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Mi., 14. Okt. 2026

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VW-Konzern und Audi verzeichnen deutliche Absatzrückgänge

Der Volkswagen-Konzern hat im dritten Quartal 2026 weltweit 14,3 Prozent weniger Fahrzeuge ausgeliefert als im Vorjahresquartal. Besonders stark war der Rückgang in China mit 38,5 Prozent. Auch Audi, eine Tochter des Konzerns, verzeichnete einen Absatzrückgang von fast 20 Prozent.

Das Wichtigste in Kürze

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • VW-Konzern verzeichnete im dritten Quartal 2026 einen Absatzrückgang von 14,3 Prozent.
  • Besonders stark war der Rückgang in China mit 38,5 Prozent.
  • Audi verzeichnete einen Absatzrückgang von fast 20 Prozent.
  • Die schwache Nachfrage in China und den USA könnte sich auf die Lieferketten und Beschaffung von Unternehmen in der Schweiz auswirken.
  • Die steigende Nachfrage nach Elektroautos in Europa könnte neue Chancen eröffnen.

Key Facts

Überblick
Quelle
BIZ24-Recherche
Recherchiert aus
nius.de, firmen.info, diebayern.de
Veröffentlicht
12.10.2026, 09:04
Rubrik
Mobilität
Schwerpunkte
Export & neue Märkte, Lieferketten & Beschaffung, Digitalisierung & Verwaltung
Einschätzung (KI)
NegativChina als wichtiger Markt
  1. Ausgangslage

    Der Volkswagen-Konzern hat im dritten Quartal 2026 weltweit rund 1,89 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert, was einem Rückgang von 14,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Besonders stark war der Rückgang in China, wo die Auslieferungen um 38,5 Prozent sanken. Die Bilanz der ersten neun Monate des Jahres zeigt einen deutlichen Rückgang: Volkswagen hat insgesamt rund sechs Millionen Fahrzeuge ausgeliefert, was einem Rückgang von neun Prozent entspricht.

  2. Hintergrund

    Bei Audi, einem Tochterunternehmen des Volkswagen-Konzerns, zeigte sich im dritten Quartal ein stärkerer Rückgang als beim Gesamtkonzern. Die Kernmarke hat 314.905 ausgelieferte Autos erreicht, was einem Rückgang von 19,7 Prozent entspricht. In den ersten neun Monaten beliefen sich die Audi-Auslieferungen auf etwa 1,04 Millionen Fahrzeuge. Das entspricht einem Rückgang von 11,4 Prozent. Das Geschäft wird hauptsächlich durch die Entwicklungen in China und den USA belastet.

    Audi ist hiervon besonders betroffen, weil das Unternehmen in den USA keine eigene Produktion hat. Zudem verstärken Modellwechsel bei A1 und Q2 den Absatzrückgang.

  3. Einordnung für die Schweiz

    Für Kunden in der Schweiz bedeutet die schwache Nachfrage in China zunächst keine unmittelbaren Einschränkungen beim Angebot. Anders sieht es bei den neuen Elektromodellen in Europa aus: Für die Modelle VW ID. Polo, VW ID. Cross, Skoda Epiq und Cupra Raval liegen bereits fast 150.000 Bestellungen vor, was zu Wartezeiten führen kann.

    Die steigende Nachfrage nach Elektroautos in Europa könnte jedoch neue Chancen für Schweizer Unternehmen eröffnen. Die zunehmende Elektrifizierung des Fahrzeugparks könnte zu einer höheren Nachfrage nach entsprechenden Dienstleistungen und Technologien führen. Unternehmen, die in diesem Bereich tätig sind, könnten von dieser Entwicklung profitieren.

  4. Was das für Unternehmen bedeutet

    Die schwache Nachfrage in China und den USA könnte sich auch auf die Lieferketten und Beschaffung von Unternehmen in der Schweiz auswirken. Besonders betroffen könnten Unternehmen sein, die auf den Import von Fahrzeugen oder Fahrzeugteilen angewiesen sind. Zudem könnten sich die Wartezeiten für neue Elektromodelle in Europa auf die Planung und Logistik von Unternehmen auswirken.

  5. Ausblick

    Die Entwicklung in China und den USA wird weiterhin eine wichtige Rolle für den Volkswagen-Konzern und Audi spielen. Besonders die steigende Nachfrage nach Elektroautos in Europa könnte jedoch neue Chancen eröffnen. Unternehmen in der Schweiz sollten die Entwicklungen genau beobachten und ihre Planung entsprechend anpassen.

  6. Was das für KMU bedeutet

    Für Schweizer KMU könnte sich die schwache Nachfrage in China und den USA auf die Lieferketten und Beschaffung auswirken. Besonders betroffen könnten Unternehmen sein, die auf den Import von Fahrzeugen oder Fahrzeugteilen angewiesen sind. Zudem könnten sich die Wartezeiten für neue Elektromodelle in Europa auf die Planung und Logistik von Unternehmen auswirken.

Zahlen

VW-Konzern
Auslieferungen im dritten Quartal 2026: 1,89 Millionen Fahrzeuge (minus 14,3 Prozent)
VW-Konzern
Auslieferungen in China im dritten Quartal 2026: 405.800 Fahrzeuge (minus 38,5 Prozent)
Audi
Auslieferungen im dritten Quartal 2026: 314.905 Fahrzeuge (minus 19,7 Prozent)
Audi
Auslieferungen in China im dritten Quartal 2026: 30 Prozent mehr elektrifizierte Fahrzeuge
VW-Konzern
Auslieferungen vollelektrischer Fahrzeuge im dritten Quartal 2026: 240.000 Stück (minus 4,7 Prozent)

Wissen zur Meldung

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