Schweizer Aktienmarkt startet mit moderaten Gewinnen
Der SMI hat am Montagmorgen, gegen 09.15 Uhr, leicht zugelegt. Der Anstieg wird mit stabileren Ölpreisen und einer Beruhigung bei den US-Anleiherenditen begründet. Die Stimmung bleibt jedoch vorsichtig.

Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Der Schweizer Marktindex SMI erhöht sich um 0,22 Prozentpunkte und erreicht damit einen Wert von 14'494,37 Punkten.
- Ölpreise und US-Anleiherenditen stabilisieren sich
- Künstliche Intelligenz, Zinsen und Nahost-Konflikt belasten die Stimmung
- Roche und Novartis zeigen unterschiedliche Entwicklungen
Key Facts
Überblick- Quelle
- Moneycab
- Veröffentlicht
- 26.10.2026, 09:30
- Rubrik
- Märkte
- Einschätzung (KI)
- NeutralBörsenentwicklung
Aktuelle Entwicklung
Der SMI in der Schweiz stieg am Montagmorgen um 0,22 Prozent. Der Wert des Index erreichte 14'494,37 Punkte. Die leichten Rückgänge bei den Ölpreisen und die sinkenden US-Anleiherenditen führten zu diesem moderaten Anstieg. Insgesamt zeigen sich 12 Werte im Plus, während acht im Minus notieren. Auch der Mid-Cap-Index SMIM und der breite SPI verzeichnen leichte Gewinne.
Der SMIM und der SPI verzeichnen ebenfalls moderate Gewinne, was auf eine allgemeine Stabilisierung der Schweizer Aktienmärkte hindeutet.
Im frühen Handel zeigen sich deutliche Bewegungen bei einzelnen Titeln. Roche und Novartis, zwei der grössten Pharmawerte im SMI, bewegen sich in unterschiedliche Richtungen. Roche profitiert von positiven Nachrichten zu seinen Medikamenten, während Novartis mit durchzogenen Ergebnissen zu kämpfen hat.
Hintergrund
Die Stimmung an den Märkten bleibt von Vorsicht geprägt. Besonders die Themen Künstliche Intelligenz, Zinsen und die Spannungen im Nahen Osten belasten die Anleger. Die hohen Kosten der KI-Finanzierung und die Unsicherheit über die bevorstehenden Zinsentscheide der US-Notenbank Fed und der Europäischen Zentralbank EZB tragen zur Zurückhaltung bei.
Die Unsicherheit an den Märkten wird zusätzlich durch die bevorstehenden Zinsentscheide der Fed und der EZB verstärkt. Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten tragen ebenfalls zur Verunsicherung bei.
Einzelwerte im Fokus
Roche und Novartis zeigen unterschiedliche Entwicklungen. Roche profitiert von positiven Daten zu Divarasib und Sefaxersen, während Novartis mit durchzogenen Ergebnissen zu Remibrutinib konfrontiert ist. Logitech, aktuell grösster SMI-Verlierer, wird nachbörslich Quartalszahlen vorlegen. Weitere Unternehmen wie Sandoz, Amrize und UBS werden in dieser Woche ebenfalls Zahlen präsentieren.
Roche profitiert insbesondere von den positiven Daten zu Divarasib, einem Medikament im Bereich Lungenkrebs. Die Ergebnisse zeigen vielversprechende Fortschritte, was die Aktie des Unternehmens stützt. Novartis hingegen steht vor Herausforderungen, da Remibrutinib die Erwartungen bei der Schubreduktion nicht erfüllt hat.
Im breiten Markt zeigt Idorsia deutliche Zuwächse. Das Unternehmen plant, sein Schlafmittel Quviviq auch zur Behandlung von Autismus-Spektrum-Störungen zu untersuchen. Aryzta hat in Deutschland den Wegfall von etwa 600 Arbeitsplätzen mitgeteilt, was auf Umstrukturierungen im Betrieb schliessen lässt.
Ausblick
Die Wirtschafskommission des Nationalrats beginnt ihre Beratungen zum Bankengesetz. Zudem stehen in den kommenden Tagen wichtige Zinsentscheide der Fed und EZB an, die die Marktstimmung weiter beeinflussen könnten.
Einordnung
Die aktuelle Marktentwicklung spiegelt die allgemeine Vorsicht der Anleger wider, die durch geopolitische Spannungen und Unsicherheiten bei den Zinsen verstärkt wird.
Was das für KMU bedeutet
Für Schweizer KMU bedeutet die vorsichtige Marktstimmung, dass sie bei Investitionen und Finanzierungen besonders auf die Entwicklungen an den internationalen Märkten achten müssen.
Wissen zur Meldung
Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.
Originaltitel: CH-Eröffnung: SMI leicht fester im frühen Handel



