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Google führt Universal Cart ein: Neuer Warenkorb für den Onlinehandel

Google hat mit dem Universal Cart einen intelligenten Warenkorb für Onlinebestellungen bei verschiedenen Händlern vorgestellt. Das Feature könnte den Einkaufsprozess vereinfachen, stellt Händler aber vor neue Herausforderungen.

Titelbild zu: Google führt Universal Cart ein: Neuer Warenkorb für den Onlinehandel
Bild: t3n

Das Wichtigste in Kürze

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Google führt Universal Cart ein, einen intelligenten Warenkorb für Onlinebestellungen.
  • Das Feature ist zunächst in den USA verfügbar und wird mit grossen Händlern getestet.
  • Der Universal Cart nutzt den Shopping Graph von Google, um Preisentwicklungen und Lagerbestände zu überwachen.
  • Für Unternehmen könnte der Universal Cart eine neue Verkaufsmöglichkeit, aber auch eine grössere Abhängigkeit von Google bedeuten.
  • Langfristig könnte die Bedeutung traditioneller Onlineshops durch KI-gestützte Einkaufsassistenten abnehmen.

Key Facts

Überblick
Quelle
t3n
Veröffentlicht
19.10.2026, 13:00
Rubrik
Technologie
Schwerpunkte
Digitalisierung & Verwaltung, Künstliche Intelligenz
Einschätzung (KI)
NeutralRisiko und Chance für Händler
  1. Ausgangslage

    Google präsentierte den Universal Cart, einen klugen Einkaufskorb. Dieser soll das Einkaufserlebnis bei verschiedenen Händlern erleichtern. Das neue Feature steht zuerst in den USA zur Verfügung und wird bei Partnern wie Nike, Target, Walmart sowie Wayfair erprobt. Auch Shops auf Shopify-Basis sind eingebunden.

    Google plant, das Feature schrittweise auszurollen und in weitere Anwendungen wie Gmail und YouTube zu integrieren. Dies könnte mittelfristig auch das Werbegeschäft bei diesen Diensten verändern.

    Der Universal Cart ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Google seine Position im Onlinehandel stärkt. Das Feature könnte insbesondere für Nutzer von Vorteil sein, die häufig bei verschiedenen Händlern einkaufen und die Übersicht über ihre Bestellungen behalten möchten. Für Händler könnte der Universal Cart eine neue Möglichkeit bieten, ihre Produkte zu bewerben und zu verkaufen.

  2. Hintergrund

    Der Universal Cart ermöglicht es Nutzern, Artikel verschiedener Händler in einem zentralen Warenkorb zu verwalten. Dies soll den Einkaufsprozess vereinfachen, indem es unnötige Wechsel zwischen verschiedenen Websites und Warenkörben vermeidet. Google nutzt dabei den Shopping Graph, der über 60 Milliarden Produktangebote bereitstellt und Preisentwicklungen sowie Lagerbestände überwacht.

    Dies ermöglicht eine nahtlose Integration und könnte den Einkaufsprozess für Nutzer deutlich vereinfachen.

    Der Universal Cart könnte auch die Art und Weise verändern, wie Nutzer mit Werbung interagieren. Durch die Integration in Google-Suche und Gemini-App könnte das Feature die Sichtbarkeit von Produkten erhöhen und die Kaufentscheidung beeinflussen. Dies könnte insbesondere für kleinere Händler interessant sein, die ihre Reichweite erhöhen möchten.

  3. Einordnung für die Schweiz

    Ob das Konzept auch in Deutschland ausgerollt wird und wann dies geschieht, bleibt vom Unternehmen unbeantwortet. In vergangenen Zeiten zählte Deutschland häufig zu den ersten europäischen Staaten, die Dienstleistungen anboten. Für Schweizer Händler, insbesondere solche auf Shopify-Basis, wäre die Integration relativ einfach.

  4. Was das für Unternehmen bedeutet

    Für Unternehmen bedeutet der Universal Cart eine neue Möglichkeit, ihre Produkte zu präsentieren und zu verkaufen. Allerdings könnte die Abhängigkeit von Google zunehmen, da der Konzern zusätzliche Aufgaben im Einkaufsprozess übernimmt. Händler müssen entscheiden, inwieweit sie Google in ihre Verkaufsprozesse integrieren wollen.

  5. Ausblick

    Der Universal Cart ist ein weiterer Schritt in Richtung KI-gestützten Einkaufs. Zukünftig wird neben der Sichtbarkeit eines Händlers in Suchmaschinen wichtiger, ob seine Produkte und Schnittstellen für die Einkaufsassistenten der grossen Plattformen zugänglich sind. Langfristig könnte dies die Bedeutung traditioneller Onlineshops verringern.

  6. Was das für KMU bedeutet

    Für Schweizer KMU könnte der Universal Cart eine neue Möglichkeit bieten, ihre Produkte einem breiteren Publikum zu präsentieren. Allerdings müssen sie abwägen, inwieweit sie von Google abhängig werden wollen und wie sie ihre Kundenbeziehungen und den Kundenservice aufrechterhalten können.

Zahlen

Produktangebote im Shopping Graph
60 Milliarden

Wissen zur Meldung

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Originaltitel: Ein Warenkorb für alle: Wie Google die Kontrolle über den Onlinehandel ausbaut