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UN-Bericht: Erde steuert auf 2,8 Grad Erwärmung zu

Die Vereinten Nationen warnen vor einer drohenden Erderwärmung von 2,8 Grad bis zum Ende des Jahrhunderts. Die aktuelle Klimapolitik reicht nicht aus, um die schlimmsten Folgen abzuwenden.

Titelbild zu: UN-Bericht: Erde steuert auf 2,8 Grad Erwärmung zu
Bild: Moneycab

Das Wichtigste in Kürze

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Die Erde steuert auf 2,8 Grad Erwärmung zu.
  • Die aktuelle Klimapolitik reicht nicht aus, um die 1,5-Grad-Grenze zu halten.
  • Die Schweiz ist ebenfalls von den Auswirkungen betroffen.
  • Unternehmen müssen sich auf veränderte Bedingungen einstellen.
  • Die Weltklimakonferenz im November wird über Massnahmen beraten.

Key Facts

Überblick
Quelle
Moneycab
Veröffentlicht
21.10.2026, 07:54
Rubrik
Energie
Schwerpunkte
Energiekosten & -versorgung, Neue Vorschriften & Compliance
Quellen
2 berichten darüber
Einschätzung (KI)
NegativGleiche Meldung wie 33
  1. Ausgangslage

    Die Vereinten Nationen haben einen alarmierenden Bericht veröffentlicht. Demnach steuert die Erde mit der aktuellen globalen Klimapolitik auf eine Erwärmung von 2,8 Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit zu. Diese Prognose ist eine Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr, als noch 2,5 Grad erwartet wurden.

    Die Prognose von 2,8 Grad Erwärmung ist eine Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr. Dies ist hauptsächlich auf den Rückzug der USA zurückzuführen, welche sich von ihren früheren Klimaschutzplänen unter US-Präsident Donald Trump komplett distanziert haben. Die Vereinigten Staaten sind der zweitgrösste Emittent von Treibhausgasen, unmittelbar nach China. Politische Entwicklungen in diesem Land wirken sich daher unmittelbar auf globale Prognosen aus.

    Die bisherigen Emissionen an Treibhausgasen wurden nach oben revidiert. Dies zeigt, dass die bisherigen Bemühungen nicht ausreichen, um die Erderwärmung zu begrenzen. Die Weltgemeinschaft muss dringend Massnahmen ergreifen, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden.

  2. Hintergrund

    Die Weltgemeinschaft hatte sich das Ziel gesetzt, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Doch die aktuellen Massnahmen reichen nicht aus, um dieses Ziel zu erreichen. Selbst bei Umsetzung aller Klimaschutzpläne durch alle Länder würde sich die Erde bis zum Jahrhundertende um 2,6 Grad erwärmen.

    Selbst im günstigsten Fall, wenn alle Staaten ihre Klimaziele erreichen und die geplanten Massnahmen umsetzen, würde die globale Temperatur bis 2100 um 2,1 Grad steigen. Dieser Wert liegt deutlich über dem Zielwert von 1,5 Grad Celsius. Das Ziel gilt zwar noch nicht offiziell als gerissen, da dafür die 1,5-Grad-Grenze langfristiger überschritten werden müsste.

  3. Einordnung für die Schweiz

    Die Schweiz ist von den Auswirkungen des Klimawandels ebenfalls betroffen. Hitzewellen, Fluten und Waldbrände könnten häufiger und intensiver werden. Die Schweiz ist von den Auswirkungen des Klimawandels ebenfalls betroffen.

    Dennoch bleibt die Herausforderung gross, die Emissionen schnell genug zu senken, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden. Die Schweiz muss ihre Bemühungen verstärken, um einen Beitrag zur globalen Klimastabilisierung zu leisten.

  4. Was das für Unternehmen bedeutet

    Dies kann zu höheren Kosten führen, aber langfristig können nachhaltige Unternehmen von einer stärkeren Kundenbindung und einem besseren Ruf profitieren.

  5. Ausblick

    Die Weltklimakonferenz im November in Antalya wird darüber beraten, wie die Krise in den Griff zu bekommen ist. Entscheidungen in Ländern wie Brasilien, die über grosse Waldflächen verfügen, werden ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Es gibt mittlerweile etliche Erfolgsgeschichten, wie Emissionen schnell verringert werden könnten, etwa den Ausbau der erneuerbaren Energien.

    Die weltweiten Treibhausgasemissionen müssten deutlich sinken, um zum Ende des Jahrhunderts wieder bei 1,5 Grad oder darunter zu landen. Zudem müssten grosse Mengen CO2 der Atmosphäre entzogen werden.

  6. Einordnung

    Der Bericht der Vereinten Nationen zeigt, dass die globale Klimapolitik bisher nicht ausreicht, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden. Die Erderwärmung hat bereits jetzt spürbare Auswirkungen, und die Prognosen für die Zukunft sind besorgniserregend.

  7. Was das für KMU bedeutet

    Für Schweizer KMU bedeutet dies, dass sie sich auf veränderte Bedingungen einstellen müssen. Das betrifft nicht nur die physischen Risiken wie Extremwetterereignisse, sondern auch regulatorische Anforderungen und veränderte Marktbedingungen. Unternehmen, die frühzeitig Massnahmen ergreifen, können sich einen Wettbewerbsvorteil sichern.

Zahlen

Erderwärmung
2,8 Grad
Emissionsreduktion bis 2030
18 Prozent
Emissionsreduktion bis 2035
45 Prozent
Emissionsreduktion bis 2040
69 Prozent

Wissen zur Meldung

Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.

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Begriffe

Klimaneutralität
Zustand, in dem keine Netto-Treibhausgasemissionen mehr ausgestossen werden.
Pariser Klimaabkommen
Internationales Abkommen zur Begrenzung der globalen Erwärmung.
Treibhausgasemissionen
Gase, die zur Erwärmung der Erde beitragen.

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Originaltitel: Erde steuert laut UN auf 2,8 Grad Erwärmung zu