Microsoft stellt Support für Publisher ein – Kostenlose Alternativen im Vergleich
Microsoft hat den Support für Publisher eingestellt, was Nutzerinnen und Nutzer vor die Herausforderung stellt, nach Alternativen zu suchen. Zwei kostenlose Programme bieten sich an.

Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Microsoft hat den Support für Publisher eingestellt.
- LibreOffice Draw kann pub-Dateien öffnen und im ODF-Format speichern.
- Scribus eignet sich für aufwendigere Layouts.
- Unternehmen müssen sich nach Alternativen umsehen.
Key Facts
Überblick- Quelle
- t3n
- Veröffentlicht
- 20.10.2026, 08:40
- Rubrik
- Technologie
- Schwerpunkte
- Digitalisierung & Verwaltung
- Einschätzung (KI)
- NeutralSoftware-Alternativen für KMU
Ausgangslage
Microsoft hat den Support für Publisher nach 35 Jahren eingestellt. Nutzerinnen und Nutzer, die regelmässig mit der Software arbeiten, müssen sich nach Alternativen umsehen. Der Konzern empfiehlt, bestehende pub-Dateien als PDF zu speichern oder in das docx-Format umzuwandeln.
Der Support-Ende von Microsoft Publisher betrifft nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen, die die Software für ihre täglichen Arbeiten nutzen. Besonders betroffen sind solche, die auf die spezifischen Funktionen von Publisher angewiesen sind, wie etwa das Erstellen von Plakaten, Kalendern oder E-Mail-Newslettern. Die Umstellung auf eine alternative Software kann zeitaufwendig sein und erfordert möglicherweise eine Schulung der Mitarbeitenden.
Die Einstellung des Supports für Microsoft Publisher betrifft nicht nur die Software selbst, sondern auch die damit verbundenen Dienstleistungen und Updates. Nutzerinnen und Nutzer werden keine Sicherheitsupdates mehr erhalten, was ein Risiko für die Daten- und Systemsicherheit darstellen kann. Besonders Unternehmen, die mit sensiblen Daten arbeiten, sollten dies bei der Suche nach Alternativen berücksichtigen.
Hintergrund
Die erste Version von Microsoft Publisher erschien 1991 für Windows 3.0. Die Document Foundation, die hinter der kostenlosen Bürosoftware-Suite LibreOffice steht, warnt jedoch vor Problemen bei der Konvertierung komplexer Dateien ins docx-Format. Die Formatierung könnte dabei verloren gehen.
Die Document Foundation betont, dass die Konvertierung von pub-Dateien ins docx-Format nicht immer problemlos verläuft. Besonders bei komplexen Layouts kann es zu Formatierungsfehlern kommen, was die Arbeit für die Nutzerinnen und Nutzer erschwert. Die Rückentwicklung des pub-Formats durch die Document Foundation ermöglicht es, pub-Dateien mit LibreOffice Draw zu öffnen und im OpenDocument-Format zu speichern.
Einordnung für die Schweiz
Schweizer Unternehmen, die noch mit Publisher arbeiten, müssen sich nach neuen Lösungen umsehen. Besonders betroffen sind Personen, die Druckerzeugnisse wie Plakate oder Kalender regelmässig erstellen. Auch diejenigen, die E-Mail-Newsletter herausgeben, sind davon betroffen.
Was das für Unternehmen bedeutet
Die Document Foundation hat das pub-Format neu entwickelt. Dadurch lassen sich pub-Dateien mit LibreOffice Draw öffnen. Zudem können sie im OpenDocument-Format (ODF) gespeichert und bearbeitet werden. Allerdings erreicht auch LibreOffice Draw beim Erstellen von Layouts irgendwann seine Grenzen. Die Document Foundation rät zu Scribus als Open-Source-Alternative. Scribus ist ein kostenloses Desktop-Publishing-Programm. Es eignet sich für aufwendigere Layouts. Die Document Foundation empfiehlt Scribus. Scribus ist frei und kostenlos.
Ausblick
Unternehmen, die auf der Suche nach einer kostenlosen Alternative zu Microsoft Publisher sind, haben mit LibreOffice Draw und Scribus zwei Optionen. LibreOffice Draw eignet sich besser für kleinere, mehrseitige Dokumente wie Newsletter oder einseitige Dokumente jeden Formats, während Scribus für komplexere Layouts geeignet ist.
Einordnung
Microsoft Publisher war eine weit verbreitete Software für Desktop-Publishing. Der Support-Ende bedeutet für viele Nutzerinnen und Nutzer einen Umstieg auf andere Programme. Die Document Foundation bietet mit LibreOffice Draw und Scribus zwei kostenlose Alternativen an.
Was das für KMU bedeutet
Für Schweizer KMU bedeutet das Ende des Supports für Microsoft Publisher, dass sie sich nach neuen Lösungen umsehen müssen. Besonders betroffen sind solche, die regelmässig Druckpublikationen oder E-Mail-Newsletter erstellen. Die kostenlosen Alternativen LibreOffice Draw und Scribus bieten sich an.
Zahlen
- Erscheinungsjahr von Microsoft Publisher
- 1991
- Dauer des Supports
- 35 Jahre
Wissen zur Meldung
Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.
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