Entwickler druckt Musikstück auf Blatt Papier mit QR-Codes
Ein Entwickler hat ein Musikstück auf ein Blatt Papier gedruckt. Mithilfe neuronaler Netze wurde die Musikdatei stark komprimiert und in QR-Codes umgewandelt, die ohne Internetzugang abspielbar sind.

Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Entwickler druckt Musikstück auf Blatt Papier mit QR-Codes
- Neuronale Netze komprimieren MP3-Datei stark
- Acht QR-Codes auf einem Blatt ermöglichen Abspielbarkeit ohne Internet
- LoRa-Technologie ermöglicht drahtlose Übertragung
Key Facts
Überblick- Quelle
- t3n
- Veröffentlicht
- 24.10.2026, 19:30
- Rubrik
- Technologie
- Schwerpunkte
- Digitalisierung & Verwaltung, Künstliche Intelligenz
- Einschätzung (KI)
- NeutralTechnologische Innovation
Ausgangslage
Der Entwickler Makestreme hat ein Musikstück auf ein Blatt Papier gedruckt. Dabei nutzte er neuronale Netze, um die MP3-Datei so stark zu komprimieren, dass sie in mehrere QR-Codes passt. Diese können ohne Internetzugang oder Mobilfunknetz abgespielt werden.
Makestreme stellt sich die Frage, was passiert, wenn die Infrastruktur, die wir normalerweise für selbstverständlich halten, entfernt wird. Makestreme stellt sich die Frage, was passiert, wenn die Infrastruktur, die wir normalerweise für selbstverständlich halten, entfernt wird. Das Experiment soll zeigen, dass es möglich ist, digitale Inhalte ohne Internetzugang oder Mobilfunknetz zu speichern und zu teilen.
Das Projekt des Entwicklers Makestreme aus Indien erfindet die klassische Audiokassette neu. Der Entwickler Makestreme wollte zeigen, dass es möglich ist, Musik ohne Streamingdienste oder Internetzugang zu speichern und zu teilen. Dies könnte in Zukunft besonders in Regionen mit eingeschränktem Internetzugang oder bei Notfällen von Bedeutung sein.
Technische Umsetzung
Makestreme nutzte den EnCodec von Meta, um die Musikdatei zu komprimieren. Die Datei wurde komprimiert und auf insgesamt acht QR-Codes verteilt. Vier dieser Codes befinden sich auf der Vorderseite eines Blatts. Die anderen vier Codes sind auf der Rückseite desselben Blatts platziert. Ein Python-Skript generierte die QR-Codes und ermöglichte deren Dekodierung.
Der Prozess der Komprimierung ist entscheidend für die Umsetzung des Projekts. EnCodec von Meta reduziert die Datenmenge der MP3-Datei auf die absolut notwendigen Informationen zur Rekonstruktion. Dies ermöglicht es, die Musikdatei auf mehrere QR-Codes zu verteilen, die dann auf einem einzigen Blatt Papier gedruckt werden können. Das Python-Skript, das Makestreme entwickelt hat, automatisiert diesen Prozess und macht ihn für andere zugänglich.
Makestreme nutzte ein Python-Skript, um die komprimierte Musikdatei in QR-Codes umzuwandeln. Das Skript generiert automatisch die QR-Codes und fügt die jeweilige Nummer hinzu. Es kann die QR-Codes auch wieder dekodieren und zu Musik rekonstruieren. Dies macht das Projekt für andere Entwickler zugänglich und ermöglicht es, eigene QR-Musikkassetten zu erstellen.
Abspielbarkeit und Klangqualität
Mit einer Geschwindigkeit von 3 Kilobit pro Sekunde war Makestreme sogar vom hervorragenden Klang erstaunt. Die Musik kann per LoRa-Technologie drahtlos übertragen werden, was eine grosse Reichweite und geringen Stromverbrauch ermöglicht.
Makestreme war selbst bei nur 3 kbps von der Qualität des Klanges überrascht. Makestreme testete zunächst mit 1,5 Kilobit pro Sekunde, was zu einer deutlich schlechteren Tonqualität führte. Die Verwendung von LoRa-Technologie ermöglicht eine drahtlose Übertragung der Musik zwischen zwei Geräten, ohne dass ein Internetzugang erforderlich ist. Dies könnte in Zukunft auch für andere digitale Inhalte wie Videos oder Dokumente genutzt werden.
Praktische Anwendung
Der gesamte Versuchsaufbau, inklusive Bau- und Programmierungsanleitung, ist auf der Paper-Tunes-Projektseite verfügbar. Interessierte können ihre eigenen QR-Musikkassetten erstellen und per LoRa zwischen zwei Geräten verschicken.
Die praktische Anwendung des Projekts ist vielfältig. Die Bau- und Programmierungsanleitung auf der Paper-Tunes-Projektseite ermöglicht es jedem, eigene QR-Musikkassetten zu erstellen. Die Technologie könnte in Zukunft auch für andere digitale Inhalte wie Videos oder Dokumente genutzt werden. Die praktische Anwendung des Projekts ist vielfältig.
Einordnung
Die Technologie zeigt, wie digitale Medien unabhängig von bestehenden Infrastrukturen gespeichert und geteilt werden können. Dies könnte in Zukunft neue Möglichkeiten für den Offline-Zugriff auf digitale Inhalte eröffnen.
Was das für KMU bedeutet
Für Schweizer KMU könnte diese Technologie interessant sein, um digitale Inhalte wie Musik oder andere Medien offline zugänglich zu machen. Dies könnte besonders in Bereichen wie Marketing oder Kundenservice nützlich sein.
Zahlen
- Komprimierte Dateigrösse
- 21 KB
- Anzahl QR-Codes
- 8
- Übertragungsrate
- 3 kbps
Wissen zur Meldung
Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.
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Begriffe
- Neuronale Netze
- KI-Technologie zur Datenkomprimierung
- LoRa-Technologie
- Drahtlose Technologie mit grosser Reichweite und geringem Stromverbrauch
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Originaltitel: „Doomsday Spotify“: Entwickler druckt ein ganzes Lied auf ein einziges Blatt Papier



