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Elvis-Presley-Songs im KI-Training: Anthropic verklagt

Die Rechteinhaber von Elvis Presley haben das KI-Unternehmen Anthropic verklagt. Es geht um die unrechtmässige Nutzung von über 270 Liedern für das Training von KI-Modellen. Die Klage fordert Schadenersatz in Höhe von über 41 Millionen US-Dollar.

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Bild: t3n

Das Wichtigste in Kürze

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Rechteinhaber von Elvis Presley verklagen Anthropic wegen unrechtmässiger Nutzung von Liedern.
  • Klage fordert Schadenersatz in Höhe von über 41 Millionen US-Dollar.
  • Anthropic widerspricht den Vorwürfen und will sich verteidigen.
  • Klage könnte weitreichende Folgen für die KI-Branche haben.
  • Schweizer Unternehmen sollten auf Einhaltung von Urheberrechten achten.

Key Facts

Überblick
Quelle
t3n
Veröffentlicht
26.10.2026, 13:30
Rubrik
Technologie
Schwerpunkte
Künstliche Intelligenz, Neue Vorschriften & Compliance
Einschätzung (KI)
NeutralKI und Urheberrecht
  1. Klage eingereicht

    Die Musikrechte von Elvis Presley wurden von den Eigentümern eingeklagt. Anthropic, ein Unternehmen im Bereich der Künstlichen Intelligenz, steht nun vor Gericht. Der Vorwurf: Anthropic habe über 270 Lieder Presleys ohne Zustimmung für das Training seiner KI-Modelle verwendet. Die Klage wurde in Kalifornien vor Gericht gebracht. Der Kläger verlangt einen Schadenersatz von über 41 Millionen US-Dollar. Das entspricht ungefähr 36,6 Millionen Franken. Euro) beziehungsweise 150.000 Dollar pro Song.

    Die Klage betrifft ikonische Hits. Sie wurde im Namen mehrerer Parteien eingereicht. Dazu gehören „Can’t Help Falling in Love“ und „A Little Less Conversation“. Die Verwalter von Presleys Musik argumentieren, dass die unrechtmässige Nutzung ihrer Werke erhebliche finanzielle Verluste verursacht hat.

    Eine Klage, die bei einem kalifornischen Gericht von mehreren Parteien eingereicht wurde, verlangt Schadenersatz für Urheberrechtsverletzungen. Die Gesamtsumme beträgt über 41 Millionen US-Dollar. Das entspricht etwa 36,6 Millionen Euro. Die New York Times meldet, dass die Künstler 250.000 Euro oder 150.000 Dollar pro Lied erhalten. Die Verwalter von Presleys Musik argumentieren, dass diese Handlungen ihre Rechte als Urheber schwerwiegend verletzen.

  2. Vorwürfe und Reaktionen

    Die Verwalter von Presleys Musik werfen Anthropic zudem vor, Massnahmen zum Schutz der Musik umgangen und Copyright-Informationen aus den Liedern entfernt oder verändert zu haben, heisst es weiter in der laut Billboard Magazin am 23. Oktober eingereichten Klageschrift. Anthropic hat sich auf Anfrage zunächst nicht zu den Vorwürfen geäussert, teilte jedoch der New York Times mit, dass das Unternehmen den Vorwürfen widerspricht und sich gegen die Klage verteidigen wird.

  3. Hintergrund der Klage

    Die Klage ist nicht die erste ihrer Art. Auch andere KI-Unternehmen wie OpenAI sehen sich Vorwürfen und Klagen ausgesetzt. Die Rechtsfragen sind oft ungeklärt, da KI-Firmen argumentieren, dass der Grundsatz von „Fair Use“ die Verwendung urheberrechtlich geschützter Inhalte abdecke.

  4. Bedeutung für die KI-Branche

    Unternehmen müssen sich bewusst sein, dass sie sich nicht einfach auf „Fair Use“ berufen können, um Urheberrechte zu umgehen.

  5. Einordnung für die Schweiz

    In der Schweiz sind ähnliche Fälle noch selten, doch die Entwicklung in den USA könnte auch hierzulande Auswirkungen haben. Unternehmen, die KI-Modelle trainieren, sollten sich frühzeitig mit den rechtlichen Rahmenbedingungen auseinandersetzen, um mögliche Konflikte zu vermeiden.

  6. Was das für Unternehmen bedeutet

    Für Schweizer Unternehmen, die KI-Technologien nutzen oder entwickeln, bedeutet die Klage, dass sie besonders auf die Einhaltung von Urheberrechten achten müssen. Dies könnte zusätzliche Kosten und Aufwand bedeuten, da Lizenzen für das verwendete Material erworben werden müssen.

  7. Ausblick

    Die Klage könnte ein Präzedenzfall werden und die Art und Weise, wie KI-Modelle trainiert werden, grundlegend verändern. Unternehmen sollten sich auf strengere Regulierungen und höhere Kosten einstellen.

  8. Einordnung

    Die Klage zeigt, dass die Nutzung von urheberrechtlich geschütztem Material für das Training von KI-Modellen ein sensibles Thema ist. Unternehmen müssen sich bewusst sein, dass sie sich nicht einfach auf „Fair Use“ berufen können, um Urheberrechte zu umgehen.

  9. Was das für KMU bedeutet

    Für Schweizer KMU bedeutet die Klage, dass sie besonders auf die Einhaltung von Urheberrechten achten müssen. Dies könnte zusätzliche Kosten und Aufwand bedeuten, da Lizenzen für das verwendete Material erworben werden müssen.

Zahlen

Anzahl Lieder
270
Forderung Schadenersatz
41 Millionen US-Dollar
Forderung pro Lied
150.000 US-Dollar

Wissen zur Meldung

Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.

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Originaltitel: Fürs KI-Training genutzt? Songs von Elvis Presley könnten Anthropic Millionen kosten