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Google nutzt Gmail- und Fotos-Daten für personalisierte Werbung

Google erweitert die Nutzung von Nutzerdaten für gezielte Werbung. Betroffen sind Inhalte aus Gmail, Drive und Google Fotos, sofern Nutzer diese für andere Dienste freigeben. In der Schweiz ist die Funktion aktuell nicht aktiv.

Titelbild zu: Google nutzt Gmail- und Fotos-Daten für personalisierte Werbung
Bild: Netzwoche

Das Wichtigste in Kürze

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Google nutzt Daten aus Gmail, Drive und Google Fotos für personalisierte Werbung.
  • Die Funktion ist in der Schweiz derzeit nicht aktiv.
  • Nutzer können die Datenfreigabe für „Personal Intelligence“ anpassen.
  • Werbetreibende erhalten keinen Zugriff auf die Daten.

Key Facts

Überblick
Quelle
Netzwoche
Veröffentlicht
26.10.2026, 12:45
Rubrik
Technologie
Schwerpunkte
Cyberangriffe & IT-Sicherheit, Digitalisierung & Verwaltung
Quellen
2 berichten darüber
Einschätzung (KI)
NeutralDatenschutz bei Google-Diensten
  1. Aktuelle Änderungen

    Google hat seine Datenschutzerklärung angepasst. Künftig darf der Konzern Daten aus Gmail, Google Drive und Google Fotos für personalisierte Werbung nutzen. Dies trifft nur zu, falls Anwender solche Angaben für zusätzliche Google-Angebote freischalten, welche individualisierte Werbung ermöglichen.

    Bisher zeigte Google keine personalisierte Werbung, die auf Inhalten dieser Dienste basierte. Die Änderung gilt vor allem für Benutzer, die Google-Diensten im Bereich „Personal Intelligence“ Zugang zu ihren Informationen erlauben.

  2. Technische Umsetzung

    Kunden können die Informationen aus Google Drive, Gmail oder Google Fotos nicht direkt abrufen. Google bestätigt, dass persönliche Daten wie Namen und E-Mail-Adressen nicht an Dritte weitergeleitet werden. Der Konzern zeigt zudem keine personalisierte Werbung. Diese basiert nicht auf sensiblen Kategorien. Dazu gehören ethnische Herkunft, sexuelle Orientierung, Religion oder Gesundheit.

    Nutzer haben die Möglichkeit, die entsprechenden Apps von den „Personal Intelligence“-Funktionen der Google-Suche zu trennen. Alternativ können sie personalisierte Vorschläge vollständig ausschalten.

  3. Einordnung für die Schweiz

    In der Schweiz ist die Verknüpfung von Daten aus Gmail, Drive und Google Fotos für personalisierte Werbung derzeit nicht verfügbar. Dies könnte jedoch zukünftig geändert werden, falls Google seine Dienste entsprechend anpasst.

    Unternehmen sollten diese Entwicklung genau verfolgen, um rechtliche Risiken zu vermeiden.

  4. Was das für Unternehmen bedeutet

    Allerdings müssen sie sicherstellen, dass sie die Datenschutzbestimmungen einhalten und ihre Nutzer über die Änderungen informieren.

  5. Chancen und Risiken

    Dies kann zu einer höheren Conversion-Rate und einem besseren Return on Investment führen. Allerdings gibt es auch Risiken, insbesondere in Bezug auf den Datenschutz.

  6. Offene Fragen und Handlungsempfehlungen

    Es gibt noch einige offene Fragen zur Umsetzung der neuen Google-Funktion in der Schweiz. Unternehmen sollten prüfen, ob und wie sie von der personalisierten Werbung profitieren können. Sie sollten auch ihre Datenschutzrichtlinien überprüfen und sicherstellen, dass sie den aktuellen Vorschriften entsprechen.

    Entscheider sollten sich bewusst sein, dass die Nutzung von Nutzerdaten für personalisierte Werbung nicht nur Vorteile, sondern auch Risiken mit sich bringt. Sie sollten eine sorgfältige Abwägung vornehmen und gegebenenfalls externe Beratung in Anspruch nehmen, um die besten Entscheidungen für ihr Unternehmen zu treffen.

  7. Ausblick

    Google plant weitere Anpassungen seiner KI-Funktionen, um externen Websites mehr Gewicht zu geben. Dies könnte die Sichtbarkeit und Reichweite von Unternehmen, die auf Google angewiesen sind, beeinflussen.

  8. Einordnung

    Google hat in den letzten Jahren seine KI-Funktionen kontinuierlich erweitert. Die Nutzung von Nutzerdaten für personalisierte Werbung ist ein weiterer Schritt in diese Richtung. Unternehmen sollten sich bewusst sein, dass solche Änderungen ihre Marketingstrategien beeinflussen können.

  9. Was das für KMU bedeutet

    Für Schweizer KMU bedeutet dies, dass sie ihre Google-Dienste sorgfältig überwachen müssen. Die personalisierte Werbung könnte zwar die Reichweite erhöhen, aber auch neue datenschutzrechtliche Herausforderungen mit sich bringen.

Wissen zur Meldung

Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.

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Begriffe

Personal Intelligence
Google-Dienst, der Nutzerdaten für personalisierte Funktionen nutzt.
Personalisierte Werbung
Werbung, die auf individuellen Nutzerdaten basiert.

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Originaltitel: Google kann Daten aus Gmail und Fotos für personalisierte Werbung nutzen