Komplikationen möglichst früh zu identifizieren, überflüssige Kontrolluntersuchungen zu umgehen und die Rehabilitation persönlicher zu lenken.

    Die aktuelle Praxis der Nachsorge nach orthopädischen Eingriffen ist oft unzureichend. Patienten müssen lange Wartezeiten in Kauf nehmen und sind auf subjektive Einschätzungen angewiesen. Dies führt zu Unsicherheiten und Verzögerungen bei der Erkennung von Komplikationen. OrthoSens will diese Lücken schliessen, indem es eine kontinuierliche Überwachung ermöglicht.

    Die aktuellen Methoden der Nachsorge nach orthopädischen Eingriffen haben Einschränkungen und können zu Wartezeiten für Patienten führen. Viele Patienten müssen monatelang auf den nächsten Termin warten, um zu erfahren, ob ihre Heilung planmässig verläuft. Dies kann zu Unsicherheiten und Verzögerungen bei der Behandlung führen.

  2. Technologie

    Die Sensoren werden direkt in die Implantate integriert und funktionieren ähnlich wie ein Brustgurt zur Herzfrequenzmessung. Der Patient trägt zu Hause einen Gurt, der drahtlos Energie überträgt und die Daten ausliest. Die Sensoren erfassen die Belastung des Implantats. Sie messen kleinste Bewegungen zwischen Implantat und Knochen. Zudem verfolgen sie den Verlauf der Knochenfusion über die Zeit.

    Die Sensoren von OrthoSens sind batterielos und werden während der Produktion des Implantats integriert. Dies erleichtert die Herstellung und reduziert die chirurgischen Risiken. Die Daten werden drahtlos übertragen, was den Patienten zusätzliche Belastungen erspart.

  3. Vorteile

    Die kontinuierliche Überwachung ermöglicht es Chirurgen und Physiotherapeuten, den Heilungsverlauf als Kurve zu sehen, anstatt auf isolierte Momentaufnahmen angewiesen zu sein. Dies führt zu einer früheren Erkennung von Komplikationen und einer individuelleren Steuerung der Rehabilitation. Zudem können unnötige Kontrolluntersuchungen vermieden werden, was Ressourcen spart und die Patientenbelastung reduziert.

  4. Marktstrategie

    OrthoSens plant, zunächst in den USA zu starten. Langfristig könnte die Technologie jedoch auch in anderen Märkten eingeführt werden. Die USA sind der erste Zielmarkt, da dort bereits ähnliche Technologien erfolgreich eingesetzt werden.

  5. Einordnung für die Schweiz

    Die Technologie von OrthoSens könnte die postoperative Betreuung in der Schweiz deutlich verbessern. Durch die kontinuierliche Überwachung des Heilungsverlaufs können Komplikationen früher erkannt und unnötige Kontrolluntersuchungen vermieden werden. Dies würde nicht nur die Patientenversorgung verbessern, sondern auch die Effizienz des Gesundheitssystems steigern.

  6. Was das für Unternehmen bedeutet

    Zudem könnten Dienstleister im Bereich der Datenanalyse und Softwareentwicklung von der neuen Technologie profitieren.

  7. Ausblick

    OrthoSens hat das Potenzial, die postoperative Betreuung grundlegend zu verändern. Durch die kontinuierliche Überwachung des Heilungsverlaufs können Komplikationen früher erkannt und die Rehabilitation individueller gesteuert werden.

  8. Einordnung

    Die Technologie von OrthoSens könnte die postoperative Betreuung in der Schweiz deutlich verbessern. Durch die kontinuierliche Überwachung des Heilungsverlaufs können Komplikationen früher erkannt und unnötige Kontrolluntersuchungen vermieden werden. Dies würde nicht nur die Patientenversorgung verbessern, sondern auch die Effizienz des Gesundheitssystems steigern.

  9. Was das für KMU bedeutet

    Für Schweizer KMU im Gesundheitswesen könnte die Technologie von OrthoSens neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen. Die Integration der Sensoren in Implantate könnte beispielsweise von lokalen Herstellern übernommen werden. Zudem könnten Dienstleister im Bereich der Datenanalyse und Softwareentwicklung von der neuen Technologie profitieren.

Zahlen

Zielmarkt
USA
Sensoren
papierdünn und batterielos

Wissen zur Meldung

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Begriffe

Implantat
Ein künstliches Teil, das in den Körper eingesetzt wird, um verlorene Körperfunktionen zu ersetzen oder zu unterstützen.
Sensor
Ein Gerät, das physikalische Grössen misst und in elektrische Signale umwandelt.
Knochenfusion
Der Prozess, bei dem zwei Knochen durch chirurgischen Eingriff zusammenwachsen.

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Originaltitel: Gwenael Hannema, CEO OrthoSens, im Interview